Wolf Creek by TMGP
Erlebe den Wilden Westen in Red Dead Redemption 2 Roleplay mit Struktur, aktiver Community, klaren Regeln und langfristigem Spielspaß im TMGP Network.
Wolf Creek Roleplay
Wolf Creek ist ein Red Dead Redemption 2 Roleplay-Server auf RedM, angesiedelt im Texas des Jahres 1885. Dich erwartet eine lebendige Westernwelt mit harter Arbeit, Gesetz und Verbrechen, politischen Spannungen, Handel, Handwerk und konsequentem Charakter-Roleplay.
Was Wolf Creek besonders macht
Realistisches Western-Setting
Erlebe den niedergehenden Wilden Westen im Jahr 1885 mit glaubwürdigen Charakteren, passenden Berufen und einer Atmosphäre, die auf ernsthaftes Roleplay ausgelegt ist.
Lebendige Wirtschaft
Betriebe, Händler, Farmer, Handwerker und Dienstleister prägen den Alltag. Preise, Waren und Produktion sind auf ein ausgewogenes und glaubwürdiges Wirtschaftssystem abgestimmt.
Gesetz und Verbrechen
Sheriffs, Behörden, Banden und Gesetzlose sorgen für Konflikte, Ermittlungen, Überfälle und politische Machtspiele. Jede Handlung kann Konsequenzen haben.
Storyorientiertes Roleplay
Auf Wolf Creek steht nicht das schnelle Gewinnen im Vordergrund, sondern die gemeinsame Geschichte. Entscheidungen, Fehler und Erfolge formen dauerhaft die Welt und ihre Charaktere.
Netzwerk & Server Regelwerk
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§1 Allgemeine Grundsätze und Verhalten auf Wolf Creek
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1.1 Gesunder Menschenverstand und Fairplay
- Jeder Spieler ist verpflichtet, im Spiel sowie außerhalb des Spiels seinen gesunden Menschenverstand zu benutzen. Roleplay lebt von gegenseitigem Respekt, Fairness und der Bereitschaft, anderen Spielern ebenfalls ein glaubwürdiges und angenehmes Spielerlebnis zu ermöglichen.
Jede Handlung, die offensichtlich darauf abzielt, anderen Spielern den Spielspaß zu nehmen, Situationen mutwillig zu zerstören oder Regeln bewusst zu umgehen, wird als Regelverstoß gewertet, auch wenn sie nicht wortwörtlich im Regelwerk aufgeführt ist.
Grundsatz: Behandle andere Spieler so, wie du selbst behandelt werden möchtest.
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1.2 Respektvoller Umgang
- Ein respektvoller Umgang miteinander ist Pflicht. Dies gilt sowohl im Roleplay als auch außerhalb des Roleplays, insbesondere im Discord, im Support, in privaten Nachrichten und in sonstigen serverbezogenen Bereichen.
Beleidigungen, Provokationen, Drohungen oder herabwürdigendes Verhalten gegenüber anderen Spielern, Teammitgliedern oder Gruppen werden nicht toleriert.
Innerhalb des Roleplays dürfen raue Sprache, Streit, Drohungen und Beleidigungen nur dann verwendet werden, wenn sie zur Situation, zur Zeit und zum Charakter passen. Sie dürfen niemals dazu dienen, eine reale Person außerhalb des Spiels anzugreifen, bloßzustellen oder zu belästigen.
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1.3 Diskriminierung, sexuelle Inhalte und Grenzen des Roleplays
- Rassistische, sexistische, homophobe, extremistische oder anderweitig diskriminierende Aussagen sind außerhalb des Roleplays streng verboten.
Innerhalb des Roleplays sind harte oder historisch geprägte Aussagen nur in sehr begrenztem, glaubwürdigem und situationsbezogenem Rahmen erlaubt. Sie dürfen niemals als persönliche Angriffe gegen Spieler genutzt werden. Das Team behält sich vor, solche Situationen streng zu bewerten und bei Missbrauch sofort zu sanktionieren.
Folgende Inhalte sind auf Wolf Creek ausnahmslos verboten:
- sexuelle Belästigung
- erzwungenes sexuelles Roleplay
- Vergewaltigungs-Roleplay
- Androhung von Vergewaltigung
- sexualisierte Gewalt
- gezieltes Ausspielen von Demütigung mit sexuellem Bezug
- extreme Gewaltfantasien ohne sinnvollen RP-Kontext
- Wer solche Inhalte ausspielt, provoziert oder anderen Spielern aufzwingt, muss mit einem sofortigen Ausschluss vom Server rechnen.
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1.4 Mindestalter
- Das Mindestalter für Wolf Creek beträgt 18 Jahre.
Jeder Spieler muss dieses Mindestalter erreicht haben, bevor er am Servergeschehen teilnehmen darf. Falschangaben zum Alter führen zum Ausschluss vom Server. Das Team behält sich vor, bei begründetem Verdacht eine Überprüfung vorzunehmen.
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1.5 Werbung und Rufschädigung
- Jegliche Werbung für andere Server, Communities, externe Seiten, Discord-Server, Projekte oder vergleichbare Angebote ist ohne ausdrückliche Genehmigung der Projektleitung verboten.
Ebenfalls untersagt ist jedes Verhalten, das dem Ansehen von Wolf Creek schadet. Dazu zählen insbesondere:
- absichtliches Verbreiten falscher Informationen
- öffentliches Hetzen gegen den Server
- Abwerben von Spielern
- Rufschädigung gegenüber Teammitgliedern oder Spielern
- Veröffentlichung interner Informationen
- gezielte Störung des Serverfriedens
- Kritik ist erlaubt, muss jedoch sachlich, respektvoll und über die vorgesehenen Wege eingebracht werden.
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1.6 Ausnutzen von Fehlern, Lücken und Grauzonen
- Das Ausnutzen von Spielfehlern, Bugs, technischen Problemen, Regelwerkslücken oder Grauzonen ist streng verboten.
Dazu zählen unter anderem:
- Duping
- Glitching
- Ausnutzen fehlerhafter Skripte
- Umgehen von Spielmechaniken
- bewusstes Verwenden nicht vorgesehener Vorteile
- absichtliches Ausnutzen unklarer Formulierungen im Regelwerk
- Wer einen Fehler findet, ist verpflichtet, diesen unverzüglich dem Team zu melden. Das bewusste Verschweigen oder Ausnutzen eines Fehlers wird genauso sanktioniert wie der eigentliche Missbrauch.
Der Grundsatz lautet:
Nur weil etwas technisch möglich ist, ist es nicht automatisch erlaubt.
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1.7 Meldepflicht bei Regelverstößen
- Jeder Spieler ist verpflichtet, Regelverstöße, die er direkt beobachtet oder an denen er beteiligt war, zeitnah dem Support zu melden.
Das bewusste Verschweigen schwerer Regelverstöße kann ebenfalls sanktioniert werden, insbesondere wenn dadurch andere Spieler, das Servergeschehen oder die Wirtschaft des Servers geschädigt werden.
Meldungen sollten möglichst sachlich erfolgen und, sofern vorhanden, mit Beweisen wie Clips, Screenshots oder genauen Zeitangaben unterstützt werden.
Falsche Anschuldigungen, bewusst manipulierte Beweise oder das Ausnutzen des Supports zur persönlichen Bereicherung oder Rache sind streng verboten.
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1.8 Charaktername und Identität
- Der Charaktername muss jederzeit korrekt in den RedM-Einstellungen eingetragen sein.
Der Name muss zum Setting des Jahres 1885 passen und darf keine trollhaften, modernen, beleidigenden oder offensichtlich unpassenden Inhalte enthalten.
Nicht erlaubt sind insbesondere:
- Namen bekannter realer Prominenter
- Namen moderner Film-, Serien- oder Spielfiguren
- beleidigende oder lächerliche Namen
- absichtlich falsch geschriebene Trollnamen
- Namen mit Sonderzeichen, Zahlen oder unpassenden Zusätzen
Das Team kann jederzeit eine Namensänderung verlangen, wenn der Name nicht zum Server oder zur Atmosphäre von Wolf Creek passt. Ausnahmen können über die Projektleitung beantragt werden.
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1.9 Keine Übernahme fremder Servergeschichten
- Ereignisse, Beziehungen, Konflikte oder Rollen von anderen Servern dürfen nicht ohne Genehmigung auf Wolf Creek übertragen werden.
Es ist nicht erlaubt, im Roleplay auf frühere Situationen anderer Server zu verweisen, zum Beispiel:
„Ich kenne dich noch aus meiner Zeit als Sheriff.“
„Wir waren früher schon zusammen in einer Bande.“
„Du hast mich damals in einer anderen Stadt verraten.“
Ausnahme: Bei der Einreise darf eine andere Person namentlich bekannt sein, sofern daraus kein unfairer Vorteil, keine fremde Vorgeschichte und kein erzwungenes Roleplay entsteht.
Charakterkonzepte können durch einen Antrag über die Moderation übernommen werden.
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1.10 Trennung von IC und OOC
- Die Trennung zwischen IC und OOC ist verpflichtend.
IC bedeutet „In Character“ und beschreibt alles, was der Charakter innerhalb der Spielwelt weiß, erlebt oder tut.
OOC bedeutet „Out of Character“ und beschreibt alles, was außerhalb des Spiels durch den Spieler selbst geschieht oder bekannt ist.
Informationen aus Discord, Streams, privaten Gesprächen, Tickets, OOC-Chats oder anderen externen Quellen dürfen nicht im Roleplay verwendet werden.
Ebenso ist es verboten, persönliche OOC-Konflikte in das Roleplay hineinzutragen oder IC-Konsequenzen aus OOC-Gründen zu erzwingen.
Wer IC und OOC absichtlich vermischt, gefährdet das Roleplay anderer Spieler und muss mit Sanktionen rechnen.
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1.11 Verhalten außerhalb des Spiels
- Fehlverhalten außerhalb des Spiels kann Auswirkungen auf den Zugang zum Server haben.
Dazu zählen insbesondere:
- respektloses Verhalten im Discord
- Beleidigungen oder Drohungen gegen Spieler oder Teammitglieder
- Weitergabe vertraulicher Informationen
- Missachtung von Supportentscheidungen
- Hetze gegen das Projekt
- bewusste Störung der Community
- Verletzung der IC/OOC-Trennung außerhalb des Spiels
- Wolf Creek ist eine zusammenhängende Community. Wer sich außerhalb des Spiels massiv danebenbenimmt, kann auch innerhalb des Spiels sanktioniert oder vom Projekt ausgeschlossen werden.
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1.12 Hausrecht des Teams
- Das Team von Wolf Creek besitzt das Hausrecht und entscheidet im Sinne des Projekts, der Community und der Qualität des Roleplays.
Nicht jede mögliche Situation kann vollständig im Regelwerk abgebildet werden. Das Team behält sich daher vor, auch solche Handlungen zu bewerten und zu sanktionieren, die zwar nicht ausdrücklich genannt sind, aber eindeutig gegen Fairplay, gesunden Menschenverstand oder die Interessen des Servers verstoßen.
Supportentscheidungen sind zu respektieren. Wer mit einer Entscheidung nicht einverstanden ist, kann den vorgesehenen Beschwerdeweg nutzen. Öffentliche Diskussionen, Hetze oder Provokationen gegen Entscheidungen des Teams sind untersagt.
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1.13 Mögliche Sanktionen
Verstöße gegen §1 können je nach Schwere mit folgenden Maßnahmen geahndet werden:
mündliche oder schriftliche Verwarnung
temporärer Ausschluss vom Server
permanenter Ausschluss vom Server
Charakterlöschung
Entzug von Rollen, Jobs oder Fraktionsrechten
Ausschluss aus Discord oder Communitybereichen
Rücksetzung von unrechtmäßig erhaltenen Vorteilen
weitere Maßnahmen nach Entscheidung des Teams
Schwere Verstöße, insbesondere sexuelle Belästigung, Vergewaltigungs-Roleplay, massive Diskriminierung, Bugusing, Täuschung des Supports oder rufschädigendes Verhalten, können ohne vorherige Verwarnung zu einem permanenten Ausschluss führen.
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§2 Grundsätze des Roleplays
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2.1 Wert des Charakterlebens
Das Leben des eigenen Charakters ist das höchste Gut im Roleplay und muss jederzeit entsprechend ernst genommen werden.
Jeder Spieler ist verpflichtet, seinen Charakter so zu führen, als hätte dieser ein echtes Leben, echte Angst, echte Schmerzen und echte Konsequenzen zu fürchten. Niemand handelt leichtfertig, wenn Leib, Leben, Freiheit oder Existenz bedroht sind.
Ein Charakter darf nicht absichtlich, grundlos oder unrealistisch in lebensgefährliche Situationen gebracht werden, nur um Vorteile zu erlangen, Konflikte zu provozieren oder eine Szene zu gewinnen.
Beispiele für verbotenes Verhalten:
grundloses Ziehen einer Waffe gegen eine deutliche Übermacht
provozierendes Verhalten trotz klarer Todesgefahr
absichtliches Ignorieren von Geiselnahmen, Schusswaffen oder Drohungen
bewusstes Erzwingen des eigenen Todes
unrealistisches Fluchtverhalten trotz schwerer Verletzung
Wer das Leben seines Charakters nicht schützt, handelt gegen die Grundregeln des Roleplays.
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2.2 Respekt vor körperlicher Unversehrtheit
Misshandlungen, Folter, Verstümmelungen oder dauerhafte körperliche Entstellungen eines Charakters sind nur in sehr eingeschränktem Rahmen und niemals ohne klare Einwilligung der betroffenen Person erlaubt.
Verboten sind insbesondere:
Verstümmelungen von Körperteilen
dauerhafte Entstellungen
Folter ohne vorherige Zustimmung
extreme Gewaltfantasien ohne sinnvollen RP-Kontext
Handlungen, die einem anderen Spieler dauerhaftes Roleplay aufzwingen
unnötig detailliertes Ausspielen grausamer körperlicher Gewalt
Ein Spieler darf nicht gezwungen werden, schwerwiegende körperliche Folgen dauerhaft in sein Charakterkonzept zu übernehmen, wenn er dem nicht ausdrücklich zugestimmt hat.
Das Team behält sich vor, entsprechende Szenen jederzeit zu prüfen und bei Überschreitung der Grenzen zu sanktionieren.
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2.3 NPCs und die Welt von Wolf Creek
NPCs, Tiere, Stadtbewohner, Reisende, Arbeiter, Soldaten, Stammesangehörige und sonstige Einwohner der Spielwelt sind im Roleplay als Teil einer lebendigen Welt zu behandeln.
Auch wenn NPCs technisch keine echten Spieler sind, gelten sie im Roleplay nicht als bedeutungslose Objekte. Sie stellen Bewohner, Zeugen, Kunden, Arbeiter, Passanten oder Ordnungskräfte dar.
Das bedeutet:
Städte sind niemals leer.
Forts sind niemals unbewacht.
Stammesgebiete sind niemals verlassen.
Geschäfte, Banken, Bahnhöfe und Saloons sind belebt.
NPCs können Situationen beobachten.
Straftaten an öffentlichen Orten bleiben nicht unsichtbar.
Es ist verboten, NPCs oder fehlende Spieler auszunutzen, um unrealistische Vorteile zu erhalten.
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2.4 Verletzungen und realistisches Ausspielen
Alle Verletzungen müssen realistisch, angemessen und konsequent ausgespielt werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Verletzung durch einen Schuss, Sturz, Faustkampf, Tierangriff, Unfall, Krankheit oder eine andere Ursache entstanden ist.
Wer verletzt wird, hat Schmerzen, Einschränkungen und mögliche Folgeschäden glaubwürdig darzustellen.
Beispiele:
Nach einem Schuss kann niemand sofort normal weiterlaufen, kämpfen oder reiten.
Nach einem schweren Sturz ist eine sofortige Flucht ohne Einschränkung unrealistisch.
Nach einer Operation oder Behandlung muss eine angemessene Erholungszeit ausgespielt werden.
Bewusstlosigkeit, Blutverlust oder schwere Verletzungen dürfen nicht ignoriert werden.
Die ausgespielte Verletzung muss zur Art der Behandlung passen. Wer ärztlich versorgt wurde, ist nicht automatisch sofort vollständig gesund.
Ärzte, Heiler und medizinisches Personal sind im Roleplay ernst zu nehmen. Medizinisches Roleplay darf nicht abgekürzt, ignoriert oder lächerlich gemacht werden.
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2.5 Ausnutzen fehlender Spieler
Das Ausnutzen fehlender Spieler in bestimmten Rollen ist verboten.
Dazu gehören insbesondere:
Ärzte
Sheriffs
Deputys
Marshal-Dienst
Ladenbesitzer
Bankangestellte
Stammesmitglieder
Fraktionsmitglieder
andere wichtige Rollen des öffentlichen Lebens
Nur weil eine bestimmte Rolle gerade nicht durch einen Spieler besetzt ist, bedeutet dies nicht, dass sie in der Spielwelt nicht existiert.
Eine Stadt ohne Sheriff-Spieler ist nicht gesetzlos.
Ein Fort ohne Soldaten-Spieler ist nicht unbewacht.
Ein Stammesgebiet ohne aktive Stammesmitglieder ist nicht verlassen.
Ein Geschäft ohne Besitzer-Spieler ist nicht automatisch frei plünderbar.
Die Welt von Wolf Creek ist jederzeit als bewohnt, belebt und glaubwürdig zu behandeln.
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2.6 Verhalten vor und nach Server-Restarts
In den letzten 30 Minuten vor einem geplanten Server-Restart sowie in den ersten 30 Minuten nach einem geplanten Server-Restart sind größere Roleplay-Aktionen zu vermeiden.
Geplante Server-Restarts finden zu folgenden Zeiten statt:
08:00 Uhr
16:00 Uhr
00:00 Uhr
In diesem Zeitraum sind insbesondere folgende Aktionen zu unterlassen:
Banküberfälle
große Raubzüge
Geiselnahmen
große Fraktionskämpfe
Angriffe auf Städte, Forts oder Lager
geplante Hinrichtungen
große Verhaftungsaktionen
längere Konfliktszenarien mit mehreren Parteien
Kleinere Alltagsszenen, Gespräche, Handel, Reisen oder ruhiges Roleplay sind weiterhin erlaubt.
Diese Regel dient dazu, abgebrochene Szenen, technische Probleme, Zeitdruck und unfair beendete Konflikte zu vermeiden.
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2.7 Gemeinsames Roleplay statt Siegzwang
Roleplay auf Wolf Creek ist kein Wettkampf, bei dem es ausschließlich darum geht, zu gewinnen.
Jede Szene ist so zu gestalten, dass alle beteiligten Parteien eine faire Chance auf gutes, glaubwürdiges und spannendes Roleplay haben. Spieler sollen nicht nur ihren eigenen Vorteil suchen, sondern auch dem Gegenüber Raum für Reaktionen, Konsequenzen und Entwicklung geben.
Es ist ausdrücklich erwünscht, auch einmal Nachteile, Niederlagen oder unangenehme Konsequenzen auszuspielen, wenn diese logisch zur Situation passen.
Verboten sind insbesondere:
permanentes Erzwingen des eigenen Vorteils
jede Szene gewinnen wollen
anderen Spielern keine Handlungsmöglichkeiten lassen
absichtliches Zerstören von Roleplay-Situationen
unrealistisches Verhalten, nur um Konsequenzen zu vermeiden
OOC-Frust in IC-Handlungen umwandeln
Ein guter Roleplayer erkennt, wann eine Niederlage, Verhaftung, Verletzung oder ein Rückzug die bessere Geschichte erzeugt.
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2.8 Setting und Zeitlinie
Wolf Creek spielt im Jahr 1885 im Bundesstaat Texas, in der Zeit des zurückgehenden Wilden Westens.
Das Setting ist geprägt von rauen Lebensbedingungen, wachsendem Gesetzeseinfluss, Konflikten zwischen Zivilisation und Wildnis, wirtschaftlichem Aufbau, gesellschaftlichen Spannungen und dem langsamen Ende der klassischen Gesetzlosigkeit.
Alle Charaktere, Geschichten, Berufe, Verhaltensweisen, Ausrüstungen und Konflikte müssen grundsätzlich in diese Zeit passen.
Moderne Begriffe, modernes Wissen, moderne politische Konzepte, heutige Umgangssprache oder unpassende popkulturelle Anspielungen sind im Roleplay zu vermeiden.
Nicht passend sind beispielsweise:
moderne Slangbegriffe
Wissen über Ereignisse nach 1885
moderne Medizinbegriffe ohne zeitlichen Bezug
moderne Polizeiarbeit
moderne Technik
heutige politische Diskussionen in moderner Sprache
Verhalten, das klar nicht zur Epoche passt
Das Ziel ist ein glaubwürdiges, ernsthaftes und atmosphärisches Western-Roleplay im Texas des Jahres 1885.
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§3 Realistisches und zeitgerechtes Roleplay
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3.1 Zeitgerechtes Verhalten
Wolf Creek spielt im Jahr 1885 im Bundesstaat Texas, in der Zeit des niedergehenden Wilden Westens.
Jeder Spieler ist verpflichtet, sich mit der Epoche, den gesellschaftlichen Umständen, der Sprache, den technischen Möglichkeiten und den allgemeinen Lebensverhältnissen dieser Zeit vertraut zu machen.
Handlungen, Aussagen oder Verhaltensweisen, die offensichtlich nicht in das Jahr 1885 passen, sind unzulässig.
Dazu zählen insbesondere:
modernes Wissen, das ein Charakter im Jahr 1885 nicht haben kann
moderne Sprache oder heutiger Slang
moderne medizinische, technische oder politische Begriffe ohne passenden RP-Kontext
Verhalten, das klar aus heutiger Sichtweise stammt und nicht zur Epoche passt
absichtliche Anspielungen auf moderne Filme, Serien, Spiele, Memes oder reale Ereignisse nach 1885
Das Roleplay soll glaubwürdig, ernsthaft und passend zur Welt von Wolf Creek ausgespielt werden.
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3.2 Unpassende OOC-Äußerungen im Roleplay
Äußerungen, die eindeutig nicht in das Roleplay der damaligen Zeit passen, sind im IC-Gespräch verboten.
Dazu gehören Formulierungen wie:
„Ich bin mal kurz in Gedanken.“
„Ich habe Kopfschmerzen von außerhalb.“
„Ich sehe kurz in meine Tasche im Menü.“
„Ich relogge mal.“
„Mein Spiel spinnt.“
„Ich habe einen Bug.“
„Ich muss kurz Discord schauen.“
„Das war ein Desync.“
Technische oder OOC-bezogene Informationen dürfen nicht direkt im IC-Gespräch ausgespielt werden.
Sollte eine technische Klärung notwendig sein, ist diese möglichst kurz und sachlich über die dafür vorgesehenen OOC-Kanäle zu führen. Das Roleplay darf dadurch nicht unnötig gestört oder unterbrochen werden.
Im Roleplay sind stattdessen zeitgerechte und glaubwürdige Umschreibungen zu verwenden, sofern diese die Situation nicht verfälschen.
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3.3 Heilung während und nach Kampfhandlungen
Während einer laufenden Kampfhandlung sowie unmittelbar danach dürfen zur Erstversorgung ausschließlich Bandagen oder die Dienste eines Arztes genutzt werden.
Das unrealistische Hochheilen durch andere Mittel, das sofortige vollständige Wiederherstellen der Kampffähigkeit oder das Ignorieren schwerer Verletzungen ist verboten.
Nach einer Kampfhandlung gilt:
Schusswunden müssen ernsthaft ausgespielt werden.
Starke Blutungen müssen behandelt werden.
Verletzte Charaktere dürfen nicht sofort wieder normal kämpfen, reiten oder fliehen.
Medizinisches Roleplay ist ernst zu nehmen.
Eine ärztliche Behandlung bedeutet nicht automatisch, dass der Charakter sofort vollständig gesund ist.
Heilmittel dürfen nicht dazu missbraucht werden, eine laufende Kampfsituation künstlich zu verlängern oder sich unrealistische Vorteile zu verschaffen.
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3.4 Realistischer Umgang mit Pferden und Kutschen
Pferde, Kutschen und Wagen sind realistisch und glaubwürdig zu nutzen.
Es ist verboten, Pferde oder Kutschen auf eine Weise zu verwenden, die offensichtlich wirklichkeitsfern ist oder nur dazu dient, Spielmechaniken auszunutzen.
Verboten sind insbesondere:
dauerhaftes Reiten im Höchsttempo ohne Rücksicht auf Gelände oder Tier
unrealistische Sprünge von Klippen, Dächern oder Felsen
absichtliches Rammen anderer Spieler ohne passenden RP-Grund
extremes Kurvenfahren oder riskantes Fahren mit Kutschen ohne Konsequenzen
Fluchtfahrten über Gelände, das für Pferde oder Wagen offensichtlich ungeeignet ist
Missbrauch von Pferden als Schutzschild, Waffe oder Blockade ohne glaubwürdigen RP-Kontext
Pferde sind Lebewesen und keine Maschinen. Erschöpfung, Angst, Verletzungen und schwieriges Gelände sind im Roleplay angemessen zu berücksichtigen.
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3.5 Verlassen laufender Roleplay-Szenen
Das absichtliche Entfernen aus einer laufenden Roleplay-Szene ist streng verboten.
Dazu zählen insbesondere:
Schließen des Spiels während einer Szene
ALT+F4
absichtlicher Disconnect
Flucht in Menüs oder Ladebereiche
Nicht-Zurückkehren nach einem Crash
Nicht-Zurückkehren nach einem Server-Restart
absichtliches Verlassen, um Konsequenzen zu vermeiden
Wer eine laufende Szene verlässt, hat sich schnellstmöglich wieder einzufinden und die Situation fortzusetzen.
Dies gilt besonders bei:
Verhaftungen
Überfällen
Geiselnahmen
medizinischen Behandlungen
Kampfhandlungen
Konflikten mit anderen Spielern
laufenden Gesprächen mit rechtlicher oder wirtschaftlicher Bedeutung
Das Verlassen einer Szene, um Strafen, Verletzungen, Verluste oder andere Konsequenzen zu umgehen, wird als schwerer Regelverstoß gewertet.
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3.6 Technische Probleme und Wartezeit
Das Ausnutzen technischer Schwierigkeiten eines Mitspielers ist verboten.
Verschwindet ein Spieler unerwartet aus einer laufenden Roleplay-Szene, ist grundsätzlich eine Wartezeit von 15 Minuten einzuhalten.
Während dieser Zeit darf die Situation nicht einseitig zu Lasten des verschwundenen Spielers beendet oder ausgenutzt werden.
Beispiele für technische Schwierigkeiten sind:
Spielabsturz
Verbindungsabbruch
Serverprobleme
Desync
Ladefehler
technische Unspielbarkeit
Informiert der betroffene Spieler die Beteiligten zeitnah über Discord, Teamspeak oder einen anderen vorgesehenen Kommunikationsweg, kann die Wartezeit entfallen oder die Szene nach Absprache fortgesetzt werden.
Wer technische Probleme vortäuscht, um sich aus einer Szene zu entfernen oder Konsequenzen zu vermeiden, begeht einen schweren Regelverstoß.
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3.7 Non-Roleplay
Als Non-Roleplay gelten alle Handlungen, Aussagen oder Entscheidungen, die offensichtlich nicht zum Charakter, zur Situation, zur Spielwelt oder zur Zeit passen.
Dazu gehören insbesondere:
Verhalten ohne nachvollziehbaren IC-Grund
absichtliches Stören ernsthafter Szenen
unrealistische Reaktionen auf Gefahr, Schmerzen oder Konsequenzen
modernes Verhalten ohne historischen Bezug
Handlungen, die nur aus OOC-Gründen erfolgen
bewusstes Ignorieren der Spielwelt
Trolling, Unsinnsverhalten oder absichtliches Lächerlichmachen von Szenen
Jeder Charakter muss glaubwürdig handeln. Auch ein verrückter, waghalsiger oder krimineller Charakter braucht nachvollziehbare Motive und Grenzen.
„Mein Charakter ist eben so“ ist keine Rechtfertigung für schlechtes Roleplay, Regelbrüche oder das Zerstören fremder Szenen.
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3.8 Konsequenzen bei unrealistischem Verhalten
Unrealistisches, störendes oder bewusst regelwidriges Verhalten kann je nach Schwere sanktioniert werden.
Mögliche Maßnahmen sind:
Verwarnung
Supportgespräch
Rücksetzung einer Szene
temporärer Ausschluss
Entzug von Gegenständen, Geld oder Vorteilen
Charakterkonsequenzen
permanenter Ausschluss bei schweren oder wiederholten Verstößen
Das Team entscheidet im Einzelfall nach Situation, Absicht, Schaden und Vorgeschichte des Spielers.
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§4 Power-Roleplay und erzwungene Situationen
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4.1 Verbot von Power-Roleplay
Power-Roleplay ist auf Wolf Creek verboten.
Power-Roleplay beschreibt jede Handlung, bei der ein Spieler einer anderen Person keine faire Möglichkeit lässt, auf eine Situation zu reagieren, sich zu verteidigen, zu verhandeln, zu fliehen oder die Szene sinnvoll mitzugestalten.
Roleplay muss immer aus Aktion und Reaktion bestehen. Niemand darf einer anderen Person ein Ergebnis aufzwingen, ohne ihr eine angemessene Möglichkeit zur Gegenhandlung zu geben.
Verboten sind insbesondere:
einem anderen Spieler eine Handlung aufzwingen, ohne Reaktionsmöglichkeit
eine Szene so ausspielen, dass der Ausgang bereits feststeht
jemanden ohne faire Möglichkeit dauerhaft festsetzen
Verletzungen, Fesselungen oder Durchsuchungen ohne angemessenes Ausspielen erzwingen
Aussagen wie „Ich schlage dich bewusstlos und du kannst nichts machen“
Handlungen, die dem Gegenüber jede Kontrolle über den eigenen Charakter nehmen
Situationen bewusst so gestalten, dass die andere Partei keine realistische Chance mehr hat
Ein Spieler darf immer versuchen, eine Szene zu gewinnen oder sich einen Vorteil zu verschaffen. Dieser Vorteil muss jedoch durch gutes Roleplay, nachvollziehbare Vorbereitung und faire Ausspielung entstehen, nicht durch erzwungene Ergebnisse.
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4.2 Faire Reaktionsmöglichkeiten
Jede beteiligte Partei muss in einer Roleplay-Situation eine angemessene Möglichkeit zur Reaktion erhalten.
Das bedeutet nicht, dass jede Person jede Situation gewinnen können muss. Es bedeutet jedoch, dass niemand vollständig handlungsunfähig gemacht werden darf, ohne dass dies logisch, ausgespielt und durch die Situation gerechtfertigt ist.
Beispiele für faire Reaktionsmöglichkeiten:
auf eine Drohung antworten können
auf eine Anschuldigung reagieren können
bei einer Durchsuchung Fragen stellen oder Einwände äußern können
bei einer Festnahme sprechen, verhandeln oder sich erklären können
bei anonymen Nachrichten Hinweise deuten oder Nachforschungen anstellen können
bei einer gefährlichen Situation zumindest eine glaubwürdige Entscheidung treffen können
Wer eine Szene bewusst so gestaltet, dass das Gegenüber keinerlei Einfluss mehr auf den Verlauf hat, handelt regelwidrig.
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4.3 Anonyme Telegramme und Drohungen
Anonyme Telegramme, Briefe oder andere Nachrichten dürfen verwendet werden, müssen jedoch fair ausgespielt werden.
Jeder Spieler muss die Möglichkeit erhalten, auf eine anonyme Nachricht zu reagieren, insbesondere wenn der Inhalt negativ, bedrohlich, beleidigend, erpresserisch oder rufschädigend ist.
Anonyme Nachrichten dürfen nicht dazu genutzt werden, andere Spieler ohne Gegenmöglichkeit unter Druck zu setzen, öffentlich bloßzustellen oder ihnen Konsequenzen aufzuzwingen.
Bei anonymen Telegrammen mit schwerwiegendem Inhalt müssen nachvollziehbare Ansätze für weiteres Roleplay vorhanden sein.
Dazu können gehören:
Hinweise auf den Absender
eine erkennbare Handschrift
ein Ort der Übergabe
ein Bote oder Zeuge
eine bestimmte Formulierung
ein wiederkehrendes Zeichen
ein möglicher Zusammenhang zu früheren Ereignissen
Völlig anonyme Drohungen ohne jede Möglichkeit zur Nachforschung oder Reaktion können als Power-Roleplay gewertet werden.
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4.4 Bedrohliche oder rufschädigende Nachrichten
Nachrichten, die eine andere Person bedrohen, erpressen, verleumden oder in ernsthafte Gefahr bringen, müssen besonders sorgfältig ausgespielt werden.
Es ist verboten, durch anonyme Nachrichten schwerwiegende IC-Konsequenzen zu erzwingen, ohne der betroffenen Person eine realistische Chance zu geben, darauf zu reagieren.
Beispiele für problematische Inhalte:
„Du wirst heute sterben.“
„Alle sollen wissen, dass du ein Verräter bist.“
„Wir holen dich, egal wo du bist.“
„Wenn du nicht zahlst, brennt dein Laden.“
„Dein Name ist nun überall bekannt.“
Solche Nachrichten können erlaubt sein, wenn daraus ernsthaftes und faires Roleplay entsteht. Sie sind verboten, wenn sie nur dazu dienen, andere Spieler ohne Risiko oder Nachverfolgbarkeit unter Druck zu setzen.
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4.5 Umgang mit bewusstlosen Personen
Das Verbergen, Wegbringen oder Festsetzen einer bewusstlosen Person ist nur erlaubt, wenn daraus eine sinnvolle und erreichbare Roleplay-Situation entsteht.
Es ist verboten, eine bewusstlose Person an einen Ort zu bringen, an dem sie faktisch keine Möglichkeit mehr hat, gefunden, behandelt oder gerettet zu werden, nur um sie zum Respawn zu zwingen.
Verboten sind insbesondere:
Ablegen in unerreichbaren Gebieten
Verstecken an Orten, die niemand realistisch finden kann
Transport in abgesperrte oder technisch unzugängliche Bereiche
Zurücklassen ohne jede Chance auf medizinische Hilfe
bewusstes Verzögern, bis die Person respawnen muss
Wegbringen einer Person nur, um Konsequenzen zu erzwingen
Eine bewusstlose Person bleibt Teil des Roleplays und darf nicht wie ein Gegenstand behandelt werden.
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4.6 Respawn-Erzwingung
Das absichtliche Erzwingen eines Respawns ist verboten.
Ein Respawn darf nicht durch Power-Roleplay, technisches Ausnutzen, absichtliches Verstecken oder das Verhindern medizinischer Hilfe herbeigeführt werden.
Wer eine bewusstlose Person in seiner Gewalt hat, trägt Verantwortung für eine faire Fortführung der Szene.
Das bedeutet:
die Person muss grundsätzlich erreichbar bleiben
medizinisches Roleplay darf nicht grundlos verhindert werden
Beteiligte müssen eine realistische Chance auf Fortsetzung der Szene haben
die Situation muss logisch und nachvollziehbar ausgespielt werden
Das Ziel darf nicht sein, den anderen Spieler aus dem Roleplay zu entfernen.
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4.7 Hinrichtungsantrag und endgültige Konsequenzen
Eine bewusstlose Person darf nicht absichtlich in eine ausweglose Lage gebracht werden, um einen endgültigen Charaktertod oder eine vergleichbare Konsequenz zu erzwingen.
Soll eine Szene auf eine mögliche Hinrichtung, dauerhafte Charakterfolge oder einen endgültigen Tod hinauslaufen, ist ein entsprechender Antrag beim Team erforderlich.
Ohne genehmigten Antrag sind folgende Handlungen nicht gestattet:
bewusstes Herbeiführen eines endgültigen Todes
Verstecken einer Person bis zum Respawn
Ausspielen einer nicht genehmigten Hinrichtung
Erzwingen dauerhafter körperlicher oder charakterlicher Folgen
endgültiges Entfernen einer Figur aus dem Servergeschehen
Das Team entscheidet, ob eine solche Konsequenz zugelassen wird. Dabei werden Vorgeschichte, RP-Qualität, Beweislage, Verhältnismäßigkeit und Fairness geprüft.
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4.8 Grundsatz für Konfliktsituationen
Konflikt-Roleplay darf hart, gefährlich und ernst sein. Es darf jedoch niemals unfair, einseitig oder erzwungen werden.
Jede Partei muss die Möglichkeit haben, sinnvoll auf eine Situation zu reagieren. Auch Verlierer einer Szene haben Anspruch auf gutes Roleplay.
Der Grundsatz lautet:
Niemand gewinnt gutes Roleplay, indem er dem anderen jede Möglichkeit zum Spielen nimmt.
Verstöße gegen diese Regel können je nach Schwere mit Verwarnungen, Rücksetzung der Szene, temporärem Ausschluss oder permanentem Ausschluss geahndet werden.
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§5 RDM, PDM, schwere Waffen und Sprengstoffe
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5.1 Verbot von RDM
RDM bedeutet Random Deathmatch und beschreibt das grundlose Angreifen, Verletzen oder Töten von Spielern oder NPCs ohne nachvollziehbaren Roleplay-Hintergrund.
RDM ist auf Wolf Creek streng verboten.
Jede Gewaltanwendung muss aus einer glaubwürdigen Roleplay-Situation entstehen. Ein Angriff darf niemals nur deshalb erfolgen, weil ein Spieler provoziert, gelangweilt ist, eine Waffe besitzt oder eine Szene erzwingen möchte.
Verboten sind insbesondere:
grundloses Erschießen, Erstechen oder Niederschlagen anderer Spieler
Angriffe ohne vorherige RP-Situation
Töten oder Verletzen aus Langeweile
Angriffe auf zufällige Reisende ohne nachvollziehbaren Grund
Schüsse auf Spieler, nur weil diese sich nähern
Töten von NPCs ohne glaubwürdigen RP-Kontext
Gewalt, die ausschließlich aus OOC-Frust entsteht
„Warnschüsse“ direkt auf Personen ohne klare Bedrohungslage
Gewalt darf ein Mittel im Roleplay sein, aber niemals ein Ersatz für Roleplay.
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5.2 Erforderlicher RP-Hintergrund bei Gewalt
Bevor Gewalt gegen eine andere Person angewendet wird, muss grundsätzlich eine erkennbare Roleplay-Situation bestehen.
Dazu gehören beispielsweise:
ein vorheriger Streit
eine nachvollziehbare Bedrohung
eine gescheiterte Verhandlung
eine Verfolgung
ein Raubüberfall mit klarer Ansage
eine Festnahme oder Flucht
ein länger bestehender Konflikt
eine direkte Gefahr für Leib, Leben oder Eigentum
Ein RP-Hintergrund bedeutet nicht automatisch, dass jede Gewalt erlaubt ist. Die Reaktion muss immer verhältnismäßig, glaubwürdig und zur Situation passend sein.
Wer wegen einer kleinen Beleidigung sofort tötet, handelt in der Regel unverhältnismäßig und kann dennoch sanktioniert werden.
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5.3 Gewalt gegen NPCs
NPCs sind Teil der lebendigen Welt von Wolf Creek und dürfen nicht grundlos verletzt oder getötet werden.
Das Töten von NPCs ohne sinnvollen RP-Kontext gilt ebenfalls als RDM.
Nicht erlaubt sind zum Beispiel:
wahlloses Erschießen von Passanten
grundloses Töten von Ladenbesitzern, Reisenden oder Arbeitern
absichtliches Massakrieren von NPCs zur Belustigung
Nutzung von NPCs als Schießübungen
Töten von NPCs, um technische Vorteile zu erlangen
NPCs können Zeugen, Bürger, Arbeiter, Reisende oder Angehörige einer Stadt darstellen. Wer öffentlich Gewalt gegen NPCs ausübt, muss mit entsprechenden IC- und OOC-Konsequenzen rechnen.
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5.4 PDM – Missbrauch von Pferden, Kutschen und Wagen
PDM bedeutet Pet Deathmatch und beschreibt die missbräuchliche Nutzung von Pferden, Kutschen, Wagen oder vergleichbaren Fortbewegungsmitteln als Waffen.
PDM ist grundsätzlich verboten.
Pferde und Kutschen dürfen nicht absichtlich dazu genutzt werden, andere Spieler oder NPCs zu verletzen, zu töten, zu blockieren oder kampfunfähig zu machen.
Verboten sind insbesondere:
absichtliches Überreiten von Spielern
gezieltes Rammen mit Kutschen oder Wagen
wiederholtes Anfahren einer Person
Blockieren von Türen, Wegen oder Engstellen mit Pferden oder Wagen
Nutzung eines Pferdes oder Wagens als Schutzschild
absichtliches Herbeiführen schwerer Kollisionen ohne RP-Grund
Missbrauch der Spielphysik, um andere zu verletzen
Pferde und Kutschen dienen der Fortbewegung, dem Transport und dem Roleplay, nicht als Ersatz für Waffen.
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5.5 Kollisionen während einer Flucht
Eine Kollision mit Pferden, Kutschen oder Wagen kann während einer glaubwürdigen Flucht- oder Verfolgungssituation vorkommen.
Eine solche Kollision ist nur dann zulässig, wenn sie sich logisch aus der Situation ergibt und nicht offensichtlich dazu dient, eine andere Person gezielt kampfunfähig zu machen oder zu töten.
Erlaubt kann beispielsweise sein:
ein unbeabsichtigter Zusammenstoß während einer hektischen Flucht
ein riskantes Ausweichmanöver unter Druck
eine Kollision durch schlechte Straßen, Panik oder Kontrollverlust
ein glaubwürdiger Unfall während einer Verfolgung
Nicht erlaubt ist es, die Fluchtregel als Vorwand zu nutzen, um andere gezielt zu überfahren oder zu rammen.
Wer absichtlich auf Personen zuhält, mehrfach wendet oder sichtbar versucht, jemanden mit Pferd oder Wagen auszuschalten, begeht PDM.
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5.6 Kriegswaffen
Der Einsatz von Kriegswaffen ist im normalen Roleplay verboten, sofern keine ausdrückliche Genehmigung durch das Team oder ein Server-Event vorliegt.
Zu Kriegswaffen zählen insbesondere:
Gatling-Maschinengewehre
fest montierte schwere Waffen
militärische Spezialwaffen
Kanonen oder vergleichbare schwere Geschütze
sonstige Waffen mit außergewöhnlicher Zerstörungskraft
Diese Waffen dürfen nicht genutzt werden, um Spieler, NPCs, Städte, Lager, Forts oder Fraktionen außerhalb eines genehmigten Rahmens anzugreifen.
Der Besitz, die Bedienung oder die Nutzung solcher Waffen kann zusätzliche IC- und OOC-Konsequenzen nach sich ziehen.
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5.7 Sprengstoffe
Der Einsatz von Sprengstoffen gegen Personen ist im normalen Roleplay streng verboten, sofern keine ausdrückliche Genehmigung des Teams oder ein Server-Event vorliegt.
Dazu zählen insbesondere:
Dynamit
Sprengladungen
explosive Fallen
Brand- oder Explosionsangriffe
Sprengstoffe zur Verletzung oder Tötung von Spielern oder NPCs
Sprengstoffe dürfen nicht genutzt werden, um Personen gezielt zu töten, bewusstlos zu machen, Gebäude ohne Genehmigung zu zerstören oder eine Situation unfair zu entscheiden.
Eine Nutzung im Rahmen von Arbeit, Bergbau, Event-Roleplay oder genehmigten Szenarien kann erlaubt sein, sofern sie vorher klar geregelt oder durch das Team genehmigt wurde.
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5.8 Server-Events und Sondergenehmigungen
Kriegswaffen und Sprengstoffe dürfen nur im Rahmen von offiziellen Server-Events oder mit ausdrücklicher Genehmigung des Teams eingesetzt werden.
In solchen Fällen gelten die Vorgaben des Events oder der jeweiligen Genehmigung.
Wer Kriegswaffen oder Sprengstoffe außerhalb dieses Rahmens verwendet, muss mit schweren Sanktionen rechnen.
Dazu zählen insbesondere:
sofortige Unterbrechung der Szene
Entzug der verwendeten Gegenstände
Rücksetzung entstandener Vorteile
temporärer Ausschluss
permanenter Ausschluss bei schwerem Missbrauch
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5.9 Grundsatz zur Gewaltanwendung
Gewalt im Roleplay muss immer nachvollziehbar, verhältnismäßig und ausgespielt sein.
Der Grundsatz lautet:
Erst Roleplay, dann Gewalt. Niemals Gewalt als Ersatz für Roleplay.
Jede Tötung, schwere Verletzung oder Eskalation muss einen klaren IC-Grund haben und zur Situation passen. Wer Gewalt wahllos, überzogen oder ohne ausreichendes Roleplay einsetzt, verstößt gegen die Grundregeln von Wolf Creek.
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§6 Metagaming, Scripted-Roleplay und externe Informationen
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6.1 Verbot von Metagaming
Metagaming bezeichnet das Verwenden von Informationen, die ein Spieler außerhalb des Roleplays erhalten hat, um damit innerhalb des Roleplays zu handeln.
Metagaming ist auf Wolf Creek streng verboten.
Ein Charakter darf ausschließlich auf Grundlage dessen handeln, was er selbst im Roleplay gesehen, gehört, erlebt oder glaubwürdig erfahren hat.
Informationen aus OOC-Quellen dürfen niemals verwendet werden, um sich selbst, einer Gruppe, einer Fraktion oder anderen Spielern einen Vorteil zu verschaffen.
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6.2 OOC-Quellen
Als OOC-Quellen gelten alle Informationen, die nicht direkt im Roleplay erlangt wurden.
Dazu gehören insbesondere:
Discord-Nachrichten
Teamspeak-Gespräche
Streams
Clips
Screenshots
private Nachrichten
Support-Tickets
OOC-Absprachen
Forenbeiträge außerhalb des IC-Bereichs
Charakterlisten
Serverlogs
Informationen aus anderen Servern
Gespräche außerhalb des Spiels
Wer solche Informationen IC verwendet, begeht Metagaming.
Dies gilt auch dann, wenn die Information wahr ist. Entscheidend ist nicht, ob die Information stimmt, sondern ob der Charakter sie im Roleplay erfahren haben kann.
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6.3 Beispiele für Metagaming
Metagaming liegt unter anderem vor, wenn ein Spieler:
über Discord erfährt, wo sich eine Person befindet, und IC dorthin reitet
aus einem Stream erkennt, dass jemand überfallen wird, und im Spiel eingreift
durch einen Clip weiß, wer eine Straftat begangen hat, obwohl der eigene Charakter nicht anwesend war
OOC erfährt, dass ein Sheriff offline ist, und deshalb gezielt ein Verbrechen begeht
über Supportinformationen IC gegen eine Person vorgeht
OOC über eine geplante Festnahme informiert wird und deshalb flieht
Wissen aus einem anderen Charakter oder Server verwendet
eine Person anhand ihrer Stimme erkennt, obwohl der eigene Charakter diese Stimme nie kennengelernt hat
Namen, Berufe oder Fraktionen nutzt, ohne sie IC erfahren zu haben
Solches Verhalten zerstört faires Roleplay und wird entsprechend streng sanktioniert.
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6.4 Trennung von IC-Wissen und OOC-Wissen
Jeder Spieler ist verpflichtet, IC-Wissen und OOC-Wissen sauber voneinander zu trennen.
Nur weil ein Spieler etwas weiß, bedeutet das nicht, dass sein Charakter es ebenfalls weiß.
Der Grundsatz lautet:
Was du als Spieler weißt, weiß dein Charakter nicht automatisch.
Wer sich unsicher ist, ob eine Information IC verwendet werden darf, hat sie zunächst nicht zu verwenden und im Zweifel den Support zu fragen.
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6.5 Scripted-Roleplay
Scripted-Roleplay beschreibt das Planen, Absprechen oder Festlegen von Roleplay-Situationen außerhalb des Spiels, bevor diese im Roleplay entstehen.
Scripted-Roleplay ist grundsätzlich verboten, wenn dadurch Situationen künstlich erzeugt, Ausgänge festgelegt oder anderen Spielern Konsequenzen aufgezwungen werden.
Alle Handlungen, Konflikte, Bündnisse, Verratssituationen, Überfälle, Feindschaften, Verhandlungen und Entwicklungen müssen grundsätzlich im Roleplay entstehen und dort ausgespielt werden.
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6.6 Verbotene OOC-Absprachen
Verboten sind insbesondere OOC-Absprachen über:
geplante Überfälle
geplante Festnahmen
abgesprochene Kämpfe
vorab festgelegte Gewinner oder Verlierer
künstlich erzeugte Konflikte
abgesprochene Entführungen
geplante Verrate ohne IC-Entwicklung
vorab festgelegte Beweise
erfundene Gerüchte ohne IC-Ursprung
abgesprochene Fluchtwege
das gezielte Umgehen von Konsequenzen
Roleplay darf vorbereitet werden, aber nicht so, dass der Ausgang einer Situation bereits OOC feststeht oder andere Spieler dadurch unfair beeinflusst werden.
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6.7 Erlaubte organisatorische Absprachen
Nicht jede OOC-Absprache ist automatisch verboten.
Erlaubt sind rein organisatorische Absprachen, solange sie keine IC-Informationen ersetzen und keinen unfairen Vorteil erzeugen.
Erlaubt sein können zum Beispiel:
Terminabsprachen für größere RP-Szenen
technische Koordination bei Events
Klärung von Einverständnis bei sensiblen Szenen
Absprache mit dem Support bei genehmigungspflichtigen Vorhaben
kurze OOC-Klärung bei technischen Problemen
organisatorische Rückfragen bei Firmen, Behörden oder Fraktionen
Solche Absprachen dürfen jedoch nicht dazu genutzt werden, IC-Entscheidungen, IC-Wissen oder den Ausgang einer Szene festzulegen.
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6.8 Externe Dokumente und Plattformen
Externe Dokumente, Tabellen, Plattformen oder schriftliche Unterlagen dürfen nur verwendet werden, wenn sie für das Roleplay notwendig sind und vorher durch das Team genehmigt wurden.
Dazu gehören beispielsweise:
Firmenunterlagen
Lagerbücher
Buchhaltungen
Bandenunterlagen
Stammesunterlagen
Gerichtsakten
Patientenakten
Dienstpläne
Verträge
Listen, Register oder Protokolle
Solche Dokumente gelten nur dann als IC nutzbar, wenn sie auch glaubwürdig im Roleplay existieren, geführt und zugänglich gemacht werden.
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6.9 Darstellung externer Dokumente im Roleplay
Externe Dokumente dürfen nicht jederzeit und überall verwendet werden.
Sie müssen aktiv und glaubwürdig im Roleplay dargestellt werden.
Das bedeutet:
Firmenunterlagen dürfen nur im Betrieb, Büro oder an einem glaubwürdigen Ablageort genutzt werden.
Bandenunterlagen dürfen nur im Versteck, Lager oder an einem glaubwürdigen Aufbewahrungsort genutzt werden.
Gerichtsakten dürfen nur an passenden behördlichen Orten geführt und eingesehen werden.
Patientenakten dürfen nur durch berechtigte medizinische Rollen und an passenden Orten genutzt werden.
Verträge müssen im Roleplay erstellt, unterschrieben, verwahrt oder übergeben werden.
Ein Dokument ist nicht automatisch IC vorhanden, nur weil es OOC in einem Discord, Google-Dokument oder einer Tabelle existiert.
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6.10 Zugriff auf Dokumente bei Abwesenheit
Ist ein Spieler offline, dürfen seine externen Unterlagen nicht automatisch als frei zugänglich betrachtet werden.
Der Zugriff auf Dokumente, Bücher, Listen oder Akten muss im Roleplay logisch möglich und vorher glaubwürdig eingerichtet sein.
Beispiele:
Ein Firmenbuch liegt sichtbar im Geschäft.
Ein Tresor wurde IC erwähnt und kann entsprechend ausgespielt werden.
Ein Stellvertreter besitzt IC einen Schlüssel.
Unterlagen wurden vorher IC übergeben.
Ein Lagerbuch wird gemeinschaftlich geführt.
Nicht erlaubt ist es, OOC auf Dokumente zuzugreifen und dieses Wissen IC zu verwenden, wenn der Charakter im Roleplay keine Möglichkeit gehabt hätte, diese Unterlagen zu sehen.
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6.11 Missbrauch externer Dokumente
Externe Dokumente dürfen nicht dazu verwendet werden, Metagaming, Power-RP oder Scripted-RP zu ermöglichen.
Verboten ist insbesondere:
OOC-Dokumente als IC-Beweise zu nutzen, obwohl sie nie ausgespielt wurden
Listen mit Namen, Rollen oder Verstecken ohne IC-Herkunft zu verwenden
Buchhaltungen jederzeit und überall abzurufen
Dokumente rückwirkend zu erstellen, um sich Vorteile zu verschaffen
Unterlagen heimlich OOC zu verändern, ohne IC-Erklärung
Informationen aus Dokumenten zu nutzen, obwohl der Charakter keinen Zugriff darauf hatte
Dokumente müssen nachvollziehbar, zeitlich passend und überprüfbar ins Roleplay eingebunden sein.
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6.12 Konsequenzen bei Metagaming und Scripted-RP
Metagaming und Scripted-Roleplay zählen zu den schwerwiegenden Regelverstößen, da sie das Vertrauen in faires Roleplay zerstören.
Mögliche Sanktionen sind:
Verwarnung
Rücksetzung einer Szene
Ungültigkeit von IC-Beweisen
Entzug unrechtmäßig erlangter Vorteile
temporärer Ausschluss
Ausschluss aus Fraktionen, Jobs oder Ämtern
permanenter Ausschluss bei schweren oder wiederholten Verstößen
Das Team entscheidet nach Schwere, Absicht, Auswirkung und Wiederholungsfall.
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§7 Streaming, Aufnahmen und öffentliche Inhalte
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7.1 Grundsätzliches Recht zum Streamen
Jedes Mitglied der Community darf grundsätzlich auf Wolf Creek streamen, Videos aufnehmen oder Inhalte aus dem Roleplay veröffentlichen.
Dieses Recht kann jedoch durch das Team eingeschränkt oder entzogen werden, wenn durch Streams, Aufnahmen oder Veröffentlichungen dem Server, der Community, einzelnen Spielern oder dem Roleplay geschadet wird.
Das Team von Wolf Creek behält sich vor, einzelnen Spielern das Streamen oder Veröffentlichen von Inhalten zeitweise oder dauerhaft zu untersagen.
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7.2 Verantwortung des Streamers
Jeder Streamer trägt selbst die Verantwortung für seine Inhalte, sein Verhalten im Stream und den Umgang seiner Zuschauerschaft.
Streamer haben darauf zu achten, dass durch ihren Stream kein Metagaming, Stream-Sniping, OOC-Hetze oder sonstiger Regelverstoß gefördert wird.
Insbesondere ist darauf zu achten, dass:
keine OOC-Informationen IC verwendet werden
keine vertraulichen Supportinhalte gezeigt werden
keine internen Team- oder Projektinformationen veröffentlicht werden
keine fremden Spieler bloßgestellt oder lächerlich gemacht werden
keine laufenden Supportfälle öffentlich diskutiert werden
keine Zuschauer dazu angestiftet werden, in laufende RP-Situationen einzugreifen
Ein Stream ist kein rechtsfreier Raum. Auch dort gelten die Community-Regeln von Wolf Creek.
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7.3 Stream-Sniping und Metagaming durch Streams
Das Nutzen von Informationen aus Streams, Videos, Clips oder Livemitschnitten für das eigene Roleplay ist streng verboten.
Wer einen Stream schaut und dadurch IC handelt, begeht Metagaming.
Verboten ist insbesondere:
anhand eines Streams den Aufenthaltsort eines Spielers herauszufinden
laufende Überfälle, Festnahmen oder Konflikte über einen Stream zu verfolgen
Informationen aus einem Stream an andere Spieler weiterzugeben
durch Streaminhalte auf geheime Orte, Lager, Verstecke oder Pläne zu schließen
eine Szene zu beeinflussen, weil man sie im Stream gesehen hat
als Zuschauer gezielt in das Spielgeschehen einzugreifen
Streamer dürfen andere Spieler nicht dazu auffordern, solche Informationen zu verwenden oder an sie weiterzugeben.
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7.4 Schutz laufender Roleplay-Situationen
Laufende Roleplay-Situationen dürfen durch Streams oder Aufnahmen nicht gestört werden.
Streamer sollen besonders bei sensiblen Szenen darauf achten, ob eine Veröffentlichung angemessen ist.
Dazu gehören insbesondere:
Gerichtsverhandlungen
medizinisches Roleplay
vertrauliche Gespräche
Verhöre
Fraktionsbesprechungen
Banden- oder Behördeninterna
Geiselnahmen
Folgeszenen nach schweren Verletzungen
Supportnahe oder konfliktgeladene Situationen
Das Team kann verlangen, dass bestimmte Inhalte nicht veröffentlicht, entfernt oder unkenntlich gemacht werden.
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7.5 Nutzung offizieller Grafiken
Grafiken, Logos, Panels oder sonstige Medien aus dem offiziellen Kanal „Streamer-Informationen“ dürfen für Streams, Videos und Social-Media-Inhalte verwendet werden.
Beim Verwenden offizieller Panel-Grafiken ist der Discord-Server von Wolf Creek sichtbar oder in geeigneter Form zu verlinken.
Offizielle Grafiken dürfen nicht verändert, zweckentfremdet oder in einem Zusammenhang genutzt werden, der dem Projekt schadet.
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7.6 Stream-Werbung
Stream-Werbung darf im dafür vorgesehenen Discord-Kanal „Stream-Ankündigungen“ veröffentlicht werden.
Dies gilt ausschließlich für Streams, Videos oder Inhalte, die direkt mit Wolf Creek in Verbindung stehen.
Nicht erlaubt ist Werbung für:
fremde RP-Server
nicht genehmigte Projekte
serverfremde Inhalte ohne Bezug zu Wolf Creek
kommerzielle Angebote
Discord-Server oder Communities außerhalb von Wolf Creek
Inhalte, die dem Ansehen des Projekts schaden können
Werbung außerhalb der vorgesehenen Kanäle ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Teams erlaubt.
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7.7 Verhalten im Stream und gegenüber Zuschauern
Streamer haben sich auch außerhalb des Spiels respektvoll gegenüber der Community, anderen Spielern und dem Team zu verhalten.
Nicht erlaubt sind:
Beleidigungen gegen Spieler oder Teammitglieder
öffentliche Hetze gegen Entscheidungen des Teams
das Bloßstellen anderer Spieler
das Lächerlichmachen von RP-Situationen
das bewusste Anheizen von Konflikten
das Veröffentlichen privater oder vertraulicher Informationen
Aufforderungen zu Regelbrüchen
Kritik darf geäußert werden, muss jedoch sachlich, respektvoll und über geeignete Wege erfolgen.
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7.8 Clips, Beweise und Supportfälle
Clips und Aufnahmen dürfen als Beweismaterial im Support verwendet werden.
Supportfälle sind jedoch nicht öffentlich auszutragen. Es ist verboten, laufende Beschwerden, Supportgespräche oder Sanktionen öffentlich im Stream oder in Videos zu diskutieren, um Druck auf Spieler oder das Team auszuüben.
Beweismaterial ist dem Support direkt und vollständig zur Verfügung zu stellen.
Das gezielte Zuschneiden, Verfälschen oder aus dem Zusammenhang Reißen von Clips, um anderen Spielern zu schaden, wird als schwerer Regelverstoß gewertet.
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7.9 Einschränkung oder Entzug der Stream-Erlaubnis
Das Team von Wolf Creek kann die Stream-Erlaubnis einschränken oder entziehen, wenn ein Streamer gegen Regeln verstößt oder dem Projekt schadet.
Mögliche Maßnahmen sind:
Verwarnung
Löschung einer Stream-Ankündigung
zeitweises Verbot von Stream-Werbung
Aufforderung zur Entfernung bestimmter Inhalte
zeitweises Streamverbot auf Wolf Creek
dauerhaftes Streamverbot auf Wolf Creek
weitere Sanktionen nach Schwere des Verstoßes
Schwere Verstöße, insbesondere Metagaming, Stream-Sniping, Rufschädigung, Veröffentlichung interner Informationen oder gezielte Hetze, können ohne vorherige Verwarnung sanktioniert werden.
⠀
§8 Öffentliche Darstellung, Werbung und Repräsentation von Wolf Creek
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8.1 Auftreten nach außen
Jedes Mitglied der Community, das Inhalte über Wolf Creek veröffentlicht, streamt, bewirbt oder öffentlich über das Projekt spricht, trägt Verantwortung für das Bild des Servers nach außen.
Dazu gehören insbesondere:
Streams
Videos
Clips
Social-Media-Beiträge
Discord-Beiträge
Community-Vorstellungen
Werbung in erlaubten Bereichen
öffentliche Aussagen über Wolf Creek, Spieler oder Teammitglieder
Wer Wolf Creek öffentlich erwähnt oder darstellt, hat dies respektvoll, sachlich und projektfördernd zu tun.
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8.2 Verbot rufschädigender Darstellung
Es ist verboten, Wolf Creek, einzelne Spieler, Fraktionen, Teammitglieder oder laufende Roleplay-Situationen absichtlich falsch, herabwürdigend oder rufschädigend darzustellen.
Nicht erlaubt sind insbesondere:
absichtliches Verbreiten falscher Informationen
öffentliche Hetze gegen das Projekt
Bloßstellen einzelner Spieler
Lächerlichmachen von Roleplay-Situationen
Veröffentlichung interner Angelegenheiten
öffentliche Diskussion laufender Supportfälle
gezieltes Erzeugen von Unruhe innerhalb oder außerhalb der Community
Aufruf zum Boykott, Stören oder Schädigen des Projekts
Kritik ist erlaubt, muss jedoch sachlich, respektvoll und über die vorgesehenen Wege erfolgen. Öffentliche Eskalation ersetzt keinen Supportweg.
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8.3 Nutzung offizieller Grafiken und Medien
Offizielle Grafiken, Logos, Panels oder sonstige Medien aus dem Kanal „Streamer-Informationen“ dürfen für Inhalte verwendet werden, die direkt mit Wolf Creek zusammenhängen.
Beim Verwenden offizieller Panel-Grafiken, Logos oder Werbematerialien ist der Discord-Server von Wolf Creek sichtbar oder in geeigneter Form zu verlinken.
Die offiziellen Medien dürfen nicht:
verfälscht werden
beleidigend verändert werden
für fremde Projekte genutzt werden
in rufschädigendem Zusammenhang verwendet werden
zur Werbung für andere Server oder Communities genutzt werden
Das Team kann die Nutzung offizieller Grafiken jederzeit untersagen, wenn diese missbräuchlich verwendet werden.
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8.4 Werbung für Streams und Inhalte
Werbung für Streams, Videos oder andere Inhalte darf ausschließlich in den dafür vorgesehenen Discord-Kanälen erfolgen.
Der Kanal „Stream-Ankündigungen“ darf von Streamern genutzt werden, sofern der beworbene Inhalt direkt mit Wolf Creek zusammenhängt.
Erlaubt ist Werbung für:
Livestreams auf Wolf Creek
Videos über Wolf Creek
Clips aus dem Roleplay
serverbezogene Projekte
offizielle oder genehmigte Community-Inhalte
Nicht erlaubt ist Werbung für:
fremde Roleplay-Server
fremde Discord-Server
nicht genehmigte Community-Projekte
kommerzielle Angebote ohne Genehmigung
Inhalte ohne Bezug zu Wolf Creek
Inhalte, die dem Projekt schaden können
Werbung außerhalb der vorgesehenen Kanäle ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Teams erlaubt.
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8.5 Fremdwerbung und Abwerbung
Fremdwerbung ist auf Wolf Creek untersagt.
Dazu zählt jede Form von Werbung oder Abwerbung für andere Server, Communities, Projekte oder Plattformen, sofern keine ausdrückliche Genehmigung der Projektleitung vorliegt.
Verboten sind insbesondere:
Einladungslinks zu fremden Discord-Servern
direkte oder indirekte Werbung für andere RP-Projekte
Abwerben von Spielern
Vergleiche mit dem Ziel, Wolf Creek schlecht darzustellen
private Nachrichten mit Werbeabsicht
Werbung über Stream, Chat, Discord oder Voice
Wer Spieler gezielt von Wolf Creek abwerben möchte, muss mit schweren Sanktionen rechnen.
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8.6 Verantwortung für Zuschauer und Community-Reaktionen
Streamer, Content-Ersteller und öffentlich auftretende Community-Mitglieder sind dafür verantwortlich, ihre Zuschauer nicht zu Regelbrüchen, Hetze oder störendem Verhalten anzustiften.
Nicht erlaubt ist es, Zuschauer oder Außenstehende dazu aufzufordern:
Spieler zu belästigen
Teammitglieder anzuschreiben oder unter Druck zu setzen
Supportfälle öffentlich zu beeinflussen
Streams anderer Spieler zu nutzen, um Informationen zu sammeln
in laufende Roleplay-Situationen einzugreifen
negative Bewertungen, Kommentare oder Angriffe gegen das Projekt zu verbreiten
Wer seine Reichweite nutzt, um Druck auf Spieler, Teammitglieder oder Entscheidungen auszuüben, handelt regelwidrig.
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8.7 Veröffentlichung von Clips und Beweismaterial
Clips, Screenshots oder Aufnahmen dürfen als Erinnerungen, Unterhaltung oder Beweismaterial verwendet werden, solange sie nicht gegen Regeln verstoßen oder andere Spieler gezielt bloßstellen.
Beweismaterial für Regelverstöße ist dem Support vorzulegen und darf nicht öffentlich zur Hetze oder Vorverurteilung genutzt werden.
Verboten ist insbesondere:
manipuliertes oder geschnittenes Material irreführend zu verwenden
Clips aus dem Zusammenhang zu reißen
Spieler öffentlich anzuprangern
Supportfälle über Videos oder Streams zu beeinflussen
interne Gespräche oder vertrauliche Informationen zu veröffentlichen
Das Team kann verlangen, dass bestimmte Inhalte gelöscht, entfernt oder unkenntlich gemacht werden.
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8.8 Sanktionen bei Missbrauch
Verstöße gegen die Regeln zur öffentlichen Darstellung, Werbung oder Repräsentation können je nach Schwere sanktioniert werden.
Mögliche Maßnahmen sind:
Verwarnung
Löschung von Werbung oder Beiträgen
Entzug der Berechtigung zur Stream-Werbung
Verbot der Nutzung offizieller Grafiken
zeitweises oder dauerhaftes Werbeverbot
Ausschluss aus Discord-Bereichen
temporärer Ausschluss vom Server
permanenter Ausschluss bei schwerer Rufschädigung, Abwerbung oder wiederholtem Fehlverhalten
Das Team entscheidet nach Schwere des Verstoßes, Absicht, Auswirkung auf die Community und vorherigem Verhalten des Spielers.
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§9 Erscheinungsbild, Tarnung und angemessene Kleidung
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9.1 Veränderung des Erscheinungsbildes
Veränderungen des äußeren Erscheinungsbildes dienen im Roleplay grundsätzlich der Verschleierung der Identität.
Dazu zählen insbesondere:
Bandanas
Masken
Hüte
Mäntel
andere Kleidung
Frisuren
Bartveränderungen
auffällige Accessoires
Stimmverstellung
sonstige erkennbare Veränderungen des Auftretens
Wer sein Erscheinungsbild glaubwürdig verändert, kann dadurch seine Identität verschleiern. Andere Spieler dürfen eine getarnte Person nicht automatisch erkennen, nur weil sie den Spieler OOC kennen, die Stimme vermuten oder das Charaktermodell wiedererkennen.
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9.2 Wiedererkennung trotz Tarnung
Eine getarnte oder äußerlich veränderte Person darf nur dann innerhalb der Tarnung eindeutig wiedererkannt werden, wenn der eigene Charakter einen nachvollziehbaren IC-Grund dafür hat.
Ein solcher Grund kann zum Beispiel sein:
der Charakter war beim Umziehen oder Tarnen anwesend
die Person hat sich im Roleplay selbst verraten
eindeutige Merkmale wurden trotz Tarnung erkannt
ein auffälliger Sprachfehler, Gang oder eine markante Verhaltensweise wurde IC bekannt
die Tarnung ist schlecht oder unvollständig ausgespielt
es gibt konkrete Hinweise aus einer laufenden RP-Situation
Nicht ausreichend sind:
OOC-Wissen
Spielername
Stimme im Voice, wenn diese IC glaubwürdig verstellt wurde
Kleidung, die viele Personen tragen könnten
reine Vermutungen ohne IC-Grund
„Ich weiß, dass du das bist“ ohne ausgespielte Begründung
Der Grundsatz lautet:
Eine Vermutung ist keine sichere Identifizierung.
Wer jemanden trotz Tarnung beschuldigt, muss dies im Roleplay glaubwürdig herleiten können.
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9.3 Tarnung nach aggressiven Handlungen
Nach einer aggressiven Handlung darf das Erscheinungsbild für 20 Minuten nicht verändert werden.
Als aggressive Handlung gelten insbesondere:
Schusswechsel
Raubüberfälle
Geiselnahmen
Körperverletzungen
Mordversuche
Flucht vor Gesetzeshütern
gewaltsame Befreiungen
Angriffe auf Personen, Gruppen, Gebäude oder Transporte
sonstige schwere Konfliktsituationen
Innerhalb dieser 20 Minuten ist es verboten, Kleidung, Maske, Bandana, Hut, Frisur, Bart oder sonstige erkennbare Merkmale zu ändern, um der Wiedererkennung oder den Konsequenzen zu entgehen.
Diese Regel gilt auch dann, wenn die aggressive Handlung nicht erfolgreich war.
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9.4 Verbot des Missbrauchs von Tarnung
Tarnung darf nicht dazu missbraucht werden, um Regelverstöße zu begehen oder Konsequenzen vollständig zu umgehen.
Verboten ist insbesondere:
direkt nach einer Straftat die Kleidung zu wechseln
mehrfaches Umziehen während einer Verfolgung
Tarnung als Ausrede für unglaubwürdiges Verhalten
ständiger Wechsel von Stimme und Erscheinung ohne RP-Grund
Nutzung von Tarnung, um Metagaming oder Power-RP zu provozieren
absichtliches Verwirren anderer Spieler durch unrealistische Verkleidungswechsel
Eine Tarnung muss immer glaubwürdig, zeitlich passend und nachvollziehbar ausgespielt werden.
Wer sich tarnt, trägt außerdem das Risiko, dass seine Tarnung durch Fehler, Zeugen, Spuren oder schlechtes Ausspielen auffliegt.
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9.5 Stimmverstellung
Eine Stimmverstellung kann zur Tarnung verwendet werden, muss jedoch glaubwürdig ausgespielt werden.
Eine verstellte Stimme schützt nicht automatisch vor Wiedererkennung, wenn andere eindeutige Merkmale vorhanden sind. Gleichzeitig darf eine Person nicht allein aufgrund der echten Spielerstimme erkannt werden, wenn im Roleplay eine nachvollziehbare Stimmverstellung ausgespielt wird.
Unzulässig ist:
eine Stimme ständig ohne RP-Grund zu wechseln
eine Stimmverstellung nur dann zu nutzen, wenn es vorteilhaft ist
absichtlich lächerliche oder störende Stimmen zu verwenden
Stimmverstellung zu nutzen, um Supportfälle oder Beweislagen zu erschweren
OOC-Stimmenkenntnis als IC-Beweis zu verwenden
Stimmverstellung ist ein RP-Mittel, kein Freibrief für konsequenzloses Handeln.
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9.6 Kleidung nach Zeit, Ort, Beruf und Stand
Die Kleidung eines Charakters muss grundsätzlich zum Jahr 1885, zum Ort, zum Beruf, zum gesellschaftlichen Stand und zur aktuellen Situation passen.
Jeder Spieler ist verpflichtet, sich angemessen zu kleiden und das Erscheinungsbild seines Charakters glaubwürdig zu gestalten.
Dabei sind insbesondere folgende Punkte zu beachten:
Beruf
Herkunft
gesellschaftlicher Stand
finanzielle Lage
Aufenthaltsort
Anlass
Wetter und Umgebung
Zugehörigkeit zu Fraktionen, Betrieben oder Behörden
Ein Farmer kleidet sich anders als ein Bankier.
Ein Sheriff tritt anders auf als ein Gesetzloser.
Ein wohlhabender Stadtbürger trägt andere Kleidung als ein Minenarbeiter.
Eine Saloon-Dame wirkt anders als eine bürgerliche Ehefrau.
Kleidung soll das Roleplay unterstützen und nicht die Atmosphäre von Wolf Creek brechen.
⠀
9.7 Unpassende Kleidung
Unpassende, übertriebene, moderne, lächerliche oder trollhafte Kleidung ist nicht gestattet.
Nicht erlaubt sind insbesondere:
Kleidung, die offensichtlich nicht zur Epoche passt
übermäßig bunte oder unrealistische Kombinationen ohne RP-Grund
bewusst lächerliche Outfits
Kleidung, die eindeutig nur zur Provokation getragen wird
unpassende Maskierungen im Alltag
militärische oder behördliche Kleidung ohne entsprechende Rolle
Kleidung, die einen falschen Rang, Beruf oder Status vortäuscht
freizügige Kleidung außerhalb eines passenden RP-Kontextes
Das Team kann jederzeit verlangen, dass ein Spieler seine Kleidung anpasst, wenn diese nicht zum Setting oder zur Rolle passt.
⠀
9.8 Corsagen und Korsetts
Das Tragen von Corsagen und Korsetts ist auf Wolf Creek nur in passenden gesellschaftlichen und beruflichen Zusammenhängen gestattet.
Corsagen, Korsetts oder besonders auffällige Oberbekleidung dieser Art sind insbesondere folgenden Rollen vorbehalten:
Damen des gehobenen Standes
adelige oder wohlhabende Frauen
Saloon-Damen
Dirnen
Künstlerinnen, Tänzerinnen oder vergleichbare Rollen mit passendem RP-Kontext
Wer solche Kleidung trägt, muss dies durch Charakterkonzept, Beruf, Auftreten oder gesellschaftlichen Status glaubwürdig begründen können.
Nicht jeder Charakter darf solche Kleidung beliebig tragen. Kleidung dieser Art soll bewusst eingesetzt werden und muss zur Rolle, zum Ort und zur Situation passen.
⠀
9.9 Kleidung von Behörden, Fraktionen und besonderen Rollen
Kleidung, Uniformen, Abzeichen oder Erkennungsmerkmale von Behörden, Fraktionen oder besonderen Rollen dürfen nur getragen werden, wenn der Charakter dazu berechtigt ist.
Dazu zählen insbesondere:
Sheriff- und Deputy-Kleidung
Marshal- oder Behördenkleidung
militärische Uniformen
Stammeskleidung mit besonderer Bedeutung
Kleidung offizieller Betriebe
Abzeichen, Rangzeichen oder Dienstsymbole
fraktionsinterne Erkennungsmerkmale
Das unerlaubte Tragen solcher Kleidung kann IC als Amtsanmaßung, Täuschung oder Provokation gewertet werden und zusätzlich OOC sanktioniert werden, wenn dadurch Missbrauch entsteht.
⠀
9.10 Kleidung als Teil des Roleplays
Kleidung ist auf Wolf Creek nicht nur Dekoration, sondern Teil des Roleplays.
Wer durch Kleidung einen bestimmten Eindruck erzeugt, muss mit entsprechenden IC-Reaktionen rechnen.
Beispiele:
Wer bewaffnet und maskiert eine Stadt betritt, kann Misstrauen oder Kontrollen auslösen.
Wer wie ein Gesetzeshüter auftritt, ohne einer zu sein, riskiert Konsequenzen.
Wer sich als wohlhabende Person kleidet, kann als solche behandelt oder zum Ziel werden.
Wer schmutzig, verletzt oder zerrissen erscheint, sollte dies auch im Verhalten ausspielen.
Wer sich auffällig verhüllt, muss damit rechnen, beobachtet oder angesprochen zu werden.
Das Erscheinungsbild eines Charakters muss mit seinem Verhalten und seiner Geschichte übereinstimmen.
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9.11 Verweis auf den Kleidungsleitfaden
Für weitere Vorgaben zur passenden Kleidung gilt der IC-Leitfaden „Kleidung Leitfaden“.
Jeder Spieler ist verpflichtet, sich über die dortigen Vorgaben zu informieren und seine Kleidung entsprechend anzupassen.
Unwissenheit schützt nicht vor Konsequenzen. Wer wiederholt unpassende Kleidung trägt oder Hinweise des Teams ignoriert, muss mit Sanktionen rechnen.
⠀
9.12 Sanktionen bei Verstößen
Verstöße gegen die Regeln zu Tarnung, Wiedererkennung oder Kleidung können je nach Schwere sanktioniert werden.
Mögliche Maßnahmen sind:
Hinweis oder Verwarnung
Aufforderung zur Kleidungsänderung
Ungültigkeit einer Wiedererkennung
Rücksetzung einer Szene
Entzug unrechtmäßig erlangter Vorteile
temporärer Ausschluss
weitere Sanktionen nach Entscheidung des Teams
Besonders schwer wiegt das bewusste Ändern des Erscheinungsbildes nach Straftaten, das Erkennen getarnter Personen durch OOC-Wissen oder das gezielte Ausnutzen von Kleidung zur Täuschung ohne RP-Grund.
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§10 Überfälle, Einbrüche, Diebstahl und Geiselnahmen
⠀
10.1 Grundsatz für Überfälle und Einbrüche
Überfälle, Einbrüche und Diebstähle sind auf Wolf Creek erlaubt, sofern sie aus einer glaubwürdigen Roleplay-Situation entstehen und sinnvoll ausgespielt werden.
Jede kriminelle Handlung muss einen nachvollziehbaren IC-Hintergrund haben. Ein Überfall darf niemals nur aus Langeweile, Gewinnsucht ohne RP, OOC-Frust oder dem Wunsch nach schneller Beute erfolgen.
Der Grundsatz lautet:
Ein Überfall ist eine Roleplay-Situation, keine reine Loot-Aktion.
Die betroffene Person muss aktiv in das Roleplay eingebunden werden. Reines Ausrauben ohne Gespräch, Drohung, Forderung oder nachvollziehbare Szene ist nicht gestattet.
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10.2 Erlaubte Beute bei Überfällen und Einbrüchen
Bei einem Überfall oder Einbruch dürfen grundsätzlich Gegenstände entwendet werden, sofern dies logisch zur Situation passt und keine Sonderregel dagegen spricht.
Dazu zählen beispielsweise:
Bargeld
Waren
Werkzeuge
Rohstoffe
Schmuck
Wertgegenstände
Verbrauchsgüter
offen getragene Waffen nach Maßgabe dieser Regel
sonstige Gegenstände, die glaubwürdig mitgeführt oder gelagert werden
Die Beute muss verhältnismäßig bleiben. Es ist nicht erlaubt, eine Person ohne sinnvollen RP-Grund vollständig leerzuräumen, wenn dies die Spielfähigkeit des Charakters unverhältnismäßig zerstört.
Kriminelles Roleplay soll Konsequenzen erzeugen, aber keine Spieler mutwillig aus dem Spiel nehmen.
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10.3 Pferde und Kutschen
Pferde und Kutschen dürfen nicht dauerhaft erpresst, überschrieben oder als Eigentum übertragen werden.
Es ist verboten, einen Spieler dazu zu zwingen:
ein Pferd zu überschreiben
eine Kutsche zu überschreiben
Besitzrechte an Fahrzeugen oder Tieren abzugeben
Pferde oder Kutschen dauerhaft herauszugeben
durch Drohung Eigentum dauerhaft zu übertragen
Fremde Pferde und Kutschen dürfen jedoch für eine Flucht oder kurzfristige Fortbewegung entwendet und genutzt werden.
Dies gilt nur für den unmittelbaren Wegreit- oder Fluchtgebrauch. Nach der Nutzung sind Pferde oder Kutschen an einem realistisch auffindbaren Ort zurückzulassen und dürfen nicht absichtlich versteckt, zerstört oder unbrauchbar gemacht werden.
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10.4 Diebesgut und Mindesttragezeit
Entwendetes Diebesgut muss nach einem Überfall, Einbruch oder Diebstahl für mindestens 30 Minuten beim Täter oder bei der Tätergruppe verbleiben.
Während dieser Zeit darf das Diebesgut nicht:
eingelagert werden
verkauft werden
weitergegeben werden, um es zu verstecken
entsorgt werden
an unbeteiligte Personen übertragen werden
in privaten Lagern, Kisten oder Bankfächern verschwinden
Diese Regel dient dazu, Verfolgung, Durchsuchung, Rückgewinnung und sinnvolles Anschluss-Roleplay zu ermöglichen.
Wer Diebesgut unmittelbar verschwinden lässt, um Konsequenzen zu verhindern, begeht einen Regelverstoß.
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10.5 Rückdiebstahl entwendeter Waffen
Entwendete Waffen desselben Typs dürfen zurückgestohlen werden, wenn der ursprüngliche Täter zweifelsfrei IC identifiziert wurde.
Dabei sind die Regeln zur Tarnung, Verschleierung und Wiedererkennung zu beachten.
Ein Rückdiebstahl ist nur erlaubt, wenn:
der Täter eindeutig und glaubwürdig IC erkannt wurde
die Waffe oder eine gleichartige Waffe nachvollziehbar dem Täter zugeordnet werden kann
die Situation ausgespielt wird
kein OOC-Wissen verwendet wird
keine unklare Vermutung als sichere Identifikation behandelt wird
Nicht erlaubt ist ein Rückdiebstahl auf Grundlage von:
OOC-Wissen
Streams, Clips oder Discord-Informationen
bloßer Vermutung
Spielername
Stimme ohne IC-Grund
Kleidung, wenn diese nach den Tarnregeln nicht sicher zugeordnet werden kann
Der Grundsatz lautet:
Wer zurückstiehlt, muss IC beweisen können, warum er die Person für den Täter hält.
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10.6 Überfälle ohne RP-Hintergrund
Das Überfallen anderer Spieler ohne vernünftigen Roleplay-Hintergrund ist verboten.
Ein Überfall benötigt immer eine glaubwürdige Grundlage, zum Beispiel:
Geldnot des Charakters
gezielte Rache aus vorherigem RP
Bandenaktivität
eine geplante Straftat
ein Konflikt um Waren, Schulden oder Besitz
eine nachvollziehbare kriminelle Gelegenheit
eine Eskalation aus einer vorherigen Szene
Nicht erlaubt sind Überfälle, die ausschließlich darauf beruhen, dass jemand:
zufällig vorbeireitet
wertvolle Kleidung trägt
ein bestimmtes Aussehen hat
einer bestimmten Spielergruppe angehört
OOC unbeliebt ist
als leichtes Ziel erscheint
gerade allein unterwegs ist, ohne dass eine echte Szene entsteht
Auch das Beanspruchen eines Erscheinungsbildes ist kein ausreichender Grund für einen Überfall. Niemand besitzt allein aufgrund von Kleidung, Farben, Stil oder Auftreten ein exklusives Recht auf ein bestimmtes Aussehen.
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10.7 Lasso und Fesselungen
Eine Person darf nicht unmittelbar nach dem ersten Lasso-Wurf direkt herangezogen und gefesselt werden, wenn zuvor keine aktive Bedrohung oder Roleplay-Situation stattgefunden hat.
Das Lasso darf nicht als schneller Ersatz für Roleplay missbraucht werden.
Vor einer Fesselung muss grundsätzlich eine erkennbare Situation bestehen, zum Beispiel:
eine klare Bedrohung
eine Verfolgung
ein Überfall mit Ansage
eine Festnahme
eine eskalierte Auseinandersetzung
eine vorherige Aufforderung, stehenzubleiben
eine glaubwürdige Gefahr für die Täter oder Gesetzeshüter
Verboten ist insbesondere:
wortloses Lassowerfen und sofortiges Fesseln
Heranziehen ohne jede Ansprache
Fesseln ohne RP-Grund
Fesseln zur reinen Machtdemonstration
dauerhaftes Gefesseltlassen ohne aktive Szene
Fesseln, um jemanden am Spielen zu hindern
Fesselungen müssen immer ausgespielt und begründet sein.
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10.8 Befreiung aus Fesseln oder Lasso
Ein gefesselter Spieler darf sich erst dann aus Fesseln oder dem Lasso befreien, wenn die Roleplay-Situation eindeutig beendet ist.
Eine Situation gilt grundsätzlich als beendet, wenn die Täter, Gesetzeshüter oder beteiligten Personen seit mindestens 5 Minuten außer Sichtweite sind und keine aktive Szene mehr stattfindet.
Nicht erlaubt ist:
sofortiges Befreien während einer laufenden Szene
Befreiung während aktiver Bewachung
Befreiung mitten in einer Verhandlung, Geiselnahme oder Festnahme
mechanisches Entkommen ohne passende RP-Ausspielung
Ausnutzen technischer Möglichkeiten, obwohl die Situation IC noch läuft
Erlaubt kann eine Befreiung sein, wenn:
die Täter den Ort verlassen haben
keine Bewachung mehr stattfindet
mindestens 5 Minuten vergangen sind
der Spieler eine glaubwürdige Möglichkeit zur Befreiung ausspielt
die Szene eindeutig nicht mehr aktiv fortgeführt wird
Der Grundsatz lautet:
Fesseln enden nicht durch Knopfdruck, sondern durch glaubwürdiges Roleplay.
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10.9 Umgang mit beraubten Personen
Wenn einer Person Gegenstände abgenommen wurden, darf diese danach nicht mehr bewusstlos gemacht oder schwer verletzt werden, sofern keine neue unmittelbare Gefahr besteht.
Es ist verboten, eine bereits beraubte Person zusätzlich grundlos niederzuschlagen, anzuschießen oder bewusstlos zu machen.
Eine Ausnahme besteht nur bei glaubwürdiger Selbstverteidigung, zum Beispiel wenn die beraubte Person:
eine Waffe zieht
körperlich angreift
versucht, die Täter unmittelbar zu überwältigen
andere aktiv alarmiert, während die Täter noch in direkter Gefahr sind
trotz klarer Drohung eine ernste Gefahr darstellt
Das nachträgliche Bewusstlosmachen zur Verhinderung von Verfolgung, Rache oder Zeugenaussagen ist ohne ausreichenden RP-Grund nicht gestattet.
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10.10 Geiselnahmen
Geiselnahmen müssen aktiv, glaubwürdig und fair ausgespielt werden.
Geiseln dürfen nicht wie Gegenstände behandelt werden, sondern müssen fortlaufend in die Szene eingebunden werden.
Bei einer Geiselnahme müssen die Geiseln grundsätzlich in unmittelbarer Nähe des Tatorts gehalten werden, sofern kein nachvollziehbarer RP-Grund für einen Ortswechsel besteht.
Beispiele:
Bei einem Bankraub bleiben Geiseln grundsätzlich in oder direkt an der Bank.
Bei einem Ladenüberfall bleiben Geiseln im Geschäft oder in direkter Nähe.
Bei einer Flucht dürfen Geiseln nur dann mitgenommen werden, wenn dies logisch ausgespielt wird und nicht bloß zur Verzögerung oder Machtausübung dient.
Geiseln müssen regelmäßig angesprochen, bewacht und in die Situation einbezogen werden. Es ist verboten, Geiseln irgendwo abzustellen, zu ignorieren oder nur als mechanisches Druckmittel zu benutzen.
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10.11 Verhalten gegenüber Geiseln
Geiselnahmen dürfen bedrohlich und ernst sein, müssen aber verhältnismäßig bleiben.
Verboten ist insbesondere:
Geiseln grundlos zu verletzen
Geiseln ohne RP-Grund bewusstlos zu schlagen
Geiseln dauerhaft zu knebeln, ohne Kommunikation zu ermöglichen
Geiseln unnötig lange festzuhalten
Geiseln aus der Szene zu entfernen, ohne Anschluss-RP zu ermöglichen
Geiseln zu nutzen, um unmögliche oder völlig überzogene Forderungen zu erzwingen
Geiseln zu töten, obwohl keine glaubwürdige Eskalation stattgefunden hat
Eine Geisel ist Teil der Szene und muss eine echte Möglichkeit haben, mitzuspielen.
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10.12 Entwendung von Langwaffen
Langwaffen dürfen nur entwendet werden, wenn sie offen sichtbar getragen werden.
Eine Langwaffe gilt als offen getragen, wenn sie am Körper, auf dem Rücken, in der Hand oder anderweitig sichtbar mitgeführt wird.
Nicht erlaubt ist die Entwendung einer Langwaffe, wenn diese:
nicht sichtbar getragen wurde
nur aufgrund von OOC-Wissen bekannt ist
in einem Inventar vermutet wird
nicht glaubwürdig im Roleplay auffindbar ist
durch reine Spielmechanik sichtbar gemacht wird, obwohl sie IC nicht offen getragen wurde
Wer eine Langwaffe entwendet, muss dies im Roleplay nachvollziehbar ausspielen.
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10.13 Durchsuchungen
Durchsuchungen müssen aktiv ausgespielt werden und dürfen nicht rein mechanisch erfolgen.
Vor oder während einer Durchsuchung muss klar erkennbar sein, was getan wird.
Beispiele:
„Ich taste Ihre Jackentaschen ab.“
„Ich sehe nach, ob Sie eine Waffe am Gürtel tragen.“
„Ich überprüfe Ihre Satteltaschen.“
„Ich nehme Ihnen die offen sichtbare Langwaffe ab.“
Eine Durchsuchung darf nicht dazu genutzt werden, OOC-Inventarwissen ohne RP-Grund zu verwerten.
Besonders bei Waffen, Dokumenten, Wertgegenständen und Diebesgut ist auf eine glaubwürdige Ausspielung zu achten.
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10.14 Verhältnismäßigkeit bei kriminellen Handlungen
Kriminelles Roleplay muss verhältnismäßig bleiben.
Nicht jeder Konflikt rechtfertigt einen Überfall. Nicht jeder Überfall rechtfertigt schwere Gewalt. Nicht jede Beleidigung rechtfertigt eine Geiselnahme.
Das Team bewertet bei Beschwerden insbesondere:
den RP-Hintergrund
die Vorbereitung
die Eskalation
die Verhältnismäßigkeit
die Einbindung der Gegenseite
den Umgang mit Beute
die Dauer der Szene
die Folgen für die betroffenen Spieler
Wer kriminelles Roleplay nur nutzt, um andere Spieler zu schädigen oder sich möglichst schnell zu bereichern, handelt gegen den Sinn von Wolf Creek.
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10.15 Sanktionen bei Verstößen
Verstöße gegen die Regeln zu Überfällen, Einbrüchen, Diebstahl, Fesselungen oder Geiselnahmen können je nach Schwere sanktioniert werden.
Mögliche Maßnahmen sind:
Verwarnung
Rückgabe von Diebesgut
Rücksetzung einer Szene
Entzug unrechtmäßig erlangter Vorteile
temporärer Ausschluss
Ausschluss aus kriminellen Gruppierungen
Charakterkonsequenzen
permanenter Ausschluss bei schweren oder wiederholten Verstößen
Besonders schwer wiegen Überfälle ohne RP-Hintergrund, erzwungene Geiselnahmen, Missbrauch von Fesseln, erzwungene Eigentumsübertragungen, Metagaming bei Rückdiebstahl und das absichtliche Zerstören fremder Spielerlebnisse.
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§11 Charaktertod, Hinrichtungen und endgültige Konsequenzen
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11.1 Wert des Charakterlebens
Das Leben des eigenen Charakters ist das höchste Gut im Roleplay und muss jederzeit entsprechend ernst genommen werden.
Jeder Spieler ist verpflichtet, seinen Charakter so zu führen, als würde dieser tatsächlich um sein Leben, seine Freiheit, seine Existenz und seine Zukunft fürchten.
Ein Charaktertod ist eine endgültige Konsequenz und darf niemals leichtfertig, spontan oder aus OOC-Frust heraus herbeigeführt werden.
Der Grundsatz lautet:
Ein Charaktertod ist das Ende einer Geschichte und muss entsprechend schwerwiegend, nachvollziehbar und sauber ausgespielt sein.
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11.2 Endgültiger Charaktertod durch den eigenen Spieler
Ein endgültiger Charaktertod des eigenen Charakters darf nur mit triftigem Grund, passendem Roleplay-Strang und vorheriger Genehmigung der Administration erfolgen.
Ein solcher Antrag muss vorab schriftlich bei der Administration eingereicht werden.
Der Antrag muss mindestens enthalten:
Name des Charakters
Grund für den gewünschten Charaktertod
bisheriger Roleplay-Strang
beteiligte Personen oder Fraktionen
geplante Art der Ausspielung
mögliche Folgen für andere Spieler
Zeitpunkt oder geplanter Rahmen der Szene
Ein Charakter darf nicht spontan gelöscht, ausgespielt getötet oder endgültig aufgegeben werden, nur weil der Spieler keine Lust mehr auf den Charakter hat, Konsequenzen vermeiden möchte oder einen neuen Charakter beginnen will.
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11.3 Verbot von erzwungenem Charaktertod
Ein anderer Spieler darf nicht ohne Genehmigung des Teams dauerhaft aus dem Roleplay entfernt werden.
Niemand darf einem fremden Charakter ohne genehmigten Antrag einen endgültigen Tod aufzwingen.
Verboten ist insbesondere:
nicht genehmigte Hinrichtung
bewusste Respawn-Erzwingung
Ausspielen eines endgültigen Todes ohne Zustimmung oder Genehmigung
Töten aus OOC-Frust
Töten zur Beseitigung eines Konflikts
Töten, um eine Person dauerhaft aus einer Fraktion, Stadt oder Geschichte zu entfernen
dauerhafte Charakterfolgen ohne Grundlage und Genehmigung
Ein schwerer Konflikt, eine Straftat oder eine Feindschaft bedeutet nicht automatisch, dass ein Charakter getötet werden darf.
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11.4 Antrag auf Hinrichtung
Hinrichtungen dürfen nur mit triftigem Grund und schriftlicher Genehmigung der Administration durchgeführt werden.
Ein Antrag auf Hinrichtung muss nachvollziehbar begründen, warum eine endgültige Konsequenz gerechtfertigt sein soll.
Triftige Gründe können zum Beispiel sein:
schwere wiederholte Straftaten
Verrat mit schwerwiegenden Folgen
Mord oder Mordversuch mit belastbarer IC-Grundlage
langanhaltender, sauber ausgespielter Konflikt
schwere Bedrohung einer Fraktion, Bande oder staatlichen Ordnung
vorherige nachvollziehbare Eskalation im Roleplay
Nicht ausreichend sind:
einfache Beleidigungen
kleinere Diebstähle
persönliche Abneigung
OOC-Streit
einmalige Provokationen
unklare Verdächtigungen
bloße Vermutungen
Wunsch nach Rache ohne belastbaren RP-Strang
Die Administration entscheidet nach Vorgeschichte, Beweislage, Verhältnismäßigkeit, RP-Qualität und Auswirkungen auf das Servergeschehen.
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11.5 Kommunikation einer genehmigten Hinrichtung
Eine genehmigte Hinrichtung muss im Spiel eindeutig und verständlich kommuniziert werden.
Die betroffene Person muss im Roleplay erkennen können, dass es sich um eine endgültige Konsequenz handelt.
Dabei muss klar ausgespielt werden:
warum die Hinrichtung erfolgt
wer die Verantwortung trägt
welche Schuld oder Handlung zugrunde liegt
dass es sich nicht um eine gewöhnliche Verletzung oder Bewusstlosigkeit handelt
dass die Szene auf einen endgültigen Charaktertod hinausläuft
Eine genehmigte Hinrichtung darf grundsätzlich nur durch den Antragsteller selbst ausgeführt werden.
Ausgenommen hiervon sind staatliche Hinrichtungen, die durch einen dafür vorgesehenen Henker oder eine behördlich festgelegte Person durchgeführt werden.
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11.6 Nicht beantragte Hinrichtungen aus spontanen RP-Situationen
Kommt es aus einer laufenden Roleplay-Situation heraus zu einer möglichen Hinrichtung oder zu einem endgültigen Charaktertod, der nicht vorher beantragt wurde, müssen sich beide Parteien unverzüglich im Support einfinden.
Bis zur Klärung durch das Team dürfen die beteiligten Spieler mit den betroffenen Charakteren nicht weiter einloggen oder die Situation fortsetzen.
Dies gilt insbesondere, wenn:
eine Person endgültig getötet wurde
eine Hinrichtung spontan ausgespielt wurde
unklar ist, ob ein Charaktertod gültig ist
eine Partei den Tod als endgültig ansieht
die Gegenseite den Tod nicht akzeptiert
der Tod erhebliche Folgen für Fraktionen, Betriebe oder laufende Stränge hätte
Das Team entscheidet anschließend, ob die Szene anerkannt, angepasst, zurückgesetzt oder sanktioniert wird.
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11.7 Vermögen vor Charaktertod oder Ausreise
Es ist streng verboten, Vermögenswerte bei Verdacht auf einen bevorstehenden Charaktertod, eine Ausreise oder einen Charakterwechsel zu verschenken, zu übertragen oder künstlich zu verschieben.
Dies gilt insbesondere für:
Bargeld
Waffen
Pferde
Kutschen
Immobilien
Betriebe
Lagerbestände
Rohstoffe
Wertgegenstände
Firmenvermögen
Fraktionsvermögen
sonstige wirtschaftliche Vorteile
Ebenfalls verboten ist die direkte oder indirekte Übertragung von Vermögen auf einen neuen Charakter.
Dazu zählt auch das Weitergeben über Freunde, Fraktionsmitglieder, Strohmänner oder andere Zwischenpersonen.
Der Grundsatz lautet:
Ein neuer Charakter beginnt mit einer neuen Geschichte und nicht mit dem Erbe des alten Charakters.
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11.8 Neuer Charakter nach Charaktertod
Nach einem endgültigen Charaktertod darf der neue Charakter nicht an den alten Roleplay-Strängen teilnehmen.
Der neue Charakter darf insbesondere nicht:
Rache an den Verantwortlichen nehmen
alte Feindschaften fortführen
altes Wissen verwenden
alte Verbündete gezielt aufsuchen
alte Vermögenswerte übernehmen
frühere Geschäfte fortführen, wenn dies nur dem Vorteilstransfer dient
alte Konflikte erneut beginnen
Informationen aus dem vorherigen Charakterleben nutzen
Ein neuer Charakter muss eigenständig, glaubwürdig und unabhängig ausgespielt werden.
Verwandtschaft, alte Bekanntschaften oder Verbindungen zum vorherigen Charakter sind nur mit Genehmigung des Supports erlaubt.
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11.9 Mindestspielzeit eines Charakters
Zwischen der Erstellung eines Charakters und dessen endgültigem Tod müssen mindestens 4 Wochen liegen.
Ein Charakter darf nicht erstellt werden, um kurzfristig in eine Konfliktsituation eingebracht, geopfert oder für einen bestimmten Zweck getötet zu werden.
Ausnahmen von dieser Mindestzeit sind nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Administration möglich.
Diese Regel dient dazu, Wegwerfcharaktere, künstliche Konflikte und missbräuchliches Charaktersterben zu verhindern.
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11.10 Blood-In und Blood-Out bei Banden
Innerhalb einer Bande kann ein sogenannter Blood-In vereinbart werden.
Ein Blood-In bedeutet, dass ein Charakter durch einen besonders bindenden Schwur, eine Aufnahmeprüfung oder ein vergleichbares Ritual dauerhaft und schwerwiegend an eine Bande gebunden wird.
Ein Blood-In muss von beiden Parteien ausdrücklich verstanden und akzeptiert werden.
Die Vereinbarung muss entweder:
mündlich im Roleplay klar ausgespielt und anschließend der Administration gemeldet werden
oder
über ein Ticket bei der Administration dokumentiert werden.
Ohne Meldung oder nachvollziehbare Dokumentation gilt ein Blood-In nicht als verbindlich.
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11.11 Blood-Out
Ein Blood-Out bedeutet, dass eine Bande unter bestimmten Voraussetzungen die Hinrichtung eines eigenen Mitglieds ohne erneuten Hinrichtungsantrag durchführen darf.
Dies ist nur zulässig, wenn zuvor ein gültiger Blood-In bestand und der betroffenen Person ein alternativer Ausweg angeboten wurde.
Ein solcher Ausweg kann zum Beispiel sein:
freiwilliges Verlassen unter Bedingungen
Wiedergutmachung
Zahlung einer Schuld
Verbannung
Herausgabe von Informationen oder Besitz
eine letzte Aufgabe oder Prüfung
ein anderes glaubwürdiges RP-Angebot
Ein Blood-Out darf nicht willkürlich, aus OOC-Gründen oder ohne vorherige Eskalation erfolgen.
Die Bande muss im Streitfall nachweisen können, dass:
ein gültiger Blood-In bestand
die Person über die möglichen Folgen informiert war
ein alternativer Ausweg angeboten wurde
der Konflikt sauber im Roleplay entstanden ist
keine OOC-Motive vorliegen
Das Team behält sich vor, einen Blood-Out nachträglich zu prüfen und bei Missbrauch für ungültig zu erklären.
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11.12 Staatliche Hinrichtungen
Staatliche Hinrichtungen dürfen nur auf Grundlage eines passenden rechtlichen Roleplay-Strangs erfolgen.
Dazu gehören insbesondere:
Ermittlungen
Anklage
Gerichtsverfahren oder behördliche Entscheidung
Urteil
klare Kommunikation der Strafe
genehmigter oder regelkonformer Ablauf
Eine staatliche Hinrichtung darf durch einen Henker oder eine vom Staat bestimmte Person durchgeführt werden.
Auch staatliche Hinrichtungen müssen verhältnismäßig, nachvollziehbar und sauber ausgespielt sein.
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11.13 Umgang mit dem Leichnam
Nach jeder Hinrichtung oder jedem endgültigen Charaktertod muss der Leichnam ordnungsgemäß behandelt und entsorgt werden.
Dies muss im Roleplay ausgespielt werden.
Mögliche Formen sind:
Übergabe an einen Leichenbeschauer
ärztliche Feststellung des Todes
Bestattung
Beerdigung
Übergabe an Angehörige
behördliche Dokumentation
kirchliche oder weltliche Zeremonie
andere glaubwürdige Formen der Leichenversorgung
Ein Leichnam darf nicht einfach achtlos zurückgelassen werden, wenn dadurch die Szene unglaubwürdig oder respektlos beendet wird.
Der Umgang mit dem Toten ist Teil des Roleplays und soll der Bedeutung eines endgültigen Charaktertodes gerecht werden.
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11.14 Verbot von OOC-Druck bei Charaktertod
Niemand darf OOC unter Druck gesetzt werden, seinen Charakter sterben zu lassen.
Verboten ist insbesondere:
Drohung mit Support, um einen Charaktertod zu erzwingen
OOC-Überreden zu einer Hinrichtung
Ausnutzen von Unerfahrenheit
Druck durch Gruppenmehrheit
öffentliche Bloßstellung bei Ablehnung
Beleidigungen oder Schuldzuweisungen, wenn ein Spieler einem Charaktertod nicht zustimmt
Ein Charaktertod muss entweder genehmigt, regelkonform oder eindeutig durch das Team bestätigt sein.
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11.15 Sanktionen bei Verstößen
Verstöße gegen die Regeln zu Charaktertod, Hinrichtungen, Blood-In, Blood-Out oder Vermögensübertragung gelten als schwerwiegend.
Mögliche Sanktionen sind:
Ungültigkeit des Charaktertodes
Rücksetzung der Szene
Verwarnung
Entzug übertragener Vermögenswerte
Löschung unrechtmäßig verschobener Gegenstände oder Gelder
temporärer Ausschluss
Ausschluss aus Banden, Fraktionen oder Ämtern
Charakterlöschung
permanenter Ausschluss bei schwerem Missbrauch
Besonders schwer wiegen nicht genehmigte Hinrichtungen, erzwungene Charaktertode, Vermögenstransfer auf neue Charaktere, OOC-Druck und Missbrauch von Blood-Out-Regelungen.
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§12 Bewusstlosigkeit, Erinnerung und Folgen nach Verletzungen
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12.1 Grundsatz bei Bewusstlosigkeit
Eine Bewusstlosigkeit ist im Roleplay ernst zu nehmen und stellt eine schwerwiegende körperliche Folge dar.
Wer bewusstlos wird, hat diese Situation realistisch auszuspielen. Der Charakter ist in diesem Zustand nicht handlungsfähig, kann keine Gespräche bewusst verfolgen, keine klaren Entscheidungen treffen und keine Informationen aktiv aufnehmen.
Bewusstlosigkeit darf nicht als kurze Pause oder rein technische Spielmechanik behandelt werden.
Der Grundsatz lautet:
Wer bewusstlos war, war nicht vollständig bei Bewusstsein und kann sich nicht an alles klar erinnern.
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12.2 Erinnerung nach einer Bewusstlosigkeit
Nach einer Bewusstlosigkeit besitzt der Charakter nur noch eine verschwommene, lückenhafte und unsichere Erinnerung an die Ereignisse zwischen der aggressiven Handlung und dem Eintritt der Bewusstlosigkeit.
Dies bedeutet:
Einzelheiten können fehlen.
Stimmen können undeutlich erinnert werden.
Gesichter können unsicher sein.
Abläufe können durcheinandergeraten.
Aussagen während der Bewusstlosigkeit dürfen nicht bewusst erinnert werden.
Der genaue Täter kann nur dann sicher benannt werden, wenn dies vor der Bewusstlosigkeit eindeutig wahrgenommen wurde.
Ein Charakter darf nach einer Bewusstlosigkeit nicht so handeln, als hätte er die gesamte Situation klar, vollständig und fehlerfrei miterlebt.
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12.3 Erinnerung bei Bug-bedingter Bewusstlosigkeit
Die Regel zur verschwommenen Erinnerung gilt auch dann, wenn die Bewusstlosigkeit durch einen Bug, Desync oder ein technisches Problem entstanden ist.
Auch in solchen Fällen darf die Situation nicht ausgenutzt werden, um sich nachträglich einen Vorteil zu verschaffen.
Sollte eine technische Ursache die Szene erheblich verfälscht haben, ist der Support einzuschalten. Bis zur Klärung darf die Situation nicht eigenmächtig zu Lasten anderer Spieler weitergeführt oder uminterpretiert werden.
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12.4 Verbot vollständiger Tätererkennung ohne Grundlage
Nach einer Bewusstlosigkeit darf ein Spieler andere Personen nicht automatisch eindeutig als Täter benennen, wenn sein Charakter diese nicht vor der Bewusstlosigkeit klar erkannt hat.
Nicht ausreichend für eine sichere Identifizierung sind:
OOC-Wissen
Spielerstimme ohne eindeutigen IC-Bezug
Kleidung trotz Tarnung
Vermutungen
Discord-Informationen
Streams oder Clips
nachträgliche Aussagen anderer Spieler ohne IC-Herkunft
Erlaubt ist eine Erinnerung nur dann, wenn sie glaubwürdig zur Situation passt.
Beispiele:
„Ich erinnere mich an eine dunkle Gestalt mit Bandana.“
„Ich glaube, es waren zwei Männer.“
„Ich habe vor dem Schlag eine bekannte Stimme gehört.“
„Ich bin mir nicht sicher, aber die Kleidung kam mir bekannt vor.“
Nicht erlaubt ist:
„Das war eindeutig Person XY“, obwohl der Charakter dies nicht sicher wissen konnte.
„Ich habe alles gehört, während ich bewusstlos war.“
„Ich weiß genau, wohin sie danach geritten sind“, obwohl der Charakter bewusstlos war.
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12.5 Respawn ohne Hilfe
Sollte einem bewusstlosen Charakter von keinem Spieler geholfen werden und ein Respawn notwendig sein, gilt dies als schwerwiegende Unterbrechung der vorherigen Roleplay-Situation.
Nach einem Respawn darf der Spieler für 30 Minuten nicht an den Ort der vorherigen Roleplay-Situation zurückkehren.
Diese Regel gilt unabhängig davon, ob die Bewusstlosigkeit durch Kampf, Unfall, Tierangriff, Bug oder eine andere Ursache entstanden ist.
Das Rückkehrverbot dient dazu, Rachehandlungen, sofortige Wiederaufnahme des Konflikts und unrealistische Anschlussaktionen zu verhindern.
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12.6 Rückkehrverbot nach Respawn
Während der 30-minütigen Sperrzeit ist es verboten:
zum Ort der vorherigen Szene zurückzukehren
aktiv nach den beteiligten Personen zu suchen
verlorene Gegenstände eigenmächtig zurückzuholen
sich erneut in denselben Konflikt einzumischen
andere Spieler zur Rückholung oder Rache anzuleiten
Informationen aus der vorherigen Szene sofort für neue Aktionen zu nutzen
Der Charakter muss die Folgen der Bewusstlosigkeit ausspielen und darf nicht direkt wieder in die Situation eingreifen.
Ausnahmen können nur durch den Support oder durch eine eindeutig neue, unabhängige Roleplay-Situation entstehen.
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12.7 Verhalten nach Behandlung
Eine ärztliche Behandlung, Wiederbelebung oder Versorgung bedeutet nicht, dass der Charakter sofort vollständig gesund ist.
Nach einer Bewusstlosigkeit müssen Verletzungen, Schwäche, Schmerzen, Orientierungslosigkeit oder Erschöpfung angemessen ausgespielt werden.
Je nach Art der Verletzung kann dies bedeuten:
eingeschränktes Reiten
eingeschränktes Kämpfen
langsames Gehen
Schmerzen beim Sprechen oder Bewegen
notwendige Ruhezeit
weitere Behandlung durch einen Arzt
vorsichtiges Verhalten im Anschluss
Wer unmittelbar nach einer schweren Verletzung wieder normal kämpft, rennt, reitet oder provoziert, handelt unrealistisch und regelwidrig.
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12.8 Aggressor-Sperre nach Bewusstlosigkeit
Nach jeder Bewusstlosigkeit darf der betroffene Charakter für 24 Stunden nicht als Aggressor auftreten.
Dies gilt unabhängig davon, ob der Charakter durch einen Arzt behandelt wurde, durch andere Spieler gerettet wurde oder respawnen musste.
Während dieser 24 Stunden ist es dem Charakter verboten:
einen Überfall zu beginnen
eine Geiselnahme zu starten
einen Kampf zu provozieren
Racheaktionen einzuleiten
bewaffnet einen Konflikt zu eröffnen
aktiv Jagd auf die vorherigen Gegner zu machen
eine Verfolgung aus Rache zu starten
andere zu Angriffen oder Vergeltung anzustiften
Die 24-Stunden-Regel soll verhindern, dass schwer verletzte Charaktere unrealistisch schnell wieder als aktive Bedrohung auftreten.
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12.9 Zulässige Selbstverteidigung
Die Aggressor-Sperre verbietet nicht die Selbstverteidigung.
Ein verletzter Charakter darf sich verteidigen, wenn eine unmittelbare Gefahr für Leib, Leben oder Freiheit besteht.
Zulässig ist zum Beispiel:
Schutz vor einem erneuten Angriff
Flucht aus einer Gefahrensituation
Verteidigung gegen eine direkte Bedrohung
Hilferuf an andere Personen
Rückzug an einen sicheren Ort
medizinische oder behördliche Hilfe suchen
Auch bei Selbstverteidigung muss die Verletzung weiterhin realistisch ausgespielt werden. Ein verletzter Charakter darf nicht plötzlich wieder vollständig kampffähig wirken, nur weil er angegriffen wird.
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12.10 Keine Rachehandlungen nach Bewusstlosigkeit
Nach einer Bewusstlosigkeit sind direkte Rachehandlungen untersagt, solange die Aggressor-Sperre gilt.
Nicht erlaubt sind insbesondere:
sofortige Rückkehr zum Gegner
erneutes bewaffnetes Aufsuchen der Täter
Beauftragung anderer Personen zur Vergeltung
gezielte Fahndung ohne ausreichende Erholung
erneute Eskalation desselben Konflikts
Ausnutzen von OOC-Wissen zur Rache
Umgehen der Sperre durch Freunde, Bandenmitglieder oder Fraktionskollegen
Die betroffene Person darf den Vorfall später im Roleplay weiterverarbeiten, Anzeige erstatten, berichten oder Konsequenzen vorbereiten. Direkte aggressive Vergeltung ist innerhalb der 24 Stunden jedoch nicht erlaubt.
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12.11 Anschluss-Roleplay nach Bewusstlosigkeit
Nach einer Bewusstlosigkeit soll der Fokus zunächst auf glaubwürdigem Anschluss-Roleplay liegen.
Dazu gehören beispielsweise:
medizinische Versorgung
Erholung
Gespräch mit Ärzten
Bericht an Angehörige oder Gesetzeshüter
Verarbeitung der Verletzung
vorsichtige Informationssammlung
Erstellung einer Anzeige
langsame Rückkehr in den Alltag
Der Charakter soll erkennbar unter den Folgen der Situation leiden und nicht sofort wieder so handeln, als sei nichts geschehen.
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12.12 Sanktionen bei Verstößen
Verstöße gegen die Regeln zur Bewusstlosigkeit, Erinnerung, Respawn-Rückkehr oder Aggressor-Sperre können je nach Schwere sanktioniert werden.
Mögliche Maßnahmen sind:
Verwarnung
Rücksetzung einer Szene
Ungültigkeit von Aussagen oder Identifizierungen
Rückgabe unrechtmäßig erlangter Vorteile
temporärer Ausschluss
Charakterkonsequenzen
weitere Sanktionen nach Entscheidung des Teams
Besonders schwer wiegen das bewusste Ignorieren von Verletzungen, sofortige Rachehandlungen nach Bewusstlosigkeit, Metagaming bei Tätererkennung und die Rückkehr zum Ort der vorherigen Szene innerhalb der Sperrzeit.
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§13 Charaktererstellung, Erscheinung und Charakterkonzepte
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13.1 Grundsatz zur Charaktererstellung
Jeder Charakter auf Wolf Creek muss glaubwürdig, ernsthaft und passend zum Setting des Jahres 1885 in Texas erstellt werden.
Ein Charakter ist kein Platzhalter, keine Witzfigur und kein Mittel, um Regeln zu umgehen. Jeder Charakter muss eine nachvollziehbare Herkunft, ein glaubwürdiges Auftreten und eine schlüssige Rolle innerhalb der Spielwelt besitzen.
Der Grundsatz lautet:
Ein Charakter muss in die Welt von Wolf Creek passen und ernsthaft ausgespielt werden können.
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13.2 Charaktergeschichte
Jeder Charakter muss eine schlüssige Charaktergeschichte besitzen.
Diese Geschichte muss zum Namen, Alter, Aussehen, Verhalten, Beruf, gesellschaftlichen Stand und Auftreten des Charakters passen.
Eine Charaktergeschichte sollte mindestens erklären können:
woher der Charakter stammt
warum er nach Wolf Creek gekommen ist
welchen gesellschaftlichen oder beruflichen Hintergrund er hat
welche Ziele, Schwächen oder Eigenheiten ihn prägen
warum er sich so verhält, wie er sich verhält
Die Charaktergeschichte muss nicht immer schriftlich eingereicht werden, sollte aber im Roleplay glaubwürdig erkennbar sein. Das Team kann bei auffälligen oder besonderen Charakteren jederzeit eine Erklärung oder ein Konzept verlangen.
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13.3 Namensgebung
Der Charaktername muss realistisch zum Wilden Westen und zur Zeit um 1885 passen.
Nicht erlaubt sind insbesondere:
moderne Namen ohne passenden Hintergrund
Namen bekannter Prominenter
Namen aus Filmen, Serien, Spielen oder Memes
beleidigende oder lächerliche Namen
Trollnamen
Namen mit Zahlen, Sonderzeichen oder unpassenden Zusätzen
Namen, die offensichtlich nur zur Provokation gewählt wurden
Der Name muss wie ein ernstzunehmender Name einer Person aus der damaligen Zeit wirken.
Das Team kann jederzeit eine Namensänderung verlangen, wenn der Name nicht zum Setting oder zur Atmosphäre von Wolf Creek passt.
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13.4 Kleidung und verbuggte Kleidungsstücke
Spieler haben darauf zu achten, keine verbuggten, fehlerhaften oder offensichtlich unpassenden Kleidungsstücke zu tragen.
Verboten sind insbesondere Kleidungsstücke, die:
sichtbar durch den Körper clippen
Körperteile verschwinden lassen
starke Grafikfehler verursachen
unfair verdecken oder schützen
die Identifikation des Charakters technisch verfälschen
offensichtlich nicht zum Jahr 1885 passen
zur Provokation oder zum Trolling genutzt werden
Wer verbuggte Kleidung bemerkt, hat diese unverzüglich zu ändern. Das bewusste Tragen fehlerhafter Kleidung kann als Regelverstoß gewertet werden.
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13.5 Charaktergröße
Die reguläre Charaktergröße muss grundsätzlich zwischen 0,8 und 1,2 liegen.
Charaktergrößen außerhalb eines glaubwürdigen Rahmens dürfen nicht genutzt werden, um sich technische Vorteile zu verschaffen, schwerer getroffen zu werden, leichter zu entkommen oder andere Spielmechaniken auszunutzen.
Die Körpergröße muss zum Charakterkonzept passen und glaubwürdig ausgespielt werden.
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13.6 Genehmigung besonderer Größen
Charaktergrößen von genau 1,2 oder genau 0,8 müssen vorab im Support beantragt und genehmigt werden.
Der Antrag muss kurz erklären, warum diese Größe zum Charakter passt.
Mögliche Gründe können sein:
außergewöhnlich großer Körperbau
besonders kleine Statur
medizinische oder körperliche Besonderheit
passendes Charakterkonzept
glaubwürdiger gesellschaftlicher oder beruflicher Hintergrund
Ohne Genehmigung darf eine Grenzgröße nicht verwendet werden.
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13.7 Charaktere unter Größe 0,8
Eine Charaktergröße unter 0,8 ist nur mit einem passenden Konzept und auf eigene technische Verantwortung zulässig.
Wer einen kleinwüchsigen Charakter ausspielen möchte, darf dies grundsätzlich tun, muss jedoch ein glaubwürdiges Charakterkonzept besitzen und dieses bei Bedarf im Support erklären können.
Dabei gilt:
Die geringe Größe darf nicht zur Erlangung technischer Vorteile genutzt werden.
Einschränkungen müssen glaubwürdig ausgespielt werden.
Probleme bei Aktivitäten wie Boxen, Kämpfen, Reiten oder Animationen liegen in der Verantwortung des Spielers.
Technische Nachteile begründen keinen Anspruch auf Sonderbehandlung.
Die Darstellung darf nicht lächerlich, beleidigend oder trollhaft erfolgen.
Ein kleinwüchsiger Charakter ist ernsthaft und respektvoll auszuspielen.
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13.8 Verbot technischer Vorteile durch Körpergröße
Die Körpergröße darf niemals bewusst gewählt werden, um Spielmechaniken auszunutzen.
Verboten ist insbesondere:
absichtlich extrem kleine Charaktere für Vorteile im Kampf
schwerer sichtbare oder schwerer treffbare Charaktermodelle
Ausnutzen von Animationen, Hitboxen oder Deckungen
unrealistisch große Charaktere zur Einschüchterung ohne Konzept
ständiges Ändern der Größe zur Vorteilsnahme
Nutzung von Körpergröße als Troll- oder Meme-Konzept
Das Team kann eine Anpassung der Charaktergröße verlangen, wenn diese das Roleplay stört oder technische Vorteile erzeugt.
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13.9 Mindestalter von Charakteren
Grundsätzlich müssen alle Charaktere auf Wolf Creek erwachsen sein.
Ein Charakter gilt ab 21 Jahren als erwachsen.
Charaktere unter 21 Jahren dürfen nur mit besonderer Genehmigung des Supports erstellt und gespielt werden.
Ohne Genehmigung sind minderjährige oder jugendliche Charaktere nicht erlaubt.
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13.10 Gossenkind-Charaktere
Ein sogenannter Gossenkind-Charakter kann nur über ein vorher genehmigtes Konzept im Support gespielt werden.
Ein solches Konzept muss mindestens enthalten:
Name des Charakters
Alter
Herkunft
Lebensumstände
Grund für das Leben auf der Straße
geplantes Roleplay-Ziel
Bezugspersonen oder Schutzstrukturen
klare Grenzen des Konzepts
Ein Gossenkind-Charakter darf nicht genutzt werden, um Regeln zu umgehen, Strafen zu vermeiden, Mitleid zu erzwingen oder andere Spieler in unangenehme Situationen zu drängen.
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13.11 Schutzregeln für minderjährige Charakterkonzepte
Für minderjährige oder jugendliche Charakterkonzepte gelten besonders strenge Grenzen.
Streng verboten sind:
sexualisierte Darstellung
romantisches oder sexuelles Roleplay
sexualisierte Gewalt oder Andeutungen
extreme Misshandlungsszenen
ausufernde Folter- oder Gewaltinhalte
Ausspielen von Kindesmissbrauch
Nutzung des Alters zur Provokation
bewusstes Ausnutzen von Schutzrollen anderer Spieler
Solche Konzepte müssen zurückhaltend, respektvoll und mit besonderem Verantwortungsbewusstsein gespielt werden.
Das Team kann ein solches Konzept jederzeit einschränken oder entziehen.
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13.12 Besondere Charakterkonzepte
Besondere Charakterkonzepte können durch den Support genehmigungspflichtig sein.
Dazu zählen insbesondere:
Gossenkinder
kleinwüchsige Charaktere
sehr alte Charaktere mit besonderen Einschränkungen
Adelige oder hochrangige Persönlichkeiten
ehemalige Militär- oder Amtspersonen mit besonderem Einfluss
Charaktere mit außergewöhnlicher Krankheit oder Behinderung
Charaktere mit besonderer Herkunft oder gesellschaftlicher Stellung
Solche Konzepte müssen glaubwürdig, respektvoll und passend zur Spielwelt umgesetzt werden.
Ein besonderes Konzept gibt keinen Anspruch auf Sonderrechte, Machtpositionen oder automatische Vorteile.
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13.13 Änderungen am Charakterkonzept
Grundlegende Änderungen an einem Charakterkonzept müssen nachvollziehbar im Roleplay entstehen oder mit dem Support abgesprochen werden.
Dazu zählen insbesondere:
deutliche Altersänderungen
Änderung der Körpergröße
vollständige Änderung von Herkunft oder Geschichte
plötzlicher Wechsel gesellschaftlicher Stellung
nachträgliches Hinzufügen besonderer Titel oder Ränge
grundlegende Änderung von Krankheit, Behinderung oder Persönlichkeit
Ein Charakter darf nicht rückwirkend so verändert werden, dass dadurch Vorteile entstehen oder frühere Konsequenzen ungültig werden.
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13.14 Verantwortung des Spielers
Jeder Spieler ist selbst dafür verantwortlich, dass sein Charakter regelkonform, glaubwürdig und passend ausgespielt wird.
Unwissenheit über die Anforderungen an Namen, Kleidung, Körpergröße, Alter oder Charakterkonzept schützt nicht vor Konsequenzen.
Das Team kann jederzeit eine Anpassung verlangen, wenn ein Charakter:
nicht zum Setting passt
technisch problematisch ist
offensichtlich trollhaft wirkt
unpassend gekleidet ist
gegen Konzeptvorgaben verstößt
andere Spieler oder das Roleplay stört
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13.15 Sanktionen bei Verstößen
Verstöße gegen die Regeln zur Charaktererstellung, Körpergröße, Kleidung, Namensgebung oder besonderen Konzepten können je nach Schwere sanktioniert werden.
Mögliche Maßnahmen sind:
Hinweis oder Ermahnung
Aufforderung zur Namensänderung
Aufforderung zur Kleidungsänderung
Anpassung der Charaktergröße
Ablehnung oder Entzug eines Charakterkonzepts
Sperre für besondere Konzepte
Rücksetzung unglaubwürdiger Änderungen
temporärer Ausschluss
Charakterlöschung bei schwerem Missbrauch
weitere Maßnahmen nach Entscheidung des Teams
Besonders schwer wiegen das Ausnutzen technischer Vorteile, trollhafte Charaktere, nicht genehmigte minderjährige Konzepte, missbräuchliche Körpergrößen und das bewusste Umgehen von Konzeptvorgaben.
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§14 Support, Beschwerden, Beweise und Hausrecht
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14.1 Grundsatz zum Support
Der Support von Wolf Creek dient der Klärung von Regelverstößen, technischen Problemen, Beschwerden, Erstattungen und sonstigen serverbezogenen Anliegen.
Supportfälle sind sachlich, respektvoll und vollständig vorzutragen. Wer den Support mutwillig missbraucht, falsche Angaben macht, Beweise manipuliert oder andere Spieler ohne Grundlage beschuldigt, begeht selbst einen Regelverstoß.
Der Grundsatz lautet:
Support ist zur Klärung da, nicht zur Rache, Provokation oder persönlichen Vorteilsnahme.
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14.2 Beschwerden und Beschwerdeberechtigung
Beschwerden dürfen grundsätzlich nur von Personen eingereicht werden, die direkt an der Situation beteiligt oder unmittelbar davon betroffen waren.
Nicht beteiligte Dritte dürfen keine Beschwerde im Namen anderer einreichen, sofern sie nicht ausdrücklich vom Team dazu aufgefordert werden oder selbst relevante Beweise besitzen.
Eine Beschwerde muss sachlich und nachvollziehbar sein.
Sie sollte mindestens enthalten:
beteiligte Personen, sofern bekannt
Datum und ungefähre Uhrzeit
Ort der Situation
kurze Beschreibung des Vorfalls
betroffener Regelbereich
vorhandene Beweise
eigene Beteiligung an der Situation
Unvollständige, unsachliche oder offensichtlich missbräuchliche Beschwerden können abgelehnt werden.
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14.3 Beweispflicht bei Beschwerden
Bei Beschwerden ist in der Regel ein Videobeweis vorzulegen.
Ein Videobeweis sollte die relevante Situation möglichst vollständig zeigen und nicht erst mitten in der Eskalation beginnen.
Geeignete Beweise können sein:
Videoclips
vollständige VOD-Ausschnitte
Screenshots
Tonaufnahmen, sofern zulässig und relevant
Chatverläufe aus offiziellen Serverbereichen
nachvollziehbare Zeitangaben
Zeugenaussagen beteiligter Personen
Das Team entscheidet, ob ein Beweis ausreichend ist.
Ausschnitte, die bewusst gekürzt, aus dem Zusammenhang gerissen oder manipuliert wurden, können abgelehnt werden und zu Sanktionen gegen den Einreicher führen.
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14.4 Fristen für Reports
Nach einem mutmaßlichen Regelverstoß muss ein Report-Ticket innerhalb von 24 Stunden eröffnet werden.
Beweise können innerhalb von 72 Stunden nachgereicht werden.
Nach Ablauf dieser Fristen kann eine Beschwerde abgelehnt werden, sofern kein triftiger Grund für die verspätete Einreichung vorliegt.
Diese Fristen dienen dazu, Situationen zeitnah, nachvollziehbar und fair für alle Beteiligten zu klären.
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14.5 Kontaktaufnahme mit Teammitgliedern
Das private Anschreiben von Teammitgliedern wegen Supportfällen, Beschwerden, Sanktionen oder Erstattungen ist streng untersagt.
Anliegen sind ausschließlich über die vorgesehenen Wege einzureichen:
Support-Warteraum auf dem Discord
Ticket-System
offiziell vorgesehene Supportkanäle
Private Nachrichten an Teammitglieder erzeugen keinen Anspruch auf Bearbeitung und können bei wiederholtem oder aufdringlichem Verhalten sanktioniert werden.
Teammitglieder sind nicht verpflichtet, Supportfälle privat zu besprechen.
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14.6 Verhalten im Support
Im Support ist ein respektvoller und sachlicher Umgang verpflichtend.
Nicht erlaubt ist insbesondere:
Schreien oder Beleidigen
Unterbrechen anderer Beteiligter
Drohen mit Konsequenzen
Druck auf Teammitglieder ausüben
Lügen oder bewusst falsche Darstellung
Vorenthalten relevanter Informationen
Verlassen des Supports ohne Freigabe
öffentliche Diskussion laufender Supportfälle
Weitergabe vertraulicher Supportinhalte
Wer sich im Support respektlos, aggressiv oder manipulativ verhält, kann unabhängig vom ursprünglichen Fall sanktioniert werden.
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14.7 Eingriffe in laufendes Roleplay
Bei Regelverstößen oder schwerwiegenden Unklarheiten kann das Team in laufende Roleplay-Situationen eingreifen.
Mögliche Eingriffe sind insbesondere:
Unterbrechung einer Situation
Auflösung einer Szene
Rücksetzung einzelner Handlungen
Entfernung von Gegenständen
Entfernung von Geld
Rückgabe von unrechtmäßig entwendetem Besitz
Wiederherstellung eines vorherigen Zustands
vorläufiges Einfrieren einer Situation bis zur Klärung
Das Team entscheidet, ob und in welchem Umfang ein Eingriff notwendig ist.
Ein Eingriff erfolgt grundsätzlich zum Schutz des Roleplays, der Fairness und der Serverordnung.
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14.8 Entlastende Beweise
Bei Verdacht auf einen Regelverstoß kann das Team von beteiligten Spielern entlastende Beweise verlangen.
Dazu können insbesondere gehören:
eigene Clips
VODs
Screenshots
vollständige Situationsaufnahmen
relevante Chatverläufe
sonstige nachvollziehbare Nachweise
Wer trotz Aufforderung keine vorhandenen Beweise bereitstellt, muss damit rechnen, dass auf Grundlage der verfügbaren Informationen entschieden wird.
Das bewusste Zurückhalten, Löschen oder Verändern relevanter Beweise kann als erschwerender Umstand gewertet werden.
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14.9 Bereitstellung von Videos und VODs
Jeder Spieler muss dem Support auf Aufforderung Videos, Clips oder VODs bereitstellen, die auf dem Server erstellt wurden und für einen Supportfall relevant sind.
Dies gilt insbesondere für Streamer oder Spieler, die eine Situation aufgezeichnet haben.
Die Bereitstellung muss vollständig, unverändert und innerhalb einer angemessenen Frist erfolgen.
Es ist verboten:
relevante Stellen herauszuschneiden
Aufnahmen nachträglich zu manipulieren
Tonspuren zu entfernen, wenn diese relevant sind
Beweise absichtlich zurückzuhalten
nur entlastende Ausschnitte vorzulegen und belastende Teile zu verschweigen
Das Team kann bei unvollständigem Material weitere Nachweise anfordern.
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14.10 Erstattungen
Erstattungen können nur innerhalb von 24 Stunden nach dem Verlust beantragt werden.
Für eine Erstattung ist grundsätzlich ein Foto- oder Videobeweis erforderlich.
Der Antrag muss nachvollziehbar darlegen:
was verloren wurde
wann der Verlust passiert ist
wodurch der Verlust entstanden ist
ob andere Spieler beteiligt waren
welche Beweise vorhanden sind
Ohne ausreichenden Nachweis besteht kein Anspruch auf Erstattung.
Das Team entscheidet im Einzelfall, ob eine Erstattung gerechtfertigt ist.
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14.11 Keine Erstattung in Risikogebieten und bei Booten
Verluste im Bereich Mexiko oder bei der Nutzung von Booten werden grundsätzlich nicht erstattet.
Wer diese Bereiche oder Fortbewegungsmittel nutzt, tut dies auf eigene Gefahr.
Dies gilt insbesondere für Verluste durch:
technische Probleme
Desync
Tod oder Bewusstlosigkeit
verschwundene Gegenstände
verlorene Tiere, Waren oder Ausrüstung
fehlerhafte Bootsnutzung
Abstürze oder Spielprobleme in diesen Bereichen
Ausnahmen können nur durch die Projektleitung oder das Management entschieden werden.
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14.12 Entbannungsanträge und Bannverkürzungen
Bei einem Ausschluss vom Server kann über ein Ticket ein Antrag auf Entbannung oder Verkürzung des Banns gestellt werden.
Ein solcher Antrag sollte sachlich, ehrlich und nachvollziehbar formuliert sein.
Er sollte enthalten:
Name des Spielers
betroffener Charakter, sofern relevant
Grund des Banns, sofern bekannt
eigene Stellungnahme
Einsicht in das Fehlverhalten
Begründung für eine Entbannung oder Verkürzung
Ein Entbannungsantrag begründet keinen Anspruch auf Entbannung.
Uneinsichtige, respektlose oder provokante Anträge können ohne weitere Bearbeitung abgelehnt werden.
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14.13 Inaktivität und Löschung von Spielern oder Charakteren
Das Management sowie die Projektleitung behalten sich vor, Spieler, Charaktere, Betriebe, Lager, Besitztümer oder Daten dauerhaft zu löschen oder neu zu vergeben, wenn über längere Zeit keine Aktivität festgestellt wird.
Dies betrifft insbesondere:
inaktive Charaktere
verlassene Betriebe
ungenutzte Lager
nicht bespielte Häuser oder Grundstücke
blockierte Gewerbe
unbesetzte Fraktionsrollen
Spieler, die ohne Abmeldung dauerhaft verschwinden
Eine längere Inaktivität begründet keinen dauerhaften Anspruch auf Besitz, Rollen, Betriebe oder Sonderrechte.
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14.14 Inhalte gegen Entgelt oder Entschädigung
Die Verbreitung, Vermarktung oder Nutzung von Inhalten aus oder über Wolf Creek gegen Entgelt, Bezahlung, Spendengegenleistung, Werbevergütung oder sonstige Entschädigung ist grundsätzlich nur mit vorheriger Genehmigung der Projektleitung zulässig.
Dazu zählen insbesondere:
bezahlte Videos
gesponserte Inhalte
kostenpflichtige Clips
Verkauf von Screenshots oder Aufnahmen
kommerzielle Nutzung von Serverinhalten
bezahlte Werbung mit Wolf-Creek-Bezug
Nutzung offizieller Grafiken für kommerzielle Zwecke
Streams oder Videos mit üblicher Plattformmonetarisierung können erlaubt sein, sofern sie nicht gegen Serverregeln, Plattformregeln oder Vorgaben der Projektleitung verstoßen.
Die Projektleitung kann die Nutzung jederzeit einschränken oder untersagen, wenn dem Projekt dadurch geschadet wird.
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14.15 Nutzung von Discord-Inhalten durch Wolf Creek
Inhalte, die auf dem offiziellen Wolf-Creek-Discord veröffentlicht werden, können vom Team grundsätzlich für offizielle Plattformen, Ankündigungen, Rückblicke, Werbung oder Community-Beiträge genutzt werden.
Dazu zählen beispielsweise:
Screenshots
Clips
RP-Bilder
Eventbilder
kurze Textauszüge
öffentliche Beiträge aus Community-Kanälen
Private Inhalte, vertrauliche Supportinformationen oder nicht öffentliche Gespräche werden hiervon nicht automatisch umfasst.
Wer Inhalte auf offiziellen Serverplattformen veröffentlicht, erklärt sich grundsätzlich damit einverstanden, dass diese im Rahmen der Projektpräsentation genutzt werden können, sofern dadurch keine berechtigten Interessen verletzt werden.
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14.16 Vertraulichkeit von Support und internen Informationen
Supportgespräche, Tickets, interne Entscheidungen und teambezogene Informationen sind vertraulich zu behandeln.
Nicht erlaubt ist:
Veröffentlichung von Supportverläufen
Screenshots aus Tickets ohne Genehmigung
Weitergabe interner Teamentscheidungen
öffentliche Diskussion laufender Sanktionen
Druckausübung durch Veröffentlichung privater Gespräche
Verbreitung vertraulicher Informationen aus internen Bereichen
Verstöße gegen die Vertraulichkeit können unabhängig vom ursprünglichen Fall sanktioniert werden.
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14.17 Hausrecht der Projektleitung
Die Projektleitung besitzt das Hausrecht auf Wolf Creek und allen zugehörigen Plattformen.
Sie behält sich vor, Einzelfallentscheidungen zu treffen, die vom Regelwerk nicht ausdrücklich erfasst sind oder aufgrund besonderer Umstände von allgemeinen Regelungen abweichen.
Dies gilt insbesondere bei:
schwerwiegenden Störungen des Serverfriedens
Gefährdung der Community
Missbrauch von Regelwerkslücken
wiederholtem Fehlverhalten
wirtschaftlichem Schaden
technischen Sonderfällen
nicht vorhersehbaren Situationen
Verhalten, das dem Projekt nachhaltig schadet
Nicht jede denkbare Situation kann vollständig im Regelwerk abgebildet werden. Entscheidungen der Projektleitung erfolgen im Interesse des Servers, der Community und der Qualität des Roleplays.
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14.18 Kein Anspruch auf bestimmte Entscheidungen
Es besteht kein Anspruch auf eine bestimmte Supportentscheidung, Erstattung, Entbannung, Rollenvergabe oder Wiederherstellung verlorener Gegenstände.
Das Team entscheidet nach Beweislage, Regelwerk, Situation, Vorgeschichte und Auswirkungen auf das Roleplay.
Frühere Entscheidungen begründen nicht automatisch einen Anspruch auf gleiche Behandlung, wenn die Umstände unterschiedlich sind.
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14.19 Sanktionen bei Supportmissbrauch
Missbrauch des Supports wird streng sanktioniert.
Dazu zählt insbesondere:
falsche Beschwerden
bewusstes Lügen
manipulierte Beweise
Vorenthalten relevanter Informationen
wiederholte unbegründete Tickets
private Belästigung von Teammitgliedern
öffentliche Hetze wegen Supportentscheidungen
Veröffentlichung vertraulicher Supportinhalte
Druckausübung auf Beteiligte oder Teammitglieder
Mögliche Sanktionen sind:
Schließung des Tickets
Verwarnung
temporärer Ausschluss aus dem Support
Discord-Sanktionen
temporärer Ausschluss vom Server
permanenter Ausschluss bei schwerem Missbrauch
weitere Maßnahmen nach Entscheidung der Projektleitung
Der Support ist ein Werkzeug zur fairen Klärung. Wer ihn missbraucht, schadet der gesamten Community.
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§15 Sprachkommunikation, TeamSpeak und Audioverhalten
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15.1 Pflicht zur Sprachkommunikation über TeamSpeak
Die Kommunikation im Spiel erfolgt ausschließlich über den offiziellen TeamSpeak des TMGP-Netzwerks.
Jeder Spieler muss während des Spielens auf Wolf Creek ordnungsgemäß mit dem TeamSpeak verbunden sein und die vorgeschriebenen Voice-Systeme nutzen.
Andere Sprachprogramme dürfen nicht verwendet werden, um laufende Roleplay-Situationen zu koordinieren, zu umgehen oder sich Vorteile zu verschaffen.
Verboten ist insbesondere:
Kommunikation über Discord während laufender IC-Situationen
parallele Absprachen über externe Voice-Programme
OOC-Koordination während Überfällen, Kämpfen oder Verfolgungen
Weitergabe von IC-relevanten Informationen außerhalb des Spiels
Umgehung des vorgesehenen TeamSpeak-Systems
Die Voice-Kommunikation ist Teil des Roleplays und muss entsprechend ernst genommen werden.
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15.2 Funktionierendes Headset und Mikrofon
Für das Spielen auf Wolf Creek ist ein funktionierendes Headset oder Mikrofon verpflichtend.
Jeder Spieler muss klar, verständlich und ohne dauerhaft störende Nebengeräusche zu hören sein.
Nicht zulässig sind insbesondere:
dauerhaftes Rauschen
laute Hintergrundgeräusche
Echo
Rückkopplungen
übersteuerter Ton
dauerhaft offene Mikrofone mit Störgeräuschen
unverständliche oder stark verzerrte Sprache
absichtlich störende Geräusche im Voice
Spieler sind verpflichtet, ihre Mikrofonempfindlichkeit, Lautstärke und Umgebungslautstärke so einzustellen, dass andere Spieler nicht gestört werden.
Wer trotz Hinweis dauerhaft schlechte Audioqualität verursacht, kann vom Spielgeschehen ausgeschlossen werden, bis das Problem behoben wurde.
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15.3 Nutzung von Yaca
Auf Wolf Creek darf ausschließlich das vorgeschriebene Voice-Plugin Yaca 1.7.5 verwendet werden.
Andere TeamSpeak-Plugins, Erweiterungen oder Programme, die Einfluss auf andere Spieler, die Sprachreichweite, die Wahrnehmung, die Ortung oder die Voice-Funktion nehmen, sind verboten.
Verboten sind insbesondere Plugins oder Programme, die:
Stimmenreichweiten verändern
andere Spieler lauter oder leiser machen
Positionsaudio manipulieren
Gespräche unzulässig hörbar machen
Voice-Systeme umgehen
technische Vorteile im Roleplay verschaffen
andere Spieler stören oder beeinflussen
Wer unerlaubte Plugins nutzt, muss mit schweren Sanktionen rechnen.
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15.4 Mikrofon und Kopfhörer
Das eigene Mikrofon darf im Spiel gemutet werden, sofern dadurch keine laufende Roleplay-Situation gestört oder verhindert wird.
Das Muting des Mikrofons darf nicht dazu genutzt werden, sich einer Szene zu entziehen, nicht auf Ansprache zu reagieren oder Konsequenzen zu vermeiden.
Die Kopfhörer beziehungsweise die Audioausgabe dürfen während des Spielens nicht stummgeschaltet werden.
Jeder Spieler muss jederzeit in der Lage sein, seine Umgebung, andere Charaktere und relevante Voice-Kommunikation wahrzunehmen.
Nicht erlaubt ist insbesondere:
Kopfhörer stummschalten und dadurch IC-Ansprachen ignorieren
absichtlich nicht reagieren, obwohl man angesprochen wird
Voice-Kommunikation ausblenden, um sich Vorteile zu verschaffen
während laufender Szenen nicht hörbar oder nicht ansprechbar sein
Wer im Spiel anwesend ist, muss grundsätzlich auch am Roleplay teilnehmen können.
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15.5 Verhalten bei technischen Audioproblemen
Kommt es zu technischen Problemen mit Mikrofon, TeamSpeak oder Yaca, muss dies unverzüglich behoben oder gemeldet werden.
Sollte ein Spieler während einer laufenden Szene keine Sprache mehr senden oder empfangen können, ist die Situation möglichst fair zu pausieren oder über die vorgesehenen OOC-Wege kurz zu klären.
Technische Probleme dürfen nicht ausgenutzt werden.
Verboten ist insbesondere:
Audioprobleme vorzutäuschen
sich durch angebliche Voice-Probleme einer Szene zu entziehen
während Verhaftungen, Überfällen oder Konflikten nicht mehr zu reagieren
technische Störungen als Ausrede für Regelbrüche zu nutzen
Wiederholte oder ungeklärte Voice-Probleme können dazu führen, dass der Spieler vorübergehend vom Server ausgeschlossen wird, bis die Funktionsfähigkeit wiederhergestellt ist.
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15.6 Soundboards
Soundboards dürfen nur sparsam, passend und ausschließlich zur Unterstützung des Roleplays verwendet werden.
Sie müssen zur Situation, zur Zeit und zur Atmosphäre von Wolf Creek passen.
Erlaubt können zum Beispiel sein:
passende Musik in einem Saloon
dezente Umgebungsgeräusche bei Events
kurze, zeitgerechte Geräusche im passenden RP-Kontext
musikalische Untermalung durch passende Charakterrollen
Nicht erlaubt ist:
störendes Abspielen moderner Musik
Meme-Sounds
laute oder wiederholte Geräusche
Sounds während ernster Szenen ohne Zustimmung
Soundboards zur Provokation
Soundboards zur Störung von Gesprächen
Geräusche, die nicht in das Jahr 1885 passen
absichtliches Überdecken anderer Spieler
Soundboards sind ein Stilmittel, kein Werkzeug zur Belästigung.
Das Team kann die Nutzung von Soundboards jederzeit untersagen, wenn sie störend, unpassend oder missbräuchlich verwendet werden.
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15.7 Stimmenverzerrer
Stimmenverzerrer sind grundsätzlich verboten.
Dazu zählen Programme, Plugins oder technische Hilfsmittel, die die Stimme künstlich verändern, verfremden oder unkenntlich machen.
Verboten ist insbesondere:
künstliche tiefe oder hohe Stimmen
Roboterstimmen
Monster- oder Dämonenstimmen
verzerrte Maskenstimmen
technische Stimmveränderung zur Identitätsverschleierung
Nutzung von Voice-Changern zur Täuschung anderer Spieler
Stimmenverzerrer zur Belustigung oder Provokation
Eine Verstellung der Stimme mit der eigenen natürlichen Stimme ist im Rahmen der Tarnungsregeln möglich, sofern sie glaubwürdig ausgespielt wird und nicht störend wirkt.
Technische Stimmenveränderung bleibt jedoch untersagt, sofern keine ausdrückliche Genehmigung des Teams für ein besonderes Event oder Konzept vorliegt.
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15.8 Sprachverhalten im Roleplay
Die Sprache im Voice ist Teil des Roleplays und muss entsprechend passend verwendet werden.
Spieler sollen darauf achten, dass ihre Ausdrucksweise, Lautstärke und Gesprächsführung zur jeweiligen Situation passen.
Nicht erlaubt ist insbesondere:
dauerhaftes Schreien ohne RP-Grund
absichtliches Unterbrechen anderer Spieler
OOC-Gespräche im IC-Voice
moderne Begriffe in ernsten RP-Situationen
Stören von Gesprächen durch Geräusche oder Zwischenrufe
bewusstes Lächerlichmachen ernster Szenen
Provokation über Voice ohne glaubwürdigen IC-Grund
Eine gute Sprachqualität und ein angemessenes Voice-Verhalten sind Voraussetzung für glaubwürdiges Roleplay.
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15.9 Sanktionen bei Verstößen
Verstöße gegen die Regeln zur Sprachkommunikation, TeamSpeak-Nutzung, Audioqualität, Plugins, Soundboards oder Stimmenverzerrern können je nach Schwere sanktioniert werden.
Mögliche Maßnahmen sind:
Hinweis oder Ermahnung
Aufforderung zur Behebung technischer Probleme
temporärer Ausschluss aus laufenden Szenen
Verwarnung
Kick vom Server oder TeamSpeak
temporärer Ausschluss
Verbot der Soundboard-Nutzung
Ausschluss bei Nutzung unerlaubter Plugins
permanenter Ausschluss bei schwerem Missbrauch oder wiederholten Verstößen
Besonders schwer wiegen unerlaubte Voice-Plugins, Metagaming über externe Sprachprogramme, absichtliche Störungen anderer Spieler, vorgetäuschte Audio Probleme und technische Stimmenverzerrer zur Täuschung.
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§1 Gruppengrößen, Banden und organisierte Gruppierungen
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1.1 Grundsatz zu Gruppengrößen
Gruppierungen dürfen bei aktiven Handlungen nur in der jeweils erlaubten Personenanzahl auftreten.
Diese Regel dient dazu, Übermacht-Situationen, unfairen Druck, Massenschießereien und unausgeglichenes Konflikt-Roleplay zu verhindern.
Als aktive Handlung gelten insbesondere:
Angriffe
Überfälle
Raubzüge
Geiselnahmen
Befreiungsaktionen
bewaffnete Verfolgungen
geplante Einschüchterungen
Racheaktionen
Schutzgelderpressungen
Angriffe auf Lager, Betriebe oder Fraktionen
sonstige Handlungen mit Konflikt- oder Gewaltpotenzial
Der Grundsatz lautet:
Je größer eine Gruppe auftritt, desto höher ist ihre Verantwortung für faires, glaubwürdiges und verhältnismäßiges Roleplay.
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1.2 Zivilistengruppen
Eine Gruppe von Zivilisten darf bei einer aktiven Handlung maximal 5 Personen umfassen.
Dies gilt unabhängig davon, ob die beteiligten Personen befreundet, verwandt, geschäftlich verbunden oder nur kurzfristig zusammengeschlossen sind.
Zivilistengruppen dürfen die Personenbegrenzung nicht umgehen, indem sie:
mehrere kleine Gruppen bilden, die tatsächlich zusammenarbeiten
zusätzliche Personen als „zufällige Helfer“ einsetzen
Außenstehende als Beobachter oder Rückendeckung nutzen
Freunde nachträglich in eine laufende Handlung einbinden
über Discord, Telegramm oder andere Wege verdeckt koordinieren
eine größere Gruppe künstlich in mehrere Teilgruppen aufteilen
Wenn mehrere Personen gemeinsam ein Ziel verfolgen, gemeinsam planen oder koordiniert handeln, werden sie als eine Gruppe gewertet.
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1.3 Staatliche Fraktionen
Staatliche Fraktionen dürfen bei aktiven Handlungen mit einer erhöhten Personenanzahl agieren, sofern dies durch ihre Rolle, Aufgabe und Situation gerechtfertigt ist.
Zu staatlichen Fraktionen zählen insbesondere:
Sheriff Department
Deputys
Marshal-Dienst
Militär oder Fortbesatzung
Richterliche oder behördliche Organe
andere vom Team anerkannte staatliche Einrichtungen
Staatliche Fraktionen dürfen gemeinsam mit bis zu 15 Personen insgesamt an einer aktiven Handlung beteiligt sein, sofern keine weiteren externen Parteien eingreifen.
Diese Begrenzung umfasst Angreifer und Verteidiger beziehungsweise alle direkt beteiligten Personen der jeweiligen Konfliktsituation.
Auch staatliche Fraktionen müssen verhältnismäßig handeln. Eine größere erlaubte Personenanzahl bedeutet nicht, dass jede Situation mit maximaler Stärke gelöst werden darf.
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1.4 Fulltime-Crime-Banden
Fulltime-Crime-Banden sind dauerhaft organisierte kriminelle Gruppierungen mit eigenem Konzept, klarer Struktur und besonderer Genehmigung durch die Moderation.
Eine Fulltime-Crime-Bande muss sich vor ihrer Anerkennung im Support bei der Moderation bewerben.
Das Konzept muss mindestens enthalten:
Name der Bande
Hintergrundgeschichte
Ziele und Ausrichtung
Anführer und interne Struktur
Mitgliederliste
Versteck oder Einflussgebiet
typische Vorgehensweise
Abgrenzung zu gewöhnlichen Zivilistengruppen
geplantes Roleplay-Konzept
Erst nach ausdrücklicher Genehmigung durch die Moderation gilt eine Gruppierung als Fulltime-Crime-Bande.
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1.5 Mindestgröße und aktive Mitglieder
Eine Fulltime-Crime-Bande benötigt mindestens 5 aktive Mitglieder.
Als aktive Mitglieder gelten nur Personen, die offiziell in der Bande eingetragen, im Konzept berücksichtigt und der Moderation gemeldet sind.
Nur angemeldete Mitglieder dürfen an Handlungen dieser Bande teilnehmen.
Nicht erlaubt ist:
spontane Aufnahme von Helfern für einzelne Aktionen
Nutzung von nicht gemeldeten Unterstützern
Einbindung von Freunden ohne Bandenmitgliedschaft
verdeckte Zusammenarbeit mit Außenstehenden zur Umgehung der Gruppengröße
Einsatz von „passiven Mitgliedern“ bei aktiven Handlungen
Passive Mitglieder sind im Fulltime-Crime-Konzept nicht vorgesehen.
Wer für die Bande handelt, muss offiziell Teil der Bande sein.
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1.6 Genehmigte Mitgliederzahl von Fulltime-Crime-Banden
Die maximal zulässige Mitgliederzahl einer Fulltime-Crime-Bande wird durch die Moderation im Rahmen des Konzepts genehmigt.
Die genehmigte Mitgliederzahl ist verbindlich.
Änderungen an der Mitgliederliste, Führungsstruktur oder Gruppengröße müssen der Moderation gemeldet und gegebenenfalls erneut genehmigt werden.
Nicht genehmigte Mitglieder dürfen nicht an Bandenaktionen teilnehmen und gelten bei Beteiligung als regelwidrige Unterstützung.
Das Team kann die zulässige Mitgliederzahl begrenzen, erweitern oder reduzieren, wenn dies für das Servergleichgewicht, die RP-Qualität oder die Konfliktlage notwendig ist.
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1.7 Gruppengröße bei Fulltime-Crime-Banden, staatlichen Fraktionen und Indianern/Stämmen
Staatliche Fraktionen, genehmigte Fulltime-Crime-Banden und anerkannte Indianer beziehungsweise Stämme dürfen, sofern keine weiteren externen Beteiligten eingreifen, mit einer begrenzten Anzahl von bis zu 15 Personen insgesamt agieren.
Diese Zahl umfasst alle direkt beteiligten Personen einer aktiven Handlung.
Dabei ist zu beachten:
Angreifer und Verteidiger werden gemeinsam betrachtet.
Externe Helfer zählen zur beteiligten Gesamtzahl.
Unterstützer im Hintergrund zählen mit, wenn sie aktiv zur Handlung beitragen.
Nachrückende Personen zählen ebenfalls mit.
Eine laufende Szene darf nicht durch zusätzliche Personen künstlich vergrößert werden.
Die 15-Personen-Regel ist kein Freibrief für Massengewalt, sondern eine Obergrenze für besondere Gruppierungen mit genehmigter Struktur.
⠀
1.8 Nicht-Fulltime-Crime-Banden
Nicht-Fulltime-Crime-Banden, lose kriminelle Gruppen oder nicht genehmigte Zusammenschlüsse dürfen bei aktiven Handlungen maximal mit 5 Personen gleichzeitig agieren.
Dies gilt auch dann, wenn die Gruppe insgesamt aus mehr als 5 Personen besteht.
Sobald eine nicht genehmigte Gruppe regelmäßig gemeinsam kriminell handelt, feste Strukturen bildet oder dauerhaft als Bande auftritt, muss ein Konzept im Support beantragt werden.
Ein Konzept ist insbesondere erforderlich, wenn:
die Gruppe dauerhaft zusammenarbeitet
regelmäßig Überfälle oder Raubzüge stattfinden
ein gemeinsamer Name genutzt wird
ein festes Lager oder Versteck besteht
eine interne Rangordnung entsteht
mehr als 5 Personen zur Gruppierung gehören
die Gruppe gezielt Einfluss auf Gebiete, Betriebe oder andere Fraktionen ausübt
Ohne genehmigtes Konzept bleibt die Gruppe bei aktiven Handlungen auf 5 Personen begrenzt.
⠀
1.9 Indianer und Stämme
Anerkannte Indianer beziehungsweise Stämme gelten als besondere Gruppierungen mit eigener Kultur, Struktur und eigenem Roleplay-Konzept.
Sie dürfen im Rahmen ihres genehmigten Konzepts und unter Beachtung der Gruppengrenzen agieren.
Auch für Stämme gilt:
Handlungen müssen aus dem Roleplay entstehen.
Konflikte müssen verhältnismäßig bleiben.
Externe Helfer dürfen nicht zur Umgehung der Gruppengröße genutzt werden.
Die genehmigte Struktur ist einzuhalten.
Größere Aktionen müssen glaubwürdig und nachvollziehbar ausgespielt werden.
Das Team kann bei Stämmen besondere Vorgaben machen, wenn dies für Setting, Balance oder Roleplay-Qualität notwendig ist.
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1.10 Externe Unterstützung und Bündnisse
Externe Unterstützung bei aktiven Handlungen ist nur erlaubt, wenn sie die geltenden Gruppengrenzen nicht überschreitet und logisch im Roleplay entstanden ist.
Nicht erlaubt ist es, die maximale Gruppengröße durch Bündnisse, befreundete Gruppen oder scheinbar unabhängige Helfer zu umgehen.
Verboten ist insbesondere:
koordinierte Angriffe mehrerer Gruppen, um die Personenbegrenzung zu umgehen
Nutzung neutraler Spieler als Späher, Boten oder Ablenkung
Nachfordern zusätzlicher Personen während einer laufenden Aktion
Einsatz von nicht beteiligten Freunden zur Rückendeckung
Aufteilen einer großen Gruppe in mehrere kleine Gruppen mit gleichem Ziel
verdeckte Zusammenarbeit zwischen Banden ohne erkennbare IC-Grundlage
Wenn mehrere Gruppen gemeinsam handeln, werden sie für die laufende Szene grundsätzlich zusammengerechnet.
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1.11 Nachrücken in laufende Handlungen
Das Nachrücken weiterer Personen in eine laufende aktive Handlung ist nur erlaubt, wenn dadurch die zulässige Gruppengröße nicht überschritten wird und die Beteiligung logisch im Roleplay begründet ist.
Nicht erlaubt ist:
laufend neue Personen nachzurufen
Verstärkung aus OOC-Gründen zu organisieren
nachträgliches Einmischen ohne IC-Wissen
Eingreifen nur aufgrund von Discord-, Stream- oder OOC-Informationen
Auffüllen einer Gruppe, nachdem Mitglieder gefallen oder gefesselt wurden, um weiter Druck auszuüben
Eine aktive Handlung soll nicht durch endloses Nachziehen weiterer Personen künstlich verlängert oder entschieden werden.
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1.12 Verantwortung genehmigter Gruppierungen
Genehmigte Gruppierungen tragen eine besondere Verantwortung für die Qualität des Roleplays.
Dazu zählen insbesondere:
Fulltime-Crime-Banden
staatliche Fraktionen
Stämme
große Betriebe mit Konfliktpotenzial
sonstige anerkannte Gruppierungen
Diese Gruppen haben darauf zu achten, dass ihre Mitglieder regelkonform handeln, Konflikte sauber ausspielen und ihre Sonderstellung nicht missbrauchen.
Die Führung einer Gruppierung kann für wiederholtes Fehlverhalten ihrer Mitglieder mitverantwortlich gemacht werden, wenn keine erkennbare interne Kontrolle erfolgt.
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1.13 Entzug eines Gruppenkonzepts
Das Team kann ein genehmigtes Gruppen- oder Banden-Konzept einschränken, aussetzen oder vollständig entziehen.
Gründe dafür können sein:
wiederholte Regelverstöße
Missbrauch der Gruppengröße
schlechtes oder einseitiges Konflikt-Roleplay
dauerhafte OOC-Konflikte
fehlende Aktivität
nicht gemeldete Mitglieder
Umgehung der Personenbegrenzung
fehlende Konzepttreue
Verhalten, das dem Servergleichgewicht schadet
Ein genehmigtes Konzept ist ein Privileg und kein dauerhaft garantiertes Recht.
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1.14 Sanktionen bei Verstößen
Verstöße gegen Gruppengrößen, Bandenregelungen oder Konzeptvorgaben können je nach Schwere sanktioniert werden.
Mögliche Maßnahmen sind:
Verwarnung einzelner Spieler
Rücksetzung einer Szene
Ungültigkeit einer Handlung
Ausschluss einzelner Mitglieder aus Aktionen
temporäre Sperre für Gruppenaktionen
Reduzierung der genehmigten Mitgliederzahl
Entzug besonderer Features
Entzug des Gruppenkonzepts
temporärer Ausschluss
permanenter Ausschluss bei schwerem oder wiederholtem Missbrauch
Besonders schwer wiegen das bewusste Umgehen der Gruppengröße, der Einsatz nicht gemeldeter Mitglieder, koordinierte Mehrgruppen-Angriffe und das Ausnutzen genehmigter Konzepte zur Dominanz über andere Spieler.
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§2 Korruption, Amtsmissbrauch und staatliches Eigentum
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2.1 Grundsatz zur Korruption
Korruption ist auf Wolf Creek grundsätzlich als Roleplay-Inhalt erlaubt.
Korruption muss jedoch glaubwürdig, nachvollziehbar und konsequent ausgespielt werden. Wer einen korrupten Charakter spielt, entscheidet sich bewusst für ein hohes Risiko und muss mit schwerwiegenden IC- und OOC-Konsequenzen rechnen, wenn die Korruption aufgedeckt wird.
Korruption ist kein Freibrief für Regelbrüche, Wirtschaftsmissbrauch oder das Ausnutzen besonderer Rollen.
Der Grundsatz lautet:
Korruption darf gutes Roleplay erzeugen, aber niemals dazu dienen, sich regelwidrige Vorteile zu verschaffen.
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2.2 Was als Korruption gilt
Als Korruption gelten insbesondere Handlungen, bei denen ein Charakter seine Stellung, sein Amt, seinen Beruf oder seine Befugnisse missbraucht, um sich selbst oder anderen einen unrechtmäßigen Vorteil zu verschaffen.
Dazu zählen zum Beispiel:
Annahme von Bestechungsgeldern
Schutz von Kriminellen gegen Bezahlung
Manipulation von Ermittlungen
Weitergabe vertraulicher Informationen
absichtliches Verschwindenlassen von Beweisen
Freilassen von Gefangenen gegen Gegenleistung
Bevorzugung bestimmter Personen, Betriebe oder Gruppen
Amtsmissbrauch zugunsten einer Bande oder Fraktion
Fälschung von Berichten, Urteilen oder Akten
absichtliches Wegsehen bei Straftaten
Korruption muss immer aus einer glaubwürdigen IC-Situation entstehen und darf nicht rein OOC abgesprochen oder zum schnellen Vorteil genutzt werden.
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2.3 Konsequenzen bei aufgedeckter Korruption
Wer bei Korruption erwischt wird, muss die vollen Konsequenzen mit seinem Charakter tragen.
Je nach Schwere, Stellung und Auswirkung der Tat können die Konsequenzen sehr weitreichend sein.
Mögliche IC-Konsequenzen sind:
Entlassung aus dem Amt
Verlust von Rang, Titel oder Befugnissen
öffentliche Anklage
Gerichtsverfahren
Haftstrafe
Enteignung unrechtmäßig erlangter Güter
gesellschaftlicher Rufverlust
Verbannung
staatliche Verfolgung
Hinrichtung oder endgültiger Charaktertod nach Prüfung durch die Administration
Bei schwerer Korruption in staatlichen Rollen kann die Administration einen Charaktertod anordnen oder bestätigen, wenn die Tatlage, der RP-Strang und die Auswirkungen dies rechtfertigen.
Wer eine mächtige Position missbraucht, muss damit rechnen, seinen Charakter dauerhaft zu verlieren.
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2.4 Korruption in staatlichen Rollen
Spieler in staatlichen Rollen stehen unter besonderer Verantwortung.
Dazu zählen insbesondere:
Sheriff
Deputy
Marshal
Richter
Staatsanwalt
Henker
Gefängnispersonal
Bürgermeister oder vergleichbare Amtsträger
sonstige staatliche oder behördliche Rollen
Wer eine solche Rolle spielt, repräsentiert staatliche Ordnung und besitzt Einfluss auf andere Charaktere. Korruption in diesen Rollen muss besonders sauber ausgespielt werden und darf nicht dazu führen, dass Spieler willkürlich benachteiligt oder ganze Systeme missbraucht werden.
Staatliche Korruption wird vom Team strenger bewertet als gewöhnliche kriminelle Handlungen.
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2.5 Verbot der persönlichen Bereicherung durch Staatseigentum
Korruption zur persönlichen Bereicherung durch staatliches Eigentum ist strikt verboten.
Staatliche Gelder, Konten, Steuern, Gebühren, Strafzahlungen, Lagerbestände oder sonstige öffentliche Mittel dürfen nicht zweckentfremdet, unterschlagen oder privat verwendet werden.
Streng verboten ist insbesondere:
Entnahme von Geld aus Staatskassen für private Zwecke
Missbrauch von Steuereinnahmen
Zugriff auf Bankkonten oder Staatskonten zur eigenen Bereicherung
private Nutzung staatlicher Lagerbestände
Verkauf staatlicher Ausrüstung für eigenen Gewinn
Weitergabe staatlicher Waffen, Munition oder Gegenstände an Dritte
Verschiebung von Staatsvermögen an Freunde, Banden oder Zweitcharaktere
Manipulation von Buchhaltung, Kassen oder Konten zur eigenen Bereicherung
Solches Verhalten gilt nicht als erlaubte Korruption, sondern als schwerer Regelverstoß gegen die Serverwirtschaft und das Vertrauenssystem.
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2.6 Unterschied zwischen erlaubter Korruption und verbotenem Missbrauch
Erlaubte Korruption ist ausgespieltes Roleplay mit Risiko, Gegenleistung und möglichen Konsequenzen.
Verbotener Missbrauch ist das Ausnutzen von Rechten, Zugriffen, Skripten oder Systemen, um sich selbst oder anderen unfairen Vorteil zu verschaffen.
Erlaubt kann sein:
ein Deputy nimmt Bestechungsgeld an und schaut bei einer kleinen Straftat weg
ein Beamter verrät gegen Bezahlung eine geplante Kontrolle
ein Richter urteilt milder, weil er IC unter Druck gesetzt wurde
ein Gesetzeshüter schützt einen Kriminellen aus Angst, Erpressung oder Eigennutz
Verboten ist:
Geld aus der Staatskasse nehmen
Steuern privat behalten
staatliche Waffen an Banden verschenken
Bankkonten manipulieren
Fraktionslager plündern
durch Admin-, Job- oder Skriptrechte Vermögen verschieben
staatliche Systeme OOC ausnutzen
Der Unterschied liegt darin, ob eine glaubwürdige IC-Szene entsteht oder ob ein System missbraucht wird.
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2.7 Dokumentation und Nachvollziehbarkeit
Korruptes Roleplay muss im Streitfall nachvollziehbar sein.
Spieler, die Korruption ausspielen, sollten darauf achten, dass wichtige Vorgänge durch Roleplay belegbar sind.
Dazu gehören zum Beispiel:
Gespräche
Zeugen
Telegramme
Akten
Übergaben
Drohungen
Erpressungen
Zahlungen
Verträge oder Notizen
Ermittlungen gegen die betroffene Person
Das Team kann bei Verdacht auf Missbrauch eine Erklärung, Belege oder eine Einordnung der Situation verlangen.
Wer Korruption nur behauptet, um Regelbrüche zu rechtfertigen, wird sanktioniert.
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2.8 Keine OOC-Absprachen zur Korruption
Korruption darf nicht durch OOC-Absprachen entstehen, die IC-Handlungen ersetzen oder Ergebnisse vorwegnehmen.
Nicht erlaubt ist insbesondere:
OOC abgesprochene Bestechung ohne IC-Szene
OOC festgelegtes Wegsehen bei Straftaten
OOC geplante Freilassungen ohne glaubwürdigen Ablauf
OOC abgesprochene Aktenmanipulation
OOC koordinierte Vermögensverschiebung
Nutzung von Discord, um Korruption zu planen, die IC nicht ausgespielt wurde
Korruption muss im Roleplay entstehen, ausgespielt werden und Konsequenzen ermöglichen.
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2.9 Verantwortung von Vorgesetzten und Fraktionsleitungen
Vorgesetzte und Leitungen staatlicher Fraktionen tragen Verantwortung für die Integrität ihrer Organisation.
Wenn Korruption innerhalb einer staatlichen Fraktion bekannt wird, muss sie im Roleplay angemessen behandelt werden.
Dazu können gehören:
interne Ermittlungen
Suspendierung
Verhöre
Aktenprüfung
Gerichtsverfahren
Entlassung
Strafverfolgung
Das bewusste Decken schwerer Korruption durch Fraktionsleitungen kann selbst als Korruption oder Amtsmissbrauch gewertet werden.
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2.10 Sanktionen bei Verstößen
Verstöße gegen die Korruptionsregeln können sehr schwerwiegend sanktioniert werden.
Mögliche Maßnahmen sind:
Verwarnung
Rücksetzung einer Szene
Entzug unrechtmäßig erlangter Vorteile
Rückzahlung oder Löschung unrechtmäßig verschobener Gelder
Entlassung aus staatlichen Rollen
Sperre für staatliche Ämter
temporärer Ausschluss
Charaktertod nach Entscheidung der Administration
permanenter Ausschluss bei schwerem Wirtschaftsmissbrauch oder wiederholten Verstößen
Besonders schwer wiegen die persönliche Bereicherung durch Staatseigentum, Missbrauch von Fraktionsrechten, Manipulation von Bank- oder Steuerkonten, Weitergabe staatlicher Ausrüstung und OOC-Absprachen zur Korruption.
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§3 Staatliche Fraktionen, Steuern und Durchsuchungsrechte
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3.1 Staatliche Fraktionen
Zu den staatlichen Fraktionen auf Wolf Creek zählen insbesondere:
Sheriff Department
Gouvernement
Armee
weitere durch das Team anerkannte staatliche Behörden oder Einrichtungen
Staatliche Fraktionen vertreten im Roleplay die öffentliche Ordnung, Verwaltung, Sicherheit und staatliche Gewalt. Spieler in staatlichen Rollen tragen daher eine besondere Verantwortung für glaubwürdiges, faires und regelkonformes Roleplay.
Wer eine staatliche Rolle bekleidet, handelt nicht nur als Privatperson, sondern als Vertreter einer öffentlichen Institution. Fehlverhalten in diesen Rollen wird entsprechend strenger bewertet.
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3.2 Verantwortung staatlicher Rollen
Mitglieder staatlicher Fraktionen müssen ihre Befugnisse angemessen, verhältnismäßig und nachvollziehbar einsetzen.
Nicht erlaubt ist insbesondere:
willkürliches Handeln ohne IC-Grund
Missbrauch von Rang oder Befugnissen
persönliche Rache unter dem Deckmantel des Gesetzes
unbegründete Durchsuchungen
ungerechtfertigte Festnahmen
unnötige Gewaltanwendung
Bevorzugung oder Benachteiligung einzelner Personen aus OOC-Gründen
Nutzung staatlicher Mittel für private Zwecke
Missachtung verbindlicher Dienstanweisungen
Staatliche Macht darf niemals dazu genutzt werden, anderen Spielern grundlos Roleplay aufzuzwingen oder sich selbst unfaire Vorteile zu verschaffen.
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3.3 Gouvernement
Das Gouvernement ist für die politische, administrative und verwaltende Ordnung zuständig.
Dazu können insbesondere gehören:
Verwaltung von Städten
Festlegung bestimmter Abgaben oder Steuersätze
politische Entscheidungen
Ernennung oder Beaufsichtigung bestimmter Amtsträger
wirtschaftliche und öffentliche Ordnung
offizielle Bekanntmachungen
Zusammenarbeit mit Sheriffs, Armee und weiteren Institutionen
Das Gouvernement handelt im Rahmen seiner IC-Befugnisse und unterliegt den Vorgaben des Servers, der Projektleitung und des geltenden Regelwerks.
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3.4 Bürgermeister und Einkommensteuer
Der Einkommensteuersatz für Städte wird grundsätzlich durch den jeweiligen Bürgermeister festgelegt.
Sollte kein Bürgermeister vorhanden, aktiv oder zuständig sein, kann der Gouverneur den Einkommensteuersatz festlegen oder anpassen.
Steuerentscheidungen müssen nachvollziehbar, verhältnismäßig und im Roleplay begründet sein.
Nicht erlaubt ist:
willkürliches Erhöhen von Steuern ohne RP-Grund
Steuern zur persönlichen Bereicherung zu nutzen
einzelne Personen oder Gruppen ohne Grundlage steuerlich zu benachteiligen
Steuern als OOC-Druckmittel einzusetzen
Steuerentscheidungen ohne Zuständigkeit zu treffen
staatliche Einnahmen privat zu verwenden
Steuern dienen der Verwaltung, Ordnung und Entwicklung der Städte, nicht der Bereicherung einzelner Amtsträger.
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3.5 Sheriff Department
Das Sheriff Department ist für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung, Strafverfolgung und Gefahrenabwehr zuständig.
Sheriffs und Deputys dürfen im Rahmen ihres Amtes Ermittlungen durchführen, Personen befragen, Verdächtige festnehmen und Durchsuchungen vornehmen, sofern ein nachvollziehbarer IC-Grund besteht.
Die entsprechenden Dienstanweisungen für Sheriffs sind verbindlich und müssen eingehalten werden.
Ein Verstoß gegen Dienstanweisungen kann sowohl IC-Konsequenzen als auch OOC-Sanktionen nach sich ziehen.
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3.6 Durchsuchungsrechte der Sheriffs
Sheriffs dürfen im Roleplay unter passenden Voraussetzungen folgende Bereiche durchsuchen:
Kutschen
Satteltaschen
Betriebe
Hauslager
sonstige im Roleplay zugängliche Lagerorte, sofern eine rechtliche oder dienstliche Grundlage besteht
Eine Durchsuchung muss immer nachvollziehbar begründet und ausgespielt werden.
Mögliche Gründe für eine Durchsuchung können sein:
konkreter Tatverdacht
laufende Ermittlungen
richterliche oder behördliche Anordnung
Gefahr im Verzug
Verfolgung eines flüchtigen Verdächtigen
Suche nach Diebesgut, Waffen oder Beweisen
Hinweise durch Zeugen oder Ermittlungen
Reine Neugier, persönliche Abneigung oder OOC-Wissen sind keine zulässige Grundlage für eine Durchsuchung.
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3.7 Technischer Zugriff bei Durchsuchungen
Damit eine Durchsuchung regelkonform durchgeführt werden kann, muss der jeweilige Zugriff technisch gewährt werden.
Dies bedeutet, dass betroffene Spieler, Betriebe oder zuständige Personen bei einer rechtmäßigen Durchsuchung den notwendigen Zugriff im Rahmen der Spielmechanik ermöglichen müssen.
Das absichtliche Verweigern, Verzögern oder Umgehen eines rechtmäßigen technischen Zugriffs kann als Regelverstoß gewertet werden.
Nicht erlaubt ist insbesondere:
Lager während einer laufenden Durchsuchung leerzuräumen
Gegenstände schnell an andere Personen weiterzugeben
Zugriff durch Ausloggen zu verhindern
technische Rechte absichtlich nicht zu gewähren
Gegenstände in nicht zugängliche Bereiche zu verschieben
OOC zu blockieren, obwohl IC eine rechtmäßige Durchsuchung stattfindet
Eine Durchsuchung darf nicht durch technische Hürden vereitelt werden, wenn sie IC ordnungsgemäß begründet ist.
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3.8 Grenzen staatlicher Durchsuchungen
Auch staatliche Durchsuchungen haben klare Grenzen.
Sheriffs dürfen ihre Befugnisse nicht missbrauchen, um ohne ausreichenden Grund private Bereiche, Betriebe oder Lager zu kontrollieren.
Verboten ist insbesondere:
Durchsuchungen ohne nachvollziehbaren Verdacht
massenhaftes Durchsuchen ohne konkreten Anlass
Nutzung von Durchsuchungen zur Einschüchterung
gezielte Schädigung bestimmter Spieler oder Betriebe
Durchsuchungen aufgrund von OOC-Informationen
Mitnahme von Gegenständen ohne rechtliche Grundlage
Unterschlagung oder private Nutzung beschlagnahmter Güter
Beschlagnahmte Gegenstände müssen korrekt dokumentiert, verwahrt oder gemäß den Dienstanweisungen behandelt werden.
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3.9 Betriebe und Hauslager
Betriebe und Hauslager genießen besonderen Schutz, da sie häufig wirtschaftliche Grundlage eines Charakters oder einer Gruppe sind.
Eine Durchsuchung solcher Orte darf nur erfolgen, wenn ein ausreichender IC-Grund vorliegt.
Bei Betrieben ist darauf zu achten, dass der laufende Geschäftsbetrieb nicht unnötig zerstört oder blockiert wird. Bei Hauslagern ist besonders sorgfältig zu prüfen, ob der Zugriff verhältnismäßig ist.
Das Ziel einer Durchsuchung ist die Sicherung von Beweisen oder illegalen Gegenständen, nicht die wirtschaftliche Vernichtung eines Spielers.
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3.10 Armee
Die Armee ist eine staatliche Fraktion mit besonderem Aufgabenbereich.
Sie darf nicht ohne passenden Grund in zivile Angelegenheiten eingreifen, sofern dies nicht durch ihre Rolle, Befehlskette oder eine besondere Lage gerechtfertigt ist.
Aufgaben der Armee können insbesondere sein:
Schutz militärischer Einrichtungen
Grenz- oder Gebietssicherung
Unterstützung bei außergewöhnlichen Bedrohungslagen
Schutz staatlicher Interessen
militärische Operationen im Rahmen genehmigter Szenarien
Zusammenarbeit mit anderen staatlichen Stellen bei besonderen Lagen
Die Armee ist keine Ersatzpolizei für gewöhnliche Alltagsdelikte. Ihr Einsatz muss zur Lage passen und verhältnismäßig bleiben.
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3.11 Verbindlichkeit von Dienstanweisungen
Dienstanweisungen staatlicher Fraktionen sind verbindlich.
Sie ergänzen das allgemeine Regelwerk und regeln interne Abläufe, Zuständigkeiten, Befugnisse und Pflichten.
Wer einer staatlichen Fraktion angehört, ist verpflichtet, die eigenen Dienstanweisungen zu kennen und einzuhalten.
Unwissenheit schützt nicht vor Konsequenzen.
Bei Widersprüchen zwischen Dienstanweisungen und Serverregelwerk gilt das Serverregelwerk vorrangig.
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3.12 Sanktionen bei Verstößen
Verstöße gegen Regeln staatlicher Fraktionen, Steuerregelungen, Durchsuchungsrechte oder Dienstanweisungen können je nach Schwere sanktioniert werden.
Mögliche Maßnahmen sind:
IC-Ermahnung oder Disziplinarmaßnahme
Entzug von Rang oder Amt
Entlassung aus der staatlichen Fraktion
Rücksetzung einer Szene
Rückgabe unrechtmäßig beschlagnahmter Gegenstände
Entzug unrechtmäßig erlangter Vorteile
temporärer Ausschluss
Sperre für staatliche Rollen
permanenter Ausschluss bei schwerem Missbrauch
Besonders schwer wiegen Amtsmissbrauch, Korruption, persönliche Bereicherung durch Staatseigentum, Durchsuchungen ohne IC-Grund, Manipulation von Steuern und das Ausnutzen technischer Zugriffsrechte.
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§4 Gewerbe, Betriebe und Produktion
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4.1 Gründung und Übernahme eines Gewerbes
Spieler können sich im Roleplay beim zuständigen Notar, bei der Zentralbank oder bei der zuständigen Stadtverwaltung über die Gründung oder Übernahme eines Gewerbes informieren und beraten lassen.
Die Gründung oder Übernahme eines Gewerbes muss nachvollziehbar im Roleplay ausgespielt werden.
Dazu gehören je nach Betrieb insbesondere:
Beratungsgespräch
Antragstellung
Prüfung der Eignung
Festlegung des Gewerbezwecks
Klärung von Standort, Zuständigkeit und Warenangebot
Eintragung oder Genehmigung durch zuständige Stellen
Übergabe von Schlüsseln, Lagerrechten oder technischen Zugriffen
Ein Gewerbe ist kein reines Wirtschaftssystem, sondern Teil des Roleplays. Wer ein Gewerbe führt, übernimmt Verantwortung für Aktivität, Warenversorgung, Preisgestaltung, Mitarbeiter und glaubwürdiges Auftreten.
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4.2 Pflichten von Firmeninhabern
Firmeninhaber sind verpflichtet, ihr Gewerbe aktiv, glaubwürdig und im Sinne des Server-Roleplays zu führen.
Dazu gehört insbesondere:
regelmäßige Anwesenheit
nachvollziehbare Warenproduktion
angemessene Öffnungszeiten oder Erreichbarkeit
sinnvolle Preisgestaltung
korrekte Lagerführung
faire Behandlung von Kunden und Mitarbeitern
Einhaltung des genehmigten Gewerbezwecks
Beachtung gesetzlicher, wirtschaftlicher und serverseitiger Vorgaben
Ein Betrieb darf nicht nur gehalten werden, um Besitz, Lager, Rezepte, technische Zugriffe oder wirtschaftliche Vorteile zu sichern.
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4.3 Abwesenheit von Firmeninhabern
Firmeninhaber müssen eine längere Abwesenheit von mehr als 7 Tagen bei der Regierung oder der zuständigen Verwaltungsstelle anmelden.
Bei der Abwesenheitsmeldung muss eine geeignete Vertretung benannt werden, die während der Abwesenheit den Betrieb glaubwürdig weiterführen kann.
Die Meldung muss enthalten:
Name des Firmeninhabers
Name des Betriebs
voraussichtliche Dauer der Abwesenheit
Grund der Abwesenheit, sofern relevant
Name der Vertretung
Umfang der Befugnisse der Vertretung
Die Vertretung muss im Roleplay nachvollziehbar Zugriff auf den Betrieb erhalten haben.
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4.4 Abwesenheitsmeldung per Ticket
Sollte es dem Firmeninhaber aus OOC-Gründen nicht möglich sein, im Roleplay zu erscheinen und die Abwesenheit IC zu melden, darf in Ausnahmefällen ein Ticket beim Team erstellt werden.
Ein Ticket ersetzt jedoch nicht dauerhaft die Verantwortung für den Betrieb.
Wiederholte oder sehr lange Abwesenheiten können dazu führen, dass das Gewerbe neu vergeben, eingeschränkt oder entzogen wird.
Das Team entscheidet im Einzelfall nach Aktivität, Bedeutung des Betriebs, bisheriger Zuverlässigkeit und Auswirkungen auf die Serverwirtschaft.
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4.5 Verfall eines Gewerbes bei unangemeldeter Abwesenheit
Wird eine Abwesenheit von mehr als 7 Tagen nicht gemeldet und keine Vertretung benannt, kann das Gewerbe durch die zuständige Regierung oder das Team entzogen werden.
In diesem Fall können das Gewerbe sowie damit verbundene Vermögensgegenstände, Lagerbestände, Besitztümer, Rechte und technische Zugriffe verfallen oder neu vergeben werden.
Dazu zählen insbesondere:
Betriebsrechte
Laden- oder Werkstattzugänge
Lagerbestände
Kassenbestände
Produktionsmaterialien
Firmengegenstände
Tiere, Wagen oder Werkzeuge des Betriebs
Grundstücks- oder Gebäuderechte
sonstige gewerbliche Besitztümer
Ein unangemeldetes Fernbleiben schützt nicht vor wirtschaftlichen oder IC-Konsequenzen.
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4.6 Warenangebot in Gewerbe-Shops
In Gewerbe-Shops dürfen ausschließlich Waren verkauft werden, die zum jeweiligen Handwerk, Betrieb oder genehmigten Gewerbezweck passen.
Jeder Betrieb hat sich an seine Rolle und sein Konzept zu halten.
Beispiele:
Ein Schmied verkauft Werkzeuge, Metallwaren, Beschläge oder passende Schmiedeerzeugnisse.
Ein Büchsenmacher verkauft Waffen, Munition oder waffenbezogene Waren.
Ein Bäcker verkauft Brot, Gebäck und passende Lebensmittel.
Ein Schneider verkauft Kleidung, Stoffe oder handwerklich passende Waren.
Ein Arzt verkauft keine Waffen oder Luxuswaren.
Ein Saloon verkauft keine Kutschen oder Langwaffen.
Nicht erlaubt ist beispielsweise, dass ein Schmied Gulaschsuppe, Bögen oder völlig fachfremde Waren verkauft, wenn dies nicht ausdrücklich durch das Betriebskonzept genehmigt wurde.
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4.7 Verbot fachfremder Verkaufsausweitung
Gewerbe dürfen ihr Sortiment nicht beliebig erweitern, nur weil dies wirtschaftlich vorteilhaft ist.
Nicht erlaubt ist:
Verkauf fremder Berufsware ohne Genehmigung
Umgehung anderer Gewerbe durch Fremdsortimente
Nutzung eines Shops als allgemeiner Gemischtwarenhandel ohne Konzept
Verkauf illegaler oder unpassender Waren über normale Betriebe
Aufnahme neuer Waren ohne IC- oder Team-Genehmigung
Ausnutzen von Shop-Systemen zur Marktverdrängung anderer Spieler
Wer sein Sortiment erweitern möchte, muss dies im Roleplay begründen und gegebenenfalls bei der zuständigen Verwaltung oder beim Team beantragen.
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4.8 Realistische Herstellung und Produktionszeiten
Die Herstellung von Waren muss realistisch ausgespielt werden.
Produktionszeiten dürfen nicht ignoriert werden, nur weil ein Skript eine schnelle Herstellung ermöglicht.
Jeder Produzent hat darauf zu achten, dass die Herstellung zum Gegenstand, Beruf und Aufwand passt.
Eine Langwaffe benötigt pro Produzent eine Herstellungszeit von ungefähr 10 bis 15 Minuten.
Diese Zeit ist aktiv oder glaubwürdig im Roleplay darzustellen. Massenproduktion ohne passende Zeit, Materialien, Werkzeuge, Mitarbeiter oder Arbeitsabläufe ist nicht erlaubt.
Auch bei anderen Gegenständen sind angemessene Herstellungszeiten einzuhalten.
Der Grundsatz lautet:
Ein Gegenstand entsteht nicht durch einen Knopfdruck, sondern durch Handwerk.
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4.9 Massenproduktion und Wirtschaftsmissbrauch
Massenproduktion ohne glaubwürdiges Roleplay ist verboten.
Nicht erlaubt ist insbesondere:
dauerhaftes Herstellen großer Mengen ohne RP-Ausspielung
Produktion ohne passende Materialien
unrealistisch schnelle Herstellung wertvoller Waren
Ausnutzen von Skripten zur Marktflutung
Herstellung durch nicht anwesende oder nicht beteiligte Mitarbeiter
Umgehen von Herstellungszeiten durch mehrere Accounts oder Charaktere
Produktion nur zur schnellen Bereicherung ohne Betriebsspiel
Betriebe sollen die Wirtschaft von Wolf Creek beleben, nicht durch unrealistische Mengen zerstören.
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4.10 Pferdetraining
Pferdetrainer dürfen maximal 2 Pferde gleichzeitig trainieren.
Das Training muss glaubwürdig ausgespielt werden und darf nicht rein mechanisch abgewickelt werden.
Dazu gehören je nach Situation:
Versorgung des Pferdes
Bewegung und Gewöhnung
Arbeit mit Sattel und Zügel
Vertrauensaufbau
Ruhezeiten
Umgang mit Temperament und Zustand des Tieres
Ein Pferd ist ein Lebewesen und keine Ware, die beliebig schnell fertiggestellt werden kann.
Das gleichzeitige Trainieren von mehr als 2 Pferden pro Trainer ist nicht erlaubt.
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4.11 Kutschenbau
Kutschenbauer dürfen pro Mitarbeiter nur alle 3 Tage eine Kutsche fertigen.
Diese Begrenzung gilt pro tatsächlich aktivem Mitarbeiter, der im Betrieb mitarbeitet und die Herstellung glaubwürdig ausspielt.
Nicht erlaubt ist:
Kutschenproduktion durch inaktive Mitarbeiter
rückwirkendes Anrechnen nicht ausgespielter Arbeit
massenhaftes Herstellen mehrerer Kutschen an einem Tag
Nutzung von Scheinarbeitern zur Produktionssteigerung
Verkauf von Kutschen, die nicht glaubwürdig gefertigt wurden
Der Kutschenbau ist ein aufwendiges Handwerk und muss entsprechend behandelt werden.
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4.12 Ranch-Betriebe und Viehtriebe
Ranch-Betriebe dürfen pro Betrieb maximal 2 Mal täglich Tiere treiben.
Diese Begrenzung gilt für den gesamten Betrieb, nicht pro einzelner Person.
Ein Viehtrieb muss glaubwürdig ausgespielt werden und soll nicht nur zur schnellen Gewinnerzielung dienen.
Dabei ist auf Folgendes zu achten:
angemessene Vorbereitung
passende Anzahl beteiligter Personen
glaubwürdige Strecke
realistischer Umgang mit Tieren
mögliche Gefahren unterwegs
Versorgung und Kontrolle der Tiere
nachvollziehbare Dauer der Handlung
Tiere treiben ist ein Arbeits- und Roleplay-Inhalt, kein reiner Farmvorgang.
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4.13 Verantwortung von Betriebsinhabern für Mitarbeiter
Betriebsinhaber tragen Verantwortung für das Verhalten ihrer Mitarbeiter im Rahmen des Betriebs.
Sie müssen sicherstellen, dass Mitarbeiter:
nur passende Waren herstellen oder verkaufen
keine fachfremden Tätigkeiten ohne Genehmigung ausführen
Lager und Kassen nicht missbrauchen
Produktionszeiten beachten
Kunden korrekt behandeln
den Betrieb nicht zur privaten Bereicherung ausnutzen
Wiederholtes Fehlverhalten von Mitarbeitern kann auch Konsequenzen für den Betrieb oder den Inhaber haben, wenn keine ausreichende Kontrolle erkennbar ist.
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4.14 Betriebe als Teil des Roleplays
Ein Gewerbe soll aktives Roleplay erzeugen.
Betriebe sollen Kunden, Lieferanten, Arbeiter, Behörden und andere Spieler in glaubwürdige Szenen einbinden.
Nicht erwünscht sind Betriebe, die ausschließlich dafür genutzt werden:
Geld zu farmen
Lager zu horten
Warenpreise künstlich zu kontrollieren
anderen Gewerben den Markt zu nehmen
Besitz ohne Aktivität zu sichern
technische Vorteile zu behalten
Ein Betrieb, der dauerhaft kein Roleplay erzeugt oder die Wirtschaft schädigt, kann durch Regierung oder Team überprüft werden.
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4.15 Sanktionen bei Verstößen
Verstöße gegen Gewerbe-, Produktions- oder Abwesenheitsregeln können je nach Schwere sanktioniert werden.
Mögliche Maßnahmen sind:
Ermahnung
Verwarnung
Einschränkung des Sortiments
Rücknahme fachfremder Waren
Entzug unrechtmäßig hergestellter Güter
Sperrung von Produktionsrechten
Entzug von Lager- oder Shopzugriffen
Entzug des Gewerbes
Verfall von Betriebsvermögen bei unangemeldeter Abwesenheit
temporärer Ausschluss
weitere Maßnahmen nach Entscheidung von Regierung oder Team
Besonders schwer wiegen unangemeldete längere Abwesenheit, Missbrauch von Gewerbezugriffen, fachfremder Verkauf, Massenproduktion ohne Roleplay und wirtschaftlicher Missbrauch durch Betriebe.
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§5 Eskalierte Konflikte, Kriege und längerfristige Auseinandersetzungen
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5.1 Grundsatz zu längerfristigen Konflikten
Konflikte zwischen Spielern, Gruppen, Banden, Betrieben, staatlichen Fraktionen oder Stämmen können Teil eines guten Roleplays sein, sofern sie nachvollziehbar entstehen, fair ausgespielt werden und nicht ausschließlich auf OOC-Frust beruhen.
Hält ein Konflikt zwischen zwei oder mehreren Parteien über mehrere Tage an und entwickelt sich zu einer dauerhaften Fehde, einem Bandenkrieg, einem Gebietskonflikt oder einer vergleichbaren Auseinandersetzung, kann dieser Konflikt offiziell eskaliert werden.
Eine offizielle Eskalation darf nicht eigenmächtig ausgerufen werden. Sie muss durch mindestens eine beteiligte Partei im Support beantragt und durch das Team geprüft werden.
Der Grundsatz lautet:
Ein eskalierter Konflikt ist kein Freibrief für Dauergewalt, sondern ein geregelter Rahmen für intensives Konflikt-Roleplay.
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5.2 Antrag auf Eskalation
Ein Antrag auf Eskalation muss im Support gestellt werden.
Der Antrag muss nachvollziehbar darlegen, warum der Konflikt eine offizielle Eskalation benötigt.
Der Antrag sollte mindestens enthalten:
beteiligte Parteien
bisheriger Verlauf des Konflikts
Auslöser und Vorgeschichte
bisherige Vorfälle, Gespräche oder Gewalthandlungen
Ziel der Eskalation
gewünschter Rahmen des Konflikts
mögliche beteiligte Personen
gewünschte Dauer
besondere Risiken oder beantragte Sonderregeln
Das Team prüft, ob der Konflikt ausreichend im Roleplay entstanden ist und ob eine Eskalation verhältnismäßig ist.
Konflikte, die offensichtlich aus OOC-Gründen, Langeweile oder reiner Gewinnabsicht entstehen, werden nicht genehmigt.
⠀
5.3 Supportgespräch mit den Konfliktparteien
Nach Eingang eines Eskalationsantrags führt der Support ein Gespräch mit den beteiligten Konfliktparteien.
Ziel dieses Gesprächs ist es, klare Rahmenbedingungen festzulegen, Missverständnisse zu vermeiden und sicherzustellen, dass beide Seiten wissen, welche Konsequenzen und Regeln für den Konflikt gelten.
In diesem Gespräch können insbesondere folgende Punkte geregelt werden:
Sperrzeiten
Kampfzeiten
erlaubte und verbotene Kampfhandlungen
Regeln zum Schusswaffengebrauch
Verhalten bei Sichtkontakt
Dauer des Konflikts
Ziel des Konflikts
Siegbedingungen
Abgabebedingungen
mögliche Gebiets- oder Einflussverluste
Umgang mit Kriegsbeute
Waffenabnahmen
Gefangennahmen
mögliche Hinrichtungsanträge
Anzahl der beteiligten Personen
erlaubte Orte oder ausgeschlossene Schutzbereiche
Kommunikationswege bei Problemen
Alle vereinbarten Punkte sind nach Genehmigung verbindlich.
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5.4 Kampfzeiten und Sperrzeiten
Für eskalierte Konflikte können feste Kampfzeiten und Sperrzeiten vereinbart oder durch das Team festgelegt werden.
Kampfzeiten bestimmen, wann aktive Angriffe, Überfälle, bewaffnete Auseinandersetzungen oder vergleichbare Handlungen im Rahmen des Konflikts erlaubt sind.
Sperrzeiten bestimmen, wann keine aktiven Kampfhandlungen stattfinden dürfen.
Diese Regelung dient dazu, Offline-Raids, Dauerbelagerungen, Schlafmangel-Konflikte und unfairen Druck auf Spieler zu verhindern.
Außerhalb der Kampfzeiten sind weiterhin normales Roleplay, Gespräche, Verhandlungen, Beobachtungen oder diplomatische Szenen möglich, sofern sie nicht zur Umgehung der Sperrzeiten genutzt werden.
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5.5 Schusswaffengebrauch und Angriff auf Sicht
Im Rahmen eines eskalierten Konflikts können besondere Regeln zum Schusswaffengebrauch vereinbart werden.
Dazu kann auch gehören, dass unter bestimmten Bedingungen ein Angriff auf Sicht erlaubt ist.
Ein solcher Angriff auf Sicht ist jedoch nur dann zulässig, wenn er ausdrücklich im Eskalationsrahmen genehmigt wurde.
Ohne ausdrückliche Genehmigung gelten weiterhin die allgemeinen Regeln zu RDM, Verhältnismäßigkeit, Ankündigung, Bedrohung und Roleplay-Eskalation.
Auch bei genehmigtem Angriff auf Sicht gilt:
Beteiligte müssen eindeutig zur Konfliktpartei gehören.
Unbeteiligte dürfen nicht angegriffen werden.
Tarnung und Identitätsregeln bleiben relevant.
Kollateralschäden sind zu vermeiden.
Verletzungen und Bewusstlosigkeit müssen ausgespielt werden.
Metagaming bleibt verboten.
Ein genehmigter Konflikt hebt das allgemeine Regelwerk nicht auf.
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5.6 Dauer des Konflikts
Die Dauer eines eskalierten Konflikts muss im Vorfeld festgelegt werden.
Ein eskalierter Konflikt darf maximal 2 Wochen andauern, sofern die Administration keine ausdrückliche Ausnahme genehmigt.
Nach Ablauf der festgelegten Dauer endet der Eskalationsstatus automatisch, sofern keine Verlängerung durch die Administration genehmigt wurde.
Eine Verlängerung muss vor Ablauf beantragt und begründet werden.
Dauerhafte Kriege ohne klares Ziel, ohne Ende oder ohne Entwicklung sind nicht zulässig.
⠀
5.7 Ziel des Konflikts
Jeder eskalierte Konflikt muss ein klares Ziel haben.
Mögliche Ziele können sein:
Gebietsanspruch
Vergeltung für schwere Vorfälle
Durchsetzung politischer oder wirtschaftlicher Forderungen
Beendigung einer Fehde
Rückgabe bestimmter Güter
Entmachtung einer Gruppierung
Verteidigung eines Einflussgebietes
Schutz eines Betriebs oder einer Fraktion
Erzwingung einer Verhandlung
Ein Konflikt ohne klares Ziel wird nicht genehmigt oder durch die Administration beendet.
Das Ziel muss realistisch, verhältnismäßig und im Roleplay erreichbar sein.
⠀
5.8 Sieg- und Abgabebedingungen
Vor Beginn eines eskalierten Konflikts müssen Sieg- und Abgabebedingungen festgelegt werden.
Diese Bedingungen bestimmen, wann eine Partei als Sieger gilt, wann eine Partei aufgeben kann und welche Folgen daraus entstehen.
Mögliche Bedingungen können sein:
Zahlung einer bestimmten Summe
Herausgabe bestimmter Waren
Rückzug aus einem Gebiet
öffentliche Entschuldigung
Abgabe von Waffen
Aufgabe eines Anspruchs
Verzicht auf weitere Angriffe
Übergabe eines Gefangenen
Abschluss eines Friedensvertrags
Sieg- und Abgabebedingungen müssen verhältnismäßig bleiben. Sie dürfen nicht dazu dienen, eine Partei vollständig aus dem Spiel zu nehmen, wirtschaftlich zu vernichten oder OOC zu demütigen.
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5.9 Kriegsbeute und Waffenabnahme
Im Rahmen eines eskalierten Konflikts kann eine Vereinbarung über Kriegsbeute getroffen werden.
Dazu kann beispielsweise gehören:
Abnahme bestimmter Waffen
Entwendung begrenzter Waren
Einzug bestimmter Gegenstände
Rückforderung gestohlener Güter
Beschlagnahmung von Beweisen
symbolische Beute zur Darstellung eines Sieges
Kriegsbeute muss vorher im Eskalationsrahmen geregelt werden.
Ohne entsprechende Vereinbarung gelten die normalen Regeln zu Diebstahl, Waffenabnahme, Diebesgut und Verhältnismäßigkeit.
Es ist verboten, Kriegsbeute zu nutzen, um eine Partei vollständig auszurauben oder wirtschaftlich dauerhaft handlungsunfähig zu machen.
⠀
5.10 Hinrichtungsanträge im eskalierten Konflikt
Mögliche Hinrichtungen im Rahmen eines eskalierten Konflikts müssen ausdrücklich im Support besprochen und gesondert beantragt werden.
Ein eskalierter Konflikt erlaubt nicht automatisch Charaktertode.
Auch innerhalb eines genehmigten Konflikts gelten die Regeln zu Charaktertod, Hinrichtungsanträgen, Blood-Out und endgültigen Konsequenzen.
Eine Hinrichtung kann nur zugelassen werden, wenn:
ein triftiger IC-Grund besteht
der Konfliktverlauf dies nachvollziehbar rechtfertigt
die betroffene Person oder Partei ausreichend in den RP-Strang eingebunden war
die Administration den Antrag geprüft und genehmigt hat
die Ausspielung klar und regelkonform erfolgt
Nicht genehmigte Hinrichtungen innerhalb eskalierter Konflikte werden streng sanktioniert.
⠀
5.11 Begrenzung der beteiligten Spieler
Bei einer eskalierten Auseinandersetzung kann die Anzahl der beteiligten Spieler durch den Support oder die Administration festgelegt werden.
Es dürfen maximal 15 Personen pro Seite gleichzeitig aktiv an der Auseinandersetzung teilnehmen, sofern keine strengere Begrenzung festgelegt wurde.
Diese Begrenzung umfasst alle Personen, die aktiv am Konflikt beteiligt sind, insbesondere:
Kämpfer
Späher
Boten
Schützen
Fahrer
Unterstützer
Gefangenenbewacher
medizinische Begleitung, sofern sie aktiv Teil der Konfliktpartei ist
Personen, die taktische Informationen weitergeben
Wer aktiv zum Ausgang der Konfliktszene beiträgt, zählt zur beteiligten Personenanzahl.
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5.12 Namensliste der beteiligten Personen
Für eskalierte Konflikte muss eine vollständige Namensliste der beteiligten Personen beim Support eingereicht werden.
Diese Liste muss enthalten:
Namen der beteiligten Charaktere
Zugehörigkeit zur jeweiligen Konfliktpartei
Funktion oder Rolle innerhalb des Konflikts
gegebenenfalls Führungspositionen
nachträgliche Änderungen oder Ersatzpersonen
Nur Personen, die auf der genehmigten Liste stehen, dürfen aktiv am eskalierten Konflikt teilnehmen.
Nicht gelistete Personen dürfen nicht als Verstärkung, Späher, Boten, Schützen oder verdeckte Unterstützung eingesetzt werden.
Änderungen an der Liste müssen vor Teilnahme im Support gemeldet und genehmigt werden.
⠀
5.13 Unbeteiligte und neutrale Personen
Unbeteiligte Spieler dürfen nicht in einen eskalierten Konflikt hineingezogen werden, wenn sie nicht Teil der genehmigten Konfliktparteien sind.
Nicht erlaubt ist insbesondere:
Angriffe auf Unbeteiligte
Nutzung neutraler Spieler als Druckmittel
Zwangsrekrutierung
Geiselnahme neutraler Personen ohne eigenständigen RP-Grund
Bestrafung von Personen, nur weil sie mit einer Partei bekannt sind
Nutzung neutraler Betriebe als Kriegsmittel ohne Genehmigung
Verfolgung von Familienangehörigen oder Freunden ohne eigenen Konfliktbezug
Wer sich jedoch freiwillig, erkennbar und aktiv auf eine Seite stellt, kann durch den Support als Beteiligter gewertet werden.
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5.14 Verbot der Umgehung von Konfliktregeln
Die festgelegten Rahmenbedingungen eines eskalierten Konflikts dürfen nicht umgangen werden.
Verboten ist insbesondere:
Einsatz nicht gelisteter Personen
Angriffe außerhalb der genehmigten Kampfzeiten
Nutzung anderer Gruppen als Stellvertreter
Angriffe auf Nebenfiguren zur Umgehung der Regeln
Verlagerung des Konflikts auf OOC-Ebene
Metagaming zur Feindverfolgung
künstliches Provozieren außerhalb der Rahmenbedingungen
Weitergabe von Informationen durch Unbeteiligte
Nutzung von Zweitcharakteren zur Unterstützung
Ein eskalierter Konflikt bleibt streng an die genehmigten Bedingungen gebunden.
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5.15 Keine Einigung zwischen den Parteien
Sollten sich die Konfliktparteien nicht auf gemeinsame Rahmenbedingungen einigen können, behält sich die Administration vor, verbindliche Bedingungen festzulegen.
Diese können insbesondere betreffen:
Dauer des Konflikts
Kampfzeiten
Sperrzeiten
erlaubte Personenanzahl
erlaubte Beute
verbotene Handlungen
Siegbedingungen
Abgabebedingungen
Orte, die nicht angegriffen werden dürfen
Umgang mit Hinrichtungen
Zeitpunkt des Konfliktendes
Die administrativ festgelegten Bedingungen sind verbindlich und müssen von allen Beteiligten akzeptiert werden.
Wer diese Bedingungen nicht akzeptieren möchte, nimmt nicht am eskalierten Konflikt teil.
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5.16 Beendigung eines eskalierten Konflikts
Ein eskalierter Konflikt endet, wenn:
die festgelegte Dauer abgelaufen ist
eine Siegbedingung erfüllt wurde
eine Partei aufgibt
ein Friedensvertrag geschlossen wurde
die Administration den Konflikt beendet
schwere Regelverstöße eine Fortführung unmöglich machen
Nach Ende des Konflikts gelten wieder die normalen Konflikt- und Gewaltregeln.
Direkte Rachehandlungen nach Ende eines eskalierten Konflikts sind nur zulässig, wenn daraus ein neuer, eigenständiger und regelkonformer RP-Strang entsteht.
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5.17 Sanktionen bei Verstößen
Verstöße gegen die Regeln eskalierter Konflikte werden streng bewertet.
Mögliche Sanktionen sind:
Verwarnung
Rücksetzung einzelner Szenen
Ungültigkeit von Angriffen oder Beute
Ausschluss einzelner Personen aus dem Konflikt
Reduzierung der erlaubten Personenanzahl
Abbruch des eskalierten Konflikts
Verlust von Siegansprüchen
Entzug von Kriegsbeute
temporärer Ausschluss
Ausschluss aus Gruppierungen oder Fraktionen
permanenter Ausschluss bei schwerem oder wiederholtem Missbrauch
Besonders schwer wiegen Angriffe außerhalb der vereinbarten Kampfzeiten, Einsatz nicht gelisteter Personen, Missbrauch von Unbeteiligten, nicht genehmigte Hinrichtungen, Metagaming und bewusste Umgehung der festgelegten Rahmenbedingungen.